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Whisky von Föhr, Rum aus der Tiefe

Zwei Rhumfässer lagern fast ein Jahr in rund 20 Metern Tiefe unter der Meeresoberfläche. Auf Föhr entsteht Whisky vom Getreideanbau bis zur Destillation auf einem einzigen Hof. Und in Kentucky verbindet eine Brennerei traditionelle Bourbon-Herstellung mit modernen Einