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Entspannter Spätsommer auf La Palma

Wer kurzfristig mit Kindern verreist, sucht vor allem Übersichtlichkeit. Genau das zeichnet die Kanareninsel La Palma aus: Viele Ziele liegen nah beieinander, Tagesausflüge lassen sich spontan entscheiden und an das Tempo der Familie anpassen. Statt lange Strecken oder dicht getakteter Programme stehen Natur, Bewegung und gemeinsame Entdeckungen im Vordergrund.

Naturerfahrungen ohne große Hürden

Auf La Palma müssen Familien keine langen Wanderungen planen, um besondere Landschaften zu erleben. Aussichtspunkte wie La Cumbrecita eröffnen weite Blicke in die Caldera de Taburiente – mit kurzen Wegen, die auch für jüngere Kinder machbar sind. Im Lorbeerwald von Los Tilos sorgen Schatten, Wasserläufe und einfache Pfade für eine angenehme Abwechslung an warmen Tagen. Am Vulkan San Antonio in Fuencaliente lässt sich der Krater auf einem sicheren Rundweg erkunden; im Besucherzentrum wird der jüngere Vulkanismus der Insel anschaulich erläutert.

Entspannte Badetage

Auch an der Küste bleibt es familienfreundlich. Wer das offene Meer mit Kindern zu riskant findet, muss dennoch nicht auf das Atlantik-Feeling verzichten. Familien stehen mehrere geschützte Badestellen zur Verfügung: der Charco Verde ist eine ruhige Bucht, die sich gut für einen Badetag mit Kindern eignet, die Meerwasserpools von La Fajana sind von der Brandung abgeschirmt und bieten zusätzliche Sicherheit.

Für etwas Abwechslung sorgen Bootsausflüge ab Tazacorte, bei denen sich mit etwas Glück Delfine oder Wale beobachten lassen. In Santa Cruz ergänzt das Schifffahrtsmuseum im Nachbau einer Karavelle den Aufenthalt um ein spielerisches Element: Kinder können das Schiff erkunden und Geschichte direkt erleben.

Foto: Abián San Gil

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