Die äußere Gestalt des Hotels trägt die Handschrift des britischen Stararchitekten David Chipperfield. Klar in der Formensprache, zugleich sensibel im Umgang mit dem historischen Kontext, greift das Gebäude die Oberflächen und die charakteristische, pastellige Farbigkeit Bozens auf. Transparenz und Ruhe prägen das Erscheinungsbild und schaffen eine selbstbewusste, aber nicht dominante Präsenz im Stadtbild.
Architektur, die die Stadt umarmt
Im Inneren übersetzt Designerin Aggi Bruch diesen Anspruch in ein zeitgemäßes Lifestyle- und Genusskonzept. In den 114 Zimmern und Suiten sowie den öffentlichen Bereichen treffen moderne Gemütlichkeit und urbane Eleganz aufeinander.
Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil des Konzepts. Naturstein aus nahegelegenen Steinbrüchen, heimische Hölzer und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben reduzieren den CO₂-Fußabdruck und stärken lokale Wertschöpfung.
Kulinarische Höhenflüge mit Rundblick
Hoch über den Dächern Bozens, dort wo der Blick weit über die Stadt und bis in die umliegende Bergwelt reicht, hat sich mit der Mochi Sushi.Grill.Rooftop Bar ein kulinarischer Ort etabliert, der bewusst neue Wege geht. Hier trifft japanische Kochkunst auf europäische Produktkultur – präzise, reduziert und doch voller Ausdruck. Mit dem Einzug von Mochi hält erstmals eine der erfolgreichsten Wiener Kulinarikmarken Einzug in Südtirol und bringt ein Stück urbaner Esskultur mit internationalem Anspruch in die Stadt.
Mochi steht seit Jahren für einen zeitgemäßen Zugang zur japanischen Küche: respektvoll gegenüber der Tradition, aber offen für neue Kombinationen. In Bozen folgt das Konzept der Izakaya-Kultur, jener japanischen Form des geselligen Essens, bei der das Teilen von Speisen im Mittelpunkt steht. Kleine Gerichte, sogenannte Small Plates, werden gemeinsam probiert, ergänzt durch Sushi, Grillgerichte und sorgfältig abgestimmte Drinks. Essen wird hier nicht inszeniert, sondern erlebt – kommunikativ, entspannt und bewusst.
Die kulinarische Handschrift trägt Küchenchefin Juliana Barrera, die klassische Techniken mit modernen Akzenten verbindet. Auf den Tellern finden sich Kompositionen wie der Tan Tan Salad mit Mochi-Bolognese, Kopfsalat und Röstzwiebeln oder ein Crispy Prawn Salad mit Tempura-Garnelen und Yuzu-Trüffel-Dressing. Auch Ceviche-Interpretationen mit Grapefruit zeigen, wie selbstverständlich sich japanische Aromen mit europäischen Einflüssen verbinden lassen. Begleitet werden diese Gerichte von ausgewählten Südtiroler Weinen, etwa einem frischen Chardonnay oder Pinot Grigio, die die Küche elegant ergänzen.
Fokus liegt auf Qualität und Balance
Ein zentrales Element der Karte sind die Signature Sushi Rolls. Varianten wie „Dana“ mit Lachs-Tempura, Avocado und Trüffel-Mayonnaise oder „Surf & Turf“ mit Rinderfilet und Garnelen verbinden Handwerk, Textur und Umami auf zeitgemäße Weise. Der Fokus liegt dabei stets auf Qualität und Balance – jedes Element hat seinen Platz, nichts wirkt überladen.
Vom Robata-Grill kommen Gerichte mit Tiefe und Röstaromen, etwa das Burnt Lemongrass Chicken, dessen zitronengrasmarinierte Hühnerkeule mit Krautsalat, Koriander und Sesam serviert wird. Auch hier zeigt sich die Philosophie der Küche: klare Aromen, präzise Zubereitung und ein feines Spiel zwischen Frische und Intensität.
Den Abschluss bilden reduzierte, aber charakterstarke Desserts wie eine Chocolate Mousse mit Himbeeren und Cookies. Dazu passt ein besonderer Digestif wie Kodakara Dry Ginger, ein neuer Likör von Tatenokawa Shuzo, der mit trockener Würze und ausgewogener Süße überrascht.
Die Mochi Sushi.Grill.Rooftop Bar versteht sich nicht nur als Restaurant für Hotelgäste, sondern als offener Treffpunkt für die Stadt. Ob Frühstück, Lunch oder Dinner – hier wird Kulinarik zum verbindenden Element zwischen Internationalität und regionalem Lebensgefühl. Ein Ort, der zeigt, wie selbstverständlich Bozen heute Teil einer globalen Genusskultur ist, ohne seine eigene Identität zu verlieren.
Wellness als Rückzugsort über den Dächern
Nach einem Tag zwischen Stadtleben und Bergpanorama wirkt der Acquapura SPA wie ein stiller Rückzugsort. Auf rund 200 Quadratmetern entfaltet sich hier eine Oase der Ruhe. In Zusammenarbeit mit Team Dr. Joseph bietet der Spa ganzheitliche Behandlungen, die Körper und Geist zugleich beleben. Ob kurze, aktivierende Anwendungen oder intensive Wellness-Rituale – jedes Treatment ist sorgfältig auf Wirkung und Entspannung ausgerichtet. Dampfbad, finnische Sauna und ein ruhiger Ruheraum laden zum Loslassen ein, während der modern ausgestattete Fitnessraum mit Technogym-Geräten Bewegung auf hohem Niveau ermöglicht.
Wer den Spa verlässt, steht mitten in Bozen – einer Stadt, die Tradition und Moderne auf bezaubernde Weise verbindet. Die Hauptstadt Südtirols besticht durch ihre alpine Kulisse: Die Dolomiten, Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, bilden ein unverwechselbares Panorama, das über der Stadt thront.
Bozen erleben: Geschichte, Kultur und alpine Idylle
Das Herz Bozens schlägt am Waltherplatz. Zwischen historischen Fassaden und einladenden Cafés finden Märkte, Feste und Begegnungen statt. Nur wenige Schritte entfernt erzählt das Südtiroler Archäologiemuseum von einer viel älteren Geschichte. „Ötzi ist mein Leben“, sagt Guide Eva Kiem, die Besucherinnen und Besuchern mit feinem Blick für Details die Jungsteinzeit näherbringt. Die weltberühmte Gletschermumie, vor über 5.300 Jahren ermordet, fasziniert noch heute und lässt Geschichte lebendig werden.
Beim Schlendern durch die Laubengassen offenbart sich Bozens Charme in jeder Ecke: der Dom mit seiner romanisch-gotischen Architektur, verwinkelte Passagen, liebevoll gestaltete Fassaden. „In jedem Haus steckt sehr viel Geschichtliches“, erzählt Stadtführer Wolfgang Rigott. Bozen verzaubert ohne Eile – eine Stadt, die sich behutsam öffnet und ihr schönstes Gesicht jenen zeigt, die sich Zeit für sie nehmen.
Tipp
Mit SkyAlps erreichen Reisende aus Deutschland in weniger als zwei Stunden das malerische Südtirol – direkt ab Berlin, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Hannover und Kassel. An Bord verwöhnt die Airline ihre Gäste mit regionalen Spezialitäten wie Schüttelbrot, Joghurt oder Apfelsaft sowie einer monatlich wechselnden Auswahl von vier Südtiroler Weinen. Dank der Kooperation mit Südtirol Wein können bis zu sechs Flaschen ausgewählter Weine ab Bozen kostenlos mitgenommen werden. Kinder unter zwei Jahren fliegen gratis, Kinder bis zwölf Jahre profitieren von 30 Prozent Rabatt – perfekt für einen entspannten Familienurlaub.
Informationen:
www.falkensteiner.com/hotel-bozen
Fotos: Carola Faber, Falkensteiner Hotel Bozen WaltherPark

