Der Palacio Bellas Artes, ein Beaux-Arts-Gebäude aus dem Jahr 1914, Heimat eines der ersten Kinos in Spanien, wurde sorgfältig restauriert und als zeitgemäßes Hotel neu interpretiert: das Hotel Palacio Bellas Artes San Sebastián, Curio Collection by Hilton. Das Hotel mit 81 Gästezimmern ist die Heimat des Restaurants Lotu, einem neuen Gastronomieerlebnis von Koch Andoni Luis Aduriz und vereint Gastronomie, Design und filmisches Erbe zu einem einzigartigen Aufenthalt.
Eine bewegte Geschichte
Mitten in San Sebastián gelegen, ist das Haus die jüngste Ergänzung des globalen Portfolios der Curio Collection by Hilton mit ihren individuell außergewöhnlichen Hotels. Es befindet sich in Gehweite zur Küste, zur historischen Altstadt sowie zu den berühmten Pintxos-Bars, Galerien und Theatern der Stadt.
Der Palacio Bellas Artes wurde auf dem Höhepunkt der Belle Époque San Sebastiáns eröffnet. Ursprünglich vom Architekten Ramón Cortázar entworfen, einem Begründer des charakteristischen baskischen Architekturstils der Region, avancierte das Gebäude schnell zu einem der emblematischsten der Stadt. Nach einer umfangreichen Restaurierung unter der Leitung des Architekten Ignacio Quemada, bei der unter anderem die ikonische Kuppel rekonstruiert und die Fassade sowie die dekorativen Details sorgfältig überarbeitet wurden, öffnet das Wahrzeichen zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten wieder seine Türen für die Öffentlichkeit. Dabei wurden die prägenden Beaux-Arts-Merkmale bewahrt, während ein zeitgenössisches, filminspiriertes Hospitality-Erlebnis Einzug hält.
Gastronomie und geselliges Beisammensein
Im Mittelpunkt des Hotels steht das Restaurant Lotu, das vom international gefeierten Koch Andoni Luis Aduriz geleitet wird. Er ist die kulinarische Kraft hinter dem Zwei-Sterne-Restaurant Mugaritz. Der Name bedeutet auf Baskisch „binden” oder „verbinden” – eine passende Bezeichnung für ein Projekt, das von den großen Speisesälen des frühen 20. Jahrhunderts inspiriert ist. In diesen legendären Häusern trafen sich einst Schauspieler, Schriftsteller, Filmemacher, Intellektuelle und Reisende zwischen Premieren, Festivals und Sommersaisons. Das Lotu greift die Erinnerung an diese Orte auf, um der Gastronomie ihre Rolle als Treffpunkt für Menschen, Gespräche und gemeinsame Momente zurückzugeben.
Aus diesem Geist heraus greift das Lotu die klassische Küche des vergangenen Jahrhunderts auf und interpretiert sie neu. Die Speisekarte vereint wiedererkennbare Klassiker wie Pastete im Teigmantel, Beef Wellington im Stil des La Tour d’Argent und Seezunge Meunière mit Gerichten wie Txangurro donostiarra (Spinnenkrebs) und Chuleta. Anstatt sich auf einen einzigen Dining-Stil festzulegen, lässt Lotu jeden Gast selbst entscheiden, wie er essen möchte: Das Ungezwungene und das Formelle können am selben Tisch nebeneinander bestehen – vom Smashburger bis zum Beef Wellington, von Tagliatelle al ragù bis zum Oscietra-Kaviar.
Das Lotu ist im ehemaligen Logenzimmer des Theaters untergebracht und erstreckt sich über zwei Bereiche. Es empfängt Gäste den ganzen Tag. Das Frühstück wird an den Tisch gebracht, sodass alles frisch zubereitet ankommt – von Croissants und Broten bis hin zu Gerichten wie japanischen Pancakes, Eggs Benedict und Brioche-Ei-Sandwiches. Ebenerdig öffnet eine Bar zur Lobby hin. Hinter beiden Bereichen liegt die eigene Backstube des Projekts, ein aktiver Arbeitsbereich innerhalb der Küche. Hier werden die Brote und Backwaren für jedes Menü täglich frisch zubereitet – vom Frühstück über die Bar bis hin zum Restaurant.
Foto: 2026 Hilton

