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Yuma ist die sonnigste Stadt der Welt

Yuma im US-Bundesstaat Arizona gilt laut Guinness World Records als die sonnigste Stadt der Welt – das hat die Guinness-Jury bereits am 17. März 1967 bestätigt. Die Stadt an der Grenze zu Kalifornien und Mexiko erreicht im Jahresdurchschnitt mehr als 4.000 Sonnenstunden pro Jahr – und liegt damit deutlich über dem US-Durchschnitt von rund 2.700 Stunden.

Die außergewöhnlich vielen Sonnenstunden haben geografische Gründe: Ein stabiles Hochdrucksystem über dem Südwesten der USA sorgt laut Experten dafür, dass sich Wolken nur selten halten. Selbst während der Monsunsaison bleibt der Himmel über Yuma meist klar. Die Region zählt damit zu den sonnensichersten Orten Nordamerikas – mit spürbarem Einfluss auf Alltag, Landschaft und Lebensrhythmus.

Zwischen Wild West und Colorado River

Die Geschichte der Region reicht weit in das 19. Jahrhundert zurück, als die Stadt ein strategisch wichtiger Ort am Colorado River war – als Übergangspunkt, Handelsstation und Tor zwischen den Wüstenregionen Arizonas und Kaliforniens.

Eine der eindrucksvollsten Erinnerungen an diese Zeit ist der Yuma Territorial Prison State Historic Park. Die ehemalige Gefängnisanlage, die von 1876 bis 1909 in Betrieb war, gehört zu den bekanntesten Relikten der Wildwest-Ära. Noch heute können Besucher durch die original erhaltenen Zellenblöcke, den Wachturm und die dunklen Gänge der einst gefürchteten Haftanstalt gehen und in die Geschichten von Gefangenen, Gesetzeshütern und dem Leben im Grenzgebiet eintauchen.

Nur wenige Minuten entfernt zeigt der Colorado River State Historic Park, warum der Fluss für Yumas Entwicklung so entscheidend war. Als wichtige Wasserstraße und Versorgungsroute prägte er die Expansion der Region und machte das Leben inmitten der Wüstenlandschaft überhaupt erst möglich.

Foto: Courtesy of Visit Yuma

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