Die fünf Golfplätze Omans liegen alle im Großraum Maskat und sind innerhalb kurzer Fahrzeiten erreichbar. Diese kurzen Entfernungen machen es Besuchern leicht, während einer Oman-Reise gleich mehrere Plätze kennenzulernen und dabei immer wieder neue Landschaften zu entdecken. Dass sich das Sultanat Oman zunehmend als Golfdestination etabliert, zeigen internationale Turniere wie die Oman Golf Trophy oder die Clutch Pro Tour. Als Mitglied der International Association of Golf Tour Operators (IAGTO) baut Oman seine Position auf dem internationalen Golfreisemarkt kontinuierlich aus.
Wo Bunker auf Brandung treffen
Die Küste rund um Maskat bildet das Zentrum der omanischen Golfszene. Hier liegt Al Mouj Golf, der wohl bekannteste Platz des Landes. Entworfen von Golflegende Greg Norman, schmiegt sich der Championship Course direkt an den Golf von Oman. Zahlreiche Bahnen verlaufen unmittelbar am Wasser, während Dünen, Sandflächen und geschickt platzierte Bunker den natürlichen Charakter der Küstenlandschaft aufgreifen. Ergänzt wird der Platz durch einen beleuchteten Neun-Loch-Par-3-Kurs, der auch in den Abendstunden ein entspanntes Spiel ermöglicht.
Eine knappe Autostunde entfernt wartet mit dem Jebel Sifah Golf Course ein völlig anderes Spielerlebnis. Zwischen Arabischem Meer und den Ausläufern des Al-Hadschar-Gebirges gelegen, wirkt der vom Schweizer Golfplatzarchitekten Peter Harradine entworfene Neun-Loch-Platz fast wie eine grüne Insel inmitten der kargen Landschaft. Dank verschiedener Abschläge und zweier Pin-Positionen lässt sich der Platz auch als abwechslungsreiche 18-Loch-Runde spielen. Wer hier den Blick vom Fairway hebt, schaut auf Berge, Strände und das offene Meer.
Zwischen Felsen und Fairway
Nicht weniger beeindruckend ist das Spiel im Landesinneren. Der Ghala Golf Club, Omans älteste Golfanlage, liegt eingebettet in einem natürlichen Wadi. Die Felswände des Hadschar-Massivs, alte Bäume und enge Spielbahnen verleihen dem Platz seinen ganz eigenen Charakter und verlangen präzises Spiel statt weiter Abschläge. Der 1971 eröffnete Platz stammt aus der Feder des britischen Golfspielers und Golfplatzdesigners Bill Logmuir.
Ebenfalls vor der Kulisse des Al-Hadschar-Gebirges präsentiert sich der La Vie Club, vielen Golfern noch unter seinem früheren Namen Muscat Hills bekannt. Die 18-Loch-Par-72-Anlage verbindet breite Fairways mit natürlichen Geländeverläufen, kleinen Schluchten und sanften Hügeln. Moderne Trainingsmöglichkeiten wie eine Driving Range mit Toptracer-Technologie ergänzen das Angebot und machen den Club auch für ambitionierte Golfer interessant. Trotz der Nähe zum internationalen Flughafen von Maskat fühlt sich die Umgebung erstaunlich ruhig an.
Putten auch nach Sonnenuntergang
Eine ganz eigene Atmosphäre bietet schließlich der Ras Al Hamra Golf Club. Der von Graham Marsh Golf Design entworfene 18-Loch-Par-71-Platz verbindet Wüstenflair mit den sanften Küstenhügeln am Golf von Oman. Besonders stimmungsvoll wird es nach Sonnenuntergang: Beleuchtete Spielbahnen ermöglichen auch in den Abendstunden entspannte und etwas kühlere Golfrunden.
Foto: Ministry of Heritage & Tourism Sultanate of Oman

