Travel

Den Sternen so nah

„Wale leben meist immer am selben Ort. Wenn man Straße und Hausnummer kennt, ist die Chance, sie zu treffen, sehr groß“, sagt Reiseleiter Victor Daniel Gen Cáceres mit einem wissenden Lächeln. Wenige Minuten später steigt die Gruppe, noch voller Vorfreude und Gespräche, an Bord des großen Katamarans. Die Sonne glitzert auf den Wellen, Vögel ziehen ihre Kreise. Freebird Catamaran – ein Mitglied der Whalewatching Quality Charter Teneriffas – steht für achtsame Begegnungen: kein Jagen, kein Hetzen, sondern respektvolles Beobachten der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Ein leises Brummen, dann setzt sich das Boot in Bewegung. Der Atlantik empfängt die Gäste mit seinem weichen, rhythmischen Auf und Ab. Die Gischt kühlt das Gesicht, das Meer riecht nach Salz und Freiheit. Die Stimmen an Bord werden leiser, das Rauschen des Wassers übernimmt das Gespräch.

Nach einer knappen Stunde drosselt der Kapitän den Motor. Stille. Nur das leise Plätschern der Wellen. Plötzlich ein Ruf: „Dort!“ Eine Rückenflosse durchbricht die glatte Oberfläche. Dann – ein Sprung. Ein Delfin schießt aus dem Wasser, dreht sich in der Luft und verschwindet wieder in der Tiefe. Alle Blicke sind nach vorne gerichtet, alle Sinne wach. Der Motor ist längst aus, das Boot gleitet fast lautlos. Grindwale tauchen auf, sanft, majestätisch. Man hört ihr Atmen, ein tiefes, kraftvolles Ausatmen, als ob der Ozean selbst Luft holt. Niemand spricht mehr. Nur Staunen, Ehrfurcht, Gänsehaut.

Mit dem Schiff unterwegs zu den Kurzflossen-Grindwalen. Foto: Carola Faber
Mit dem Schiff unterwegs zu den Kurzflossen-Grindwalen. Foto: Carola Faber

„Das sind Kurzflossen-Grindwale“, erklärt ein Crewmitglied leise. „Pilotwale, wie man sie auch nennt. Bis zu sieben Meter lang und vier Tonnen schwer. Und doch wirken sie so friedlich, fast vertraut.“ Neben ihnen schwimmen Delfine, verspielter, schneller, als wollten sie das Boot begrüßen. Manche begleiten es minutenlang, ziehen in Bögen vorbei, tauchen ab und wieder auf.

Als die Sonne langsam sinkt, dreht das Schiff Richtung Küste. Vor einer tiefblauen Bucht wird geankert. Einige Gäste springen ins Wasser – das Meer ist erfrischend, salzig, lebendig. Ein Gefühl von Leichtigkeit breitet sich aus, fast so, als wäre man selbst Teil des Ozeans geworden.

Der Zauber des Teide bei Nacht

Doch der Tag ist noch nicht zu Ende. Später, im Herzen der Insel, beginnt das nächste Schauspiel: Im Teide-Nationalpark färbt die Abendsonne die Felsen in glühendes Rot, Orange und Gold. Der Himmel scheint zu brennen, während sich die Schatten der bizarren Felsformationen langsam über die Landschaft legen. Nach einem Dinner im Parador Nacional de Turismo, umgeben von Stille und Weite, beginnt die Sternenbeobachtung auf über 2000 Metern Höhe.

Abendstimmung auf dem Teide. Foto: Carola Faber
Abendstimmung auf dem Teide. Foto: Carola Faber

Mit seinen 3.715 Metern thront der Teide über Teneriffa. Er ist nicht nur der höchste Gipfel Spaniens, sondern auch einer von mehr als 400 Vulkanen, die Teneriffa geformt haben. 2007 erklärte die UNESCO den Teide-Nationalpark zum Weltnaturerbe – als Anerkennung seiner außergewöhnlichen kulturellen, geologischen und wissenschaftlichen Bedeutung.

Wer hier unterwegs ist, fühlt sich leicht wie auf einem anderen Planeten: bizarre Felsformationen, rötlich schimmernde Lavafelder und der majestätische Kegel des Vulkans zeichnen eine Landschaft, die ein wenig an den Mars erinnert. Kein Wunder also, dass der Nationalpark immer wieder als Kulisse für Filmproduktionen dient – ein Stück fremde Welt mitten im Atlantik.

