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Luxus im Schatten des Le Morne Brabant

Im Südwesten der Insel gelegen, ist der Le Morne Brabant schon weit aus der Ferne zu erspähen. Von der Hauptstadt Port Louis über die B9 entlang der Westküste der Insel kommend, erreicht man nach gut einer Stunde den vielleicht schönsten Ort auf der Insel. Den kleinen Ort Le Morne passierend, welcher einst von Sklaven gegründet wurde und heute für seine Salinen bekannt ist, geht es direkt über eine kleine Straße weiter südlich zum The St. Regis Le Morne Resort, Mauritius.

Hier auf der Peninsula hat sich das St. Regis, welches bis zum Mai 2025 noch als JW Marriott Mauritius bekannt war und mittlerweile umbenannt wurde, nicht nur den schönsten Ort für sein 5-Sterne-Resort ausgesucht, auch die Architektur des Hotels und somit die Geschichte der Insel wurde wunderbar konserviert. Es ist nicht nur das alte Herrenhaus im Kolonialstil oder die Lobby, eingebettet in die wunderschöne Baukunst vergangener Zeit. Schon beim Betreten der Anlage überkommt die Gäste die unbeschreibliche Ruhe, stets begleitet von der Bewunderung dieses landestypischen Designs des St. Regis. 

Faustpfand Strand: Das The St. Regis Le Morne Resort liegt an einem der schönsten Strandabschnitte der Peninsula. Foto: Michael Schabacker
Faustpfand Strand: Das The St. Regis Le Morne Resort liegt an einem der schönsten Strandabschnitte der Peninsula. Foto: Michael Schabacker
Dieses Gesamtpaket aus Geschichte, Lage und dem fast selbstverständlichen außergewöhnlichen Service der Marke macht das St. Regis zum unangefochtenen Platzhirsch auf der Halbinsel. Der für St. Regis bekannte Butler Service natürlich inklusive.

Ein gemaltes Bild

Faustpfand des St. Regis ist allerdings unbestritten der Strand, welcher sich kilometerlang entlang der Halbinsel entlangschlängelt. Ausreichend Sonnenliegeplätze gibt es ohnehin, in den Abendstunden wird der Abschnitt vor dem Haupthaus ab und an für ein Lagerfeuer und Live Musik genutzt – Tanzeinlagen inklusive. Hier den Sundowner genießen ist wahrhaft einmalig. Die Szenerie ist fast wie ein gemaltes Bild, umrahmt vom Schatten des Le Morne Brabant, der sich fast greifbar in Sichtweite zum Hotel befindet.
Der Weg auf dem Le Morne Brabant ist größtenteils auch für ungeübte Wanderer zu bewältigen. Foto: Michael Schabacker
Der Weg auf dem Le Morne Brabant ist größtenteils auch für ungeübte Wanderer zu bewältigen. Foto: Michael Schabacker

Der Berg nur wenige Minuten vom Hotel entfernt, wer also jenseits der Tage am Strand ein wenig erlebnishungrig ist, dem sei eine Wanderung hinauf auf den Gipfel anempfohlen. Die beste Option um zum Berg zu kommen, ist sicherlich ein Shuttle oder Taxi. Es geht vorbei an dem gegenüber dem Hotel liegenden Strandabschnitt, ehe die Wanderung auf den Le Morne Brabant beginnen kann. Gut 7,6 Kilometer Strecke sind zu bewältigen. Zumindest etwas festeres Schuhwerk sollte es schon sein, zumindest wenn es ganz hinauf zum Gipfel gehen soll.  

Ab sieben Uhr morgens ist der Aufstieg möglich, gerade in den heißen Mittagsstunden sollte ein Aufstieg vielleicht vermieden werden.  Und wem es dann doch zu weit ist ganz hinauf auf den Gipfel zu gehen, der kann natürlich jederzeit den Rückweg antreten. Aber schon bereits auf halber Strecke erschließt sich dem Wanderer die Schönheit der Region. Ein Rundumblick lässt verharren, man schaut auf große Teile Insel oder auch hinab in die Lagunen und Buchten der Peninsula.

Ausblick von einem Aussichtspunkt des Le Morne Brabant, etwa auf halbem Weg zum Gipfel. Foto: Michael Schabacker
Ausblick von einem Aussichtspunkt des Le Morne Brabant, etwa auf halbem Weg zum Gipfel. Foto: Michael Schabacker

Chicken and prawn curry

Wen es ganz hinauf auf den Gipfel zieht, sollte sich auf einen Wandertag zwischen drei und fünf Stunden einstellen – je nach eigenem Tempo. Und wenn es dann zurück in das Hotel geht, kann man sich im St. Regis Le Morne wahrhaft gut stärken. Mehrere Restaurants stehen zur Verfügung, allesamt bieten höchste kulinarische Qualität. Schon in der Bar oder auch im Boat House Beach Lounge lassen sich kleine Köstlichkeiten wie beispielsweise Palmenherzen Salat bestellen.

Wenn es dann doch der große Hunger ist, gibt es hier aber auch landestypische Speisen wie Chicken and prawn curry, Austern, verschiedene Pasta oder auch Fisch in diversen Variationen. Für das gehobene Dinner bietet sich allerdings eher Attire oder auch das Indya an. Gerade letzteres Restaurant ist für Liebhaber schärferer Gerichte sicherlich einen Besuch wert. Bestellt werden hier vorzugsweise Gerichte der Indischen Küche. 

Im Boat Hose lassen sich gerade tagsüber köstliche Kleinigkeiten bestellen. Foto: Michael Schabacker
Im Boat Hose lassen sich gerade tagsüber köstliche Kleinigkeiten bestellen. Foto: Michael Schabacker

Teppanyaki

Doch für die Gäste, welche kulinarische Besonderheiten und Präsentationen suchen, sollte der Weg in das Atsuko Restaurant gesucht werden. Der Grund dafür: hier gibt es ein hervorragendes Teppanyaki. Hervorgegangen aus den Begriffen „Teppan“ (Eisenplatte) und „Yaki“ (grillen), ist dieses live cooking immer ein Erlebnis. Und dabei ist neben Gemüse, Früchten und Fisch natürlich auch die Zubereitung von Fleisch garantiert. 

Direkt am Grill sitzen im Atsuko etwa acht Personen und können sich von der beeindruckenden Koch- und Grillkunst des Chefkochs begeistern lassen. Denn Teppanyaki ist nicht nur das bloße Genießen der angerichteten Speisen, es ist vielmehr kulinarische Unterhaltung. Meterhoch spielen die Flammen mit dem Essen, dieses fliegt zum Teil meterhoch vom Grill von Grillspachteln hochgeworfen wieder zurück auf die Grillplatte, ehe es angerichtet an die Plätze der Gäste kommt.

Wagyu, frisch zubereitet beim Teppanyaki. Foto: Michael Schabacker
Wagyu, frisch zubereitet beim Teppanyaki. Foto: Michael Schabacker

Qualitativ stehen allerdings auch die anderen die anderen Restaurants der Kulinarik des Atsuko in nichts nach. Gerade das Indya empfiehlt sich durch eine wunderbare Gartenlage, die Gerichte sind auch hier herausragend. Hier wirbelt Executive Indian Chef Malik an den Kochtöpfen und serviert fantastische Gerichte wie lokale Linsensuppe, Coriander pesto, Mushroom galouti kebab oder Chicken momo als starter.

Tolle Lammgerichte stehen auf der Karte, Madras fish, Beef short ribs oder auch Coriander pesto und Tandoori king`s prawn. Die Karte im Restaurant ist reichhaltig, natürlich gibt es auch diverse schmackhafte vegetarische Gerichte, die allesamt keine „Notlösung“ sind, sondern ebenso perfekt zubereitet sind wie alle anderen Gerichte auf der Karte. 

Perfekt zubereitet und sehr schmackhaft: Chicken. Foto: Michael Schabacker
Perfekt zubereitet und sehr schmackhaft: Chicken. Foto: Michael Schabacker

Qualitativ stehen allerdings auch die anderen die anderen Restaurants der Kulinarik des Atsuko in nichts nach. Gerade das Indya empfiehlt sich durch eine wunderbare Gartenlage, die Gerichte sind auch hier herausragend. Hier wirbelt Executive Indian Chef Malik an den Kochtöpfen und serviert fantastische Gerichte wie lokale Linsensuppe, Coriander pesto, Mushroom galouti kebab oder Chicken momo als starter.

Tolle Lammgerichte stehen auf der Karte, Madras fish, Beef short ribs oder auch Coriander pesto und Tandoori king`s prawn. Die Karte im Restaurant ist reichhaltig, natürlich gibt es auch diverse schmackhafte vegetarische Gerichte, die allesamt keine „Notlösung“ sind, sondern ebenso perfekt zubereitet sind wie alle anderen Gerichte auf der Karte.  

Nach soviel Kulinarik kann es getrost eine der 107 Suiten und Villen gehen. Unnötig zu erwähnen, dass auch diese an Perfektion kaum zu übertreffen sind. Und wenn es dann doch einmal an etwas fehlen sollte: Anruf genügt und der Butler kommt sofort…


Informationen:

St. Regis Mauritius: www.marriott.com

Fotos: Marriott International / The St. Regis Le Morne Resort Mauritius, Michael Schabacker

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