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Das grüne Herz der Südsee

Moorea, in Sichtweite von Tahiti gelegen, ist international gut angebunden und gehört zu den Höhepunkten Französisch-Polynesiens. Von Papeete auf Tahiti fährt im Zweistundentakt eine Fähre hinüber, die Überfahrt dauert knappe 45 Minuten. Dank ihrer herzförmigen Topografie sticht sie landschaftlich unter den vielen Inseln und Atollen der Region heraus. Moorea gilt als immer grüne kleine Schwester von Tahiti. Die Insel ist Teil des autonomen französischen Überseegebiets. In erster Linie sind Justiz, Verteidigung und das Gesundheitswesen eng mit Frankreich abgestimmt und werden auch aus Europa finanziert.

Das Hilton Moorea mit seiner prestigeträchtigen Lage direkt an einer großen Lagune gehört zu den schönsten Resorts der Südsee. Von den in Summe 104 Bungalows ist ein Großteil der 62 Quadratmeter großen Refugien über dem Wasser errichtet. Kleine private Terrassen sind direkt über dem Wasserspiegel angebracht und führen Dank kleiner Leitern in den Badespaß des türkisblauen Meeres. Eine großzügige Pool Landschaft ergänzt das Angebot zum Schwimmen in der Lagune.

Arii Vahine Restaurant des Hilton. Foto: Hilton
Arii Vahine Restaurant des Hilton. Foto: Hilton

Die Wassertemperatur in der Lagune beträgt konstante 28 Grad Celsius. Da kann kein Schwimmbad mithalten. Soweit das Auge reicht erstreckt sich die Lagune mit ihren diversen kleinen Korallenriffen. Welch ein Anblick muss dies für die ersten Siedler gewesen sein, die dieses Paradies seinerzeit erreichten.

Um hier zu schwimmen empfiehlt es sich, leichte Schwimmschuhe mitzuführen, um beim Waten durch die Lagune festen Fußes zu sein. Die Korallen sind schön, vor allem aber schön spitz. Es gibt einen kleinen Freizeitbereich, der Kanus oder andere Artikel für die Stunden im Wasser kostenfrei vermietet. Tauch- und Schnorchel Kurse werden ebenso angeboten wie das notwendige Equipment für jene, die ohne Anleitung sich dem Meer anvertrauen. Mit etwas Glück sind zudem Wal oder Delphinsichtungen möglich. Auch geführte Yacht Exkursionen zum Tiefsee Fischen werden angeboten.

Das Resort verfügt über drei Restaurants, die mehrfach in der Woche zum Sonnenuntergang spezifische Themenabende bieten, um die Küche und Kultur Polynesiens in den Mittelpunkt zu stellen. Frisch- Grill- und Spezialitätenrestaurant ergänzen sich in ihrem Angebot und es ist zu empfehlen, alle einmal auszuprobieren. Die Chefs bieten fast jeden Abend umfangreiche Demonstrationen in die hohe Kunst der polynesischen Küche, die eng mit französischen Einflüssen verflochten ist. Lokale Musikgruppen bieten Folklore und anspruchsvollen Jazz zur Begleitung und Untermalung der Abende.

Die Wassertemperatur in der Lagune beträgt konstante 28 Grad Celsius. Foto: Hilton
Die Wassertemperatur in der Lagune beträgt konstante 28 Grad Celsius. Foto: Hilton

So verlockend auch die Atmosphäre im Resort sein mag, es sollte genügend Zeit eingeplant werden, die Insel in Ruhe zu erkunden. Private Taxen stehen jederzeit in ausreichender Zahl zur Verfügung, die Bewohner verdienen sich hiermit einen Teil ihres Lebensunterhalts. Nicht fehlen darf der Besuch des Belvederes, jeder Aussichtsplattform, die das Image der Insel weltweit geprägt hat. Das Resort organisiert zudem ausgiebige ATV Touren für all jene, die gerne motorisiert unterwegs sind oder Wanderungen in die Berge der Insel. Das Angebot zur Freizeitgestaltung ist vielfältig und lohnend. Zumeist ist ein halber Tag zu veranschlagen.

Man mag es kaum glauben, aber ein besonderes Highlight des Resorts ist sein Shop. Die hier angebotenen Waren aus lokaler Produktion sind zwar nicht günstig aber qualitativ die hochwertigsten Angebote auf der Insel. Hoch im Kurs stehen Preziosen mit Tahiti Perlen oder Armbänder aus Kokosnuss. 

Der Besuch der Südsee verzaubert. Seit mehr als 200 Jahren dient sie als Sehnsuchtspunkt für all jene Versprechen, die uns in Europa über die Zeit abhandengekommen sind. Sie wurde zum Fluchtpunkt für all jene, die das hektische Leben des Kontinents für eine bessere Welt nahe am Paradies zu tauschen suchten. Seit Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) Thesen zur Aufklärung und der Wertschätzung eines freien und selbstbestimmten Lebens in der Südsee sind viele der inspirierenden Kraft der Region gefolgt. 

Ein Lagoon Bungalow. Foto: Hilton
Ein Lagoon Bungalow. Foto: Hilton

Der Schweizer Philosoph prägte den Begriff des „edlen wilden“ und bezog sich hier auf die Bewohner der Südsee, die fern sind den Zwängen der europäischen Zivilisation und ihren eigenen, eher selbstbestimmten Lebensrhythmus gefunden haben.  In der Weltanschauung der Polynesier stehen kollektive Werte deutlich über jenen eines individualistischen und hedonistischen Lebensstils. Die Gemeinschaft hat Vorrang, wer sich Zeit nimmt und die Dinge des Lebens in Ruhe angeht, zeigt Respekt und Wertschätzung für sein Gegenüber. Ob nicht auch der europäische Kontinent hiervon etwas lernen kann?


Informationen: 

www.hilton.com

Fotos: Hilton

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