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Kalterer See: Ein Ort, der Weinkultur atmet

Die Kombination aus Wein, Kulinarik, Gastfreundschaft und Natur macht Kaltern zu einem einzigartigen Erlebnisort. wein.kaltern zeigt, wie Tradition, Innovation und Leidenschaft ineinandergreifen – vom Vernatsch über Schaumweine bis hin zu kulinarischen Genüssen. Hier wird jede Rebe, jede Traube und jede Flasche zu einer Geschichte, die man schmecken, riechen und spüren kann.

Die Kalterersee-Charta

So lautet die Kalterersee-Charta: „Wir, die Mitgliedsbetriebe von wein.kaltern, verpflichten uns, unsere besten Kalterersee-Weine unter dem Qualitätssiegel der Kalterersee-Charta zu füllen und nachstehende Vereinbarung zur Qualitäts- und Imageförderung des Kalterersee gewissenhaft einzuhalten und entsprechend zu kontrollieren. Für uns ist der Kalterersee ein moderner, gebietstypischer und einzigartiger Rotwein.“

Dieses Bekenntnis zeigt, wie ernst die Winzerinnen und Winzer ihre Verantwortung nehmen: für Qualität, Tradition und Image eines Weines, der weltweit Anerkennung genießt.

Eine starke Gemeinschaft

Die Initiative wein.kaltern zählt heute 74 Mitgliedsbetriebe: 29 Weinproduzenten, 30 Beherbergungsbetriebe, zehn Restaurants und drei Vinotheken. Gemeinsam schaffen sie ein Netzwerk, das Tradition, Innovation und die Menschen hinter den Weinen sichtbar macht. Jede Entscheidung, jede Rebe, jeder Kellerarbeitsschritt fließt in das Gesamtbild der Kalterer Weinkultur ein.

Auf ein Glas am Kalterer See. Foto: Carola Faber
Auf ein Glas am Kalterer See. Foto: Carola Faber

Renommierte Weingüter und Kellereien

Zu den bekannten Weingütern zählen Kellerei Kaltern, Kettmeir, Castel Sallegg, Manincor, Baron di Pauli, Moser, Kosterhof, Morandell, Nicolussi-Leck, Niklas, Oberpreyhof, Peter Sölva, Rohregger, Erste+Neue, Steflhof, Andi Sölva, Ritterhof, Seeperle, Seppi, Stiefelhof, St. Quirinus, T. Pichler und Unterhofer. Jedes Haus erzählt seine eigene Geschichte von Boden, Klima und Handwerkskunst.

Vernatsch: Die Seele Kalterns

Für feinsinnige, authentische Südtiroler Weine Weingut steht Nicolussi-Leck. Besonders der Vernatsch überzeugt mit Leichtigkeit, klarer Frucht und eleganter Struktur – ein Spiegel seiner alpinen Herkunft. Präzise Handarbeit, schonende Verarbeitung und ein bewusster, reduzierter Technik-Einsatz prägen den Stil. Holz und Stahl werden gezielt kombiniert, um Frische und Ausdruck zu bewahren, ohne den Charakter der Traube zu überdecken.

Die Kellerei Kaltern gilt als Herzstück des Vernatsch. Hier entsteht ein leichter, saftiger Wein mit feiner Kirschfrucht, der Tradition und Zeitgeist vereint. Die Fusion mit Erste+Neue 2016 bündelte kleine Parzellen, Lagen und Erfahrung in einem gemeinsamen Qualitätsmotor. So entstehen facettenreiche Vernatsch-Weine – von leicht und trinkig bis strukturierter in der Linie „Erste+Neue“. Schonende Pressung, kühle Vergärung und sensibler Ausbau bewahren die typische Frische und zugängliche Eleganz.

Rebfläche mit Panorama. Foto: Carola Faber
Rebfläche mit Panorama. Foto: Carola Faber

Zu den ältesten Weingütern in Südtirol zählt das Weingut Peter Sölva, wirkt aber erstaunlich zeitgemäß. Leichtfüßiger, charakterstarker Vernatsch wächst rund um den See heran. Sölva setzt auf Feingefühl, wenig Eingriff und viel Vertrauen in die Natur – Weine, die leise Geschichten von warmen Tagen, kühlen Nächten und einer langen Familientradition erzählen.

Die sanfte Seite des Vernatsch zeigt sich beim Weingut Seppi: Handarbeit auf sonnigen Hängen, duftige, leichte Weine voller Frucht, die Tradition und Moderne verbinden. Beim Weingut Seeperle reifen die Trauben zwischen Hängen und Waldschatten, jede Entscheidung spiegelt sich im Glas. Hier entstehen Weine voller Lebendigkeit, die Boden, Klima und Menschen widerspiegeln.

Innovativ geht man im Weingut ans Werk: Neben Vernatsch wird dort auch Bier gebraut – eine ungewöhnliche Symbiose, die neue Geschmackserlebnisse schafft. Tradition und Experimentierfreude treffen aufeinander, Handarbeit und Kreativität verschmelzen.

Familie Sölva vom Weingut Niklas. Foto: Carola Faber
Familie Sölva vom Weingut Niklas. Foto: Carola Faber

Schaumweine: Ein anderes Genusserlebnis

Bei einer Kostprobe am Ufer des Kalterer Sees glitzert die feiner Perlage der Schaumweine im Glas. Produzenten wie St. Quirinus, Kettmaier, Kellerei Kaltern, Montris und Peter Sölva schaffen prickelnde Momente, die Eleganz und Frische vereinen. Jeder Schluck erzählt von Böden, Lagen und den Menschen, die Tradition mit Kreativität verbinden und die Kultur des Schaumweins lebendig halten.

Genuss und Gastfreundschaft

Das Haus am Hang, ebenfalls ein Partnerbetrieb von wein.kaltern bietet einen wunderschönen Panoramablick über den See, Familienführung und urbane Eleganz. Spa, Pool, Fitnessbereich, eigene Seestrandzone und Sonnenterrasse verbinden Wein, Natur und Komfort. Nachhaltigkeit wird hier gelebt: alte Gemüsesorten, gesundes Rindfleisch aus Südtiroler Bauernhöfen und Kooperationen mit regionalen Landwirten prägen Küche und Philosophie. Auf eigenen Feldern wachsen Kartoffeln, Polenta-Mais, Kürbisse, Zucchini und Tomaten, die mit großer Sorgfalt auf die Teller gelangen.


Informationen:

www.hausamhang.it

www.wein.kaltern.com

Fotos: Carola Faber

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