Einschluss war gestern, denn hier – im ehemaligen Frauengefängnis in Lichterfelde – geschieht alles freiwillig und im geschützten Rahmen. Hinter den hohen Mauern entdecken Gäste die Freiheit, ganz sie selbst zu sein. Hier finden Menschen zusammen, die eine kuratierte Geselligkeit unter Erwachsenen zu schätzen wissen. Ab 15. September gibt es nun auch die Möglichkeit, in den einstigen Zellen über Nacht zu bleiben: Der Kulturstandort THE KNAST erweitert sein Portfolio, um als atmosphärisches Boutique-Hotel privaten Genuss hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Ganz im Sinne des Denkmalschutzes wurden auch in den Zimmern viele Details aus der Gefängniszeit aufgearbeitet, um spannende Akzente zu setzen – wie die historischen Riegel und nun verdeckten Gucklöcher an den Original-Zellentüren.
Im rechten Zellentrakt gibt es bald – in der ersten und zweiten Etage – insgesamt neun Zellenzimmer in verschiedenen Kategorien. Für diese anregenden Rückzugsorte, die etwa 13 bis 30 Quadratmeter groß sind, wurden zwei bis vier Zellen zusammengelegt. Im ausgebauten Dachgeschoss entstehen derzeit noch vier exklusive Suiten mit individuellen Schnitten, fesselnden Extras und eigenem Charakter – ideal für Longstay-Gäste, verführerische Auszeiten vom Großstadtalltag, After-Dinner-Dates oder die Hochzeitsnacht.
Statt Pritschen findet sich nun hochwertiges Interieur in den Zimmern. Die Möbel und Einbauten wurden hierfür maßgeschneidert. In den Zellenzimmern ist außerdem Metall ein wichtiges Gestaltungselement – in Anlehnung an die Gitter, die einst das Erscheinungsbild des Gefängnisses prägten. Auch der früher für die Wände verwendete Farbton Anthrazit schlägt die Brücke von gestern zu heute. Boudoir-Charme und Sinnlichkeit bringt die Signature Farbe Weinrot in die Räume vom THE KNAST.
Foto: Florian Kroll (Studio Kroll)

