In dieser Woche richtet sich der Blick der internationalen Gastronomieszene auf Lima. Am Mittwoch, 4. November, findet im Teatro Municipal der peruanischen Hauptstadt die Verleihung der The 50 Best Restaurants statt – erstmals in Lateinamerika. Wer Lima besucht, versteht sofort, warum die Stadt als Gastgeber eines der bedeutendsten Gastronomieereignisse der Welt ausgewählt wurde. Ein Besuch auf einem traditionellen Markt oder in einer der zahlreichen Cevicherías führt die kulinarische Vielfalt der Stadt vor Augen.
Lima: Zwischen Weltklasse-Restaurants und lebendiger Esskultur
Kaum eine andere südamerikanische Metropole vereint eine derart vielfältige und international ausgezeichnete Restaurantszene. Gleich sieben Restaurants aus Lima finden sich in der jüngsten Rangliste der Latin America’s 50 Best Restaurants: Kjolle (Platz 2), Mérito (4), Cosme (9), Mayta (11), La Mar (26), Rafael (33) und Osso (44). Hinzu kommen zwei Restaurants, die bereits an der Spitze der weltweiten Bestenliste standen: Central von Virgilio Martínez und Pía León wurde 2023 zum besten Restaurant der Welt gekürt, Maido von Mitsuharu „Micha“ Tsumura folgte 2025. Damit ist Peru das einzige südamerikanische Land, das diese Auszeichnung bereits zweimal erhalten hat.
Doch die kulinarische Identität Limas reicht weit über die gehobene Gastronomie hinaus. Auf traditionellen Märkten türmen sich exotische Früchte, aromatische Kräuter und regionale Erzeugnisse. In den zahlreichen Cevicherías wird fangfrischer Fisch mit Limettensaft, Chili und roten Zwiebeln zubereitet. An Straßenständen brutzeln Anticuchos, traditionelle Grillspieße, während die Nikkei- und Chifa-Küche die Einflüsse japanischer und chinesischer Einwanderer mit peruanischen Zutaten verbinden. Gerade dieses Nebeneinander von kreativer Spitzenküche und traditioneller Alltagsküche macht Lima zu einem eigenständigen Reiseziel für Genießer.
Foto: José Caceres / PROMPERÚ

