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Sardinien: Fähre Mal ganz besonders

Livorno ist eine wahrlich entspannte Hafenstadt – charmant, lebendig und mit einem ganz eigenen Flair. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert als „ideale Renaissance-Stadt“ geplant, hat sich aber im Laufe der Jahrhunderte einen fast schon angenehm unperfekten Charakter zugelegt. 

Das Monumento a Ferdinando III. im Zentrum Livornos. Foto: Michael Schabacker
Das Monumento a Ferdinando III. im Zentrum Livornos. Foto: Michael Schabacker

Im Mittelpunkt steht natürlich der Hafen, einer der wichtigsten des Mittelmeers. Hier brummen Fähren nach Sardinien, Korsika oder Spanien, Fischkutter bringen ihre fangfrische Beute an Land, und Containerriesen transportieren Waren in und aus aller Welt. Der Hafen ist Livornos Herzschlag – laut, geschäftig und ständig in Bewegung.

Wer etwas Zeit mitbringt, sollte durch „Venezia Nuova“ schlendern, das Viertel mit den Kanälen, das tatsächlich ein bisschen an Venedig erinnert – nur entspannter, weniger überlaufen und ein bisschen rauer. In dessen Zentrum steht auch das Fortezza Nuova, welches in fünfeckiger Bauform schon ungewöhnlich erscheint. Livorno ist keine Stadt für Großstadtreisende. Aber für alle, die das echte, lebendige Italien erleben wollen, ist die gut 150.000 Einwohner große Küstenstadt sicher eine Reise wert.

Das Fortezza Nuova in Livorno. Foto: Michael Schabacker
Das Fortezza Nuova in Livorno. Foto: Michael Schabacker

Und wie bereits erwähnt: Von hier aus operieren viele Fährgesellschaften und transportieren Waren und Touristen zu den verschiedensten Orten im Mittelmeer. Einer dieser Protagonisten ist die Moby S.p.A mit Sitz in Mailand. Tatsächlich ist Moby nicht nur eine Fährgesellschaft, welche die Touristen von A nach B bringen. Ungewöhnlich für einen Dienstleister dieser Art ist der hohe Standard bezüglich Gastronomie und Unterbringung auf den Schiffen.

Denn gerade für eine Fahrt nach Sardinien, die mehrere Stunden dauert und entsprechend – ob auf dem Hin- oder Rückweg – auch über Nacht gehen kann, empfiehlt sich die Buchung einer Schlafunterbringung. Und gerade hier kann Moby punkten: Neben den normalen 2 Bett Innen- oder Außenkabinen, lässt es sich in den Junior Suiten noch komfortabler reisen. Hier erwartet die Gäste nicht nur ein gemütliches Doppelbett und Fenstersicht nach vorne. Neben einer Dusche und einem WC erweitert auch ein TV das Angebot.

Suite im vorderen Bereich der Fähre. Foto: Michael Schabacker
Suite im vorderen Bereich der Fähre. Foto: Michael Schabacker

Doch vor dem Schlaf kommt bekanntlich das Essen – und auch hier kann Moby voll punkten. Flagship der Kulinarik ist an Board der Verbindung von Livorno nach Sardinien unumwunden das schiffeigene „A.O. Grill“ Restaurant.

Hier kann bereits durch die Scheiben der Kühlschränke bei Bedarf entspannt nach dem gewünschten Fleisch geordert werden. Zur Auswahl stehen hier zum Beispiel Costata Danese“ (italienische Bezeichnung Rinderkotelett vom Rind aus Dänemark) oder auch Costata Tedesca“ (Steak vom Rind; Entrecôte) in den Kühleinheiten. 

Eingang zum A.O. Grill. Foto: Michael Schabacker
Eingang zum A.O. Grill. Foto: Michael Schabacker

Und tatsächlich bietet das Schiff auch einen Room Service an. Neben Rib-Eye mit Soja Sauce und Honig, „Burger Gourmet“ (mit cheddar, bbq Sauce etc.), können auch an Board frisch gemachte Pasta geordert werden. Die umfangreiche Weinkarte ist schon recht italienisch orientiert. Klassiker aus dem Chianti sind darauf zu finden, ebenso wie sardische Tropfen. Und tatsächlich: Auch die Champagner von Veuve Clicquot und Moët & Chandon schafften es auf die Liste!

Neben dem À-la-carte Geschäft kann allerdings auch preisbewusster im großen Selbstbedienungsrestaurant des Schiffes gegessen werden. Von frischer Pasta, über Pizza, Salsiccia und Lasagne, Burrata di Bufala und Carostoni di Pane sowie verschiedene Eissorten, werden hier allerlei Wünsche erfüllt…

Verschiedene Speisen können im Restaurant gewählt werden. Foto: Michael Schabacker
Verschiedene Speisen können im Restaurant gewählt werden. Foto: Michael Schabacker

Informationen:

Moby S.p.Awww.mobylines.de

Fotos: Michael Schabacker

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