Oben, wo die Luft so klar ist und der Himmel unendlich scheint, offenbart sich ein anderes Meer – ein Meer aus Licht. Sternbildern, Planeten, die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht. Manche blicken ehrfürchtig nach oben, andere verlieren sich still in Gedanken. Vielleicht ist es derselbe Zauber, der auch unter Wasser spürbar war – das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Ein Moment zwischen Himmel und Meer, zwischen Staunen und Frieden.

Wie auf einem anderen Planeten… Foto: Carola Faber
Wie auf einem anderen Planeten… Foto: Carola Faber

Hard Rock Hotel Tenerife

An der sonnendurchfluteten Südwestküste Teneriffas erheben sich die zwei Türme des Hard Rock Hotels Teneriffa wie ein Symbol für modernen Lifestyle und kreative Energie. Hier trifft der legendäre Spirit der Marke auf die entspannte Atmosphäre der Kanaren – ein Ort, an dem Musik, Luxus und Lebensfreude in perfektem Einklang stehen.

Das große 5-Sterne-Hotel ist weit mehr als nur eine Unterkunft: Es ist ein Ort für Erlebnisse. Zwischen Atlantikbrise und Bergblick laden mehrere weitläufige Poollandschaften zum Abtauchen ein – von der energiegeladenen Hauptbühne am Wasser bis zum exklusiven Adults-Only-Pool. Familien finden ihr Paradies im Hard Rock Roxity Kids Club™, während Genießer zwischen 13 Restaurants und Bars wählen können – von der eleganten Sky Lounge mit Panoramablick über das Meer bis hin zu lässigen Poolbars mit karibischem Flair.

Die 624 Zimmer und Suiten sind modern und durchdacht gestaltet – vom 35 Quadratmeter großen Raum bis zur Rockstarsuite mit 154 Quadratmetern sind alle ein besonderer Rückzugsort. Sanfte Linien, edle Materialien und eine Prise Rock’n’Roll sorgen für das unverkennbare Hard-Rock-Gefühl. Viele Zimmer öffnen den Blick auf den weiten Ozean oder das beeindruckende Teide-Massiv. Das Hard Rock Hotel Tenerife ist ein Ort, an dem Gegensätze harmonieren: Entspannung trifft auf Energie, Design auf Wohlgefühl, und jeder Tag klingt nach einem neuen Song unter der Sonne des Atlantiks.

Das Hard Rock Hotel Tenerife. Foto: Carola Faber
Das Hard Rock Hotel Tenerife. Foto: Carola Faber

Kulinarische Bühne  

Wer im Hard Rock Hotel Tenerife speist, begibt sich auf eine genussvolle Reise. Im Montauk dreht sich alles um das perfekte Steak. Zwischen warmem Licht, edlem Holz und Blick auf den Pool entfaltet sich ein Hauch New Yorker Steakhouse-Flair. Auf der weitläufigen Terrasse trifft zartes Fleisch auf Meeresbrise. Direkt am Wasser lockt The Beach Club mit Leichtigkeit und Lebensfreude. Zwischen Palmen und Loungebeats werden frische Meeresfrüchte, Paella, kreative Bowls und mediterrane Klassiker serviert. Ein Highlight für Entdecker ist Le Petit Chef – ein kulinarisches Spektakel, das Gastronomie und Technologie verbindet. 

Auf dem Teller erwacht ein winziger Koch zum Leben, erzählt Geschichten und führt durch ein Vier-Gänge-Menü, das die Sinne ebenso begeistert wie das Auge. Wenn die Sonne langsam im Atlantik versinkt, ist The 16th der Platz der Wahl. Hoch über den Dächern öffnet sich der Blick bis zum Teide und nach La Gomera. Bei romantischer Sonnenuntergangsstimmung, rhythmischer Musik, feinen Getränken, die F & B Managerin ausgewählt hat, verwandelt sich der Moment in pure Magie – ein stilvoller Abschluss eines perfekten Tages.


Informationen:

www.hotel.hardrock.com/tenerife/de

www.freebirdone.com

www.teidebynight.com/de/home

Fotos: Carola Faber

Teilen: