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Wüste statt Laufband – Oman lockt mit Aktiv-Abenteuern

Wem es im Sommer zu heiß ist, kann ganz einfach auf den milden Winter ausweichen oder die Monsunzeit nutzen, die an der Küste für ordentliche Winde sorgt. Ob Ultratrail, Triathlon, Kitesurfen, Tauchen oder Mountainbiken – die verlässlich aufregende Kulisse für all diese Sportarten liefert in Oman die Landschaft. Im Rahmen seiner Strategie Oman Vision 2040 investiert das Sultanat gezielt in den Ausbau seiner Position als Destination für Outdoorsport und Abenteuer.

Wellen, Wind und Unterwasserwelten

Von Juni bis September zeigt sich die Küste rund um die Insel Masirah und die Halbinsel Barr Al Hikman von ihrer windigen Seite. Während andernorts die Sommerhitze für wenig Bewegungslust sorgt, bringt hier die Khareef-Saison (die jährliche Monsunzeit in der südlichen Region Dhofar) kräftige und beständige Winde. Es herrschen dann also ideale Bedingungen für Kitesurfer, Hydrofoiler und Wellenreiter. Wer noch nicht ganz so sicher auf dem Brett steht, kann bei lokalen Anbietern Kurse buchen oder sich bei geführten Kite-Erlebnissen aufs Wasser wagen. Unter der Wasseroberfläche wartet eine ganz andere Sportkulisse. Die Daymaniyat-Inseln vor der Küste Omans sind ein beliebtes Revier für Taucher und Schnorchler. Von Maskat aus starten Ausflüge zu der geschützten Inselgruppe, deren Korallenriffe und artenreiche Unterwasserwelt den Blick auf das Sultanat um eine überraschende Perspektive erweitern.

Tiefgang und Höhenmeter

Manche Abenteuer beginnen dort, wo das Tageslicht langsam verschwindet. Auf dem Salma-Plateau im östlichen Hadschar-Gebirge liegt Majlis Al Jinn, eine der beeindruckendsten natürlichen Höhlenkammern der Welt. Rund 58.000 Quadratmeter Fläche und knapp vier Millionen Kubikmeter Volumen machen sie zu einem unterirdischen Erlebnis der besonderen Art. Bei geführten Abstiegen kann die Höhle rund zwei Stunden lang erkundet werden. Wer lieber in luftigen Höhen unterwegs ist, muss in Oman ebenfalls nicht lange suchen. Die Tour of Oman hat sich längst einen festen Platz im internationalen Radsportkalender erarbeitet. Doch auch jenseits des Profiradsports lässt sich das Land auf zwei Rädern entdecken. Rund um Jebel Akhdar und Jebel Shams warten anspruchsvolle Anstiege und abwechslungsreiche Strecken auf Rennradfahrer und Mountainbiker. Spezialisierte lokale Anbieter helfen dabei, die passende Route durch die Bergwelt zu finden.

Foto: Kitesurfing – Masirah Island

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