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AMANJIWO PRÄSENTIERT MEMAYU HAYUNING JIWA

Seinen Namen, der übersetzt „Friedvolle Seele“ bedeutet, verdankt Amanjiwo der erhabenen Ruhe seiner Lage im kulturellen Herzen Zentraljavas, mit Blick auf das UNESCO-Weltkulturerbe Borobudur aus dem 8. Jahrhundert, das größte buddhistische Heiligtum der Welt. Es entspricht der Tradition der Region, dass Zeiten des Übergangs seit Generationen durch rituelle Handlungen und nicht durch lautes Spektakel begangen werden. Getreu der Philosophie von Aman verschreibt sich das Silvesterprogramm des Amanjiwo diesem Gedanken und bietet eine tiefgründige Alternative zur klassischen Silversterfeiern. Getragen von indonesischer Weisheit und zeitlosen Riten schenkt das Memayu Hayuning Jiwa Erlebnis Raum für Reflexion über das vergangene Jahr, Dankbarkeit für das Erlebte und Offenheit für alles, was bevorsteht.

Die fünf Prinzipien

Im Zentrum von Memayu Hayuning Jiwa stehen fünf elementare Prinzipien der javanischen Philosophie: Pertiwi (Erde), Apah (Wasser), Bayu (Luft), Teja (Feuer) und Akasa (Raum). Jedes davon spricht eine andere Dimension der eigenen Beziehung zu sich und der Welt um sich herum an und bietet einen Rahmen, um den Übergang von einem Jahr zum nächsten bewusst zu erleben. Pertiwi schenkt Erdung und fördert die Verbundenheit mit der Erde. Apah lädt zu Reflexion und Reinigung ein, während Bayu die Verbindung zu anderen und der weiteren Welt stärkt. Teja feiert Vitalität, Transformation und Licht, bevor Akasa Raum für Klarheit, Möglichkeiten und einen Neuanfang schafft. Als roter Faden durch das gesamte Programm führen diese Leitprinzipien Gäste durch eine Reise der Gegenwart, der Besinnung, der Verbundenheit und des Loslassens. Ziel ist es, eine harmonischere Beziehung zu sich selbst und zur eigenen Umgebung aufzubauen.

Die Reise zur Seele

Im Mittelpunkt des Erlebnisses steht Borobudur, wo Gäste eingeladen sind, eine tiefere Verbundenheit mit dem kulturellen und spirituellen Erbe Javas zu entdecken. Wenn das Tageslicht über der Kedu Ebene langsam schwindet, beginnt die Feier mit einer Rückbesinnung auf die Rhythmen des alten Java. In einer traditionellen Andong, einer von Pferden gezogenen Kutsche, erreichen Gäste Borobudur. Dabei lassen sie den Alltag hinter sich und tauchen ganz in die zeitlose Atmosphäre der Tempelanlage ein. Unter der Führung von Pertiwi finden sie eine neue Verbindung zur Erde. Segensrituale, die in Apah verwurzelt sind, laden dazu ein, Dankbarkeit zu empfinden, innezuhalten und den bereits zurückgelegten Weg wertzuschätzen. Eine Prozession der Bregada, der traditionellen königlichen Garde, führt Gäste anschließend zum Empfang mit Willkommenscocktails. Die in traditionelle Festgewänder gekleideten Wachen lassen dabei die Bräuche und Zeremonien der königlichen Höfe Javas lebendig werden.

Foto: Amanjiwo

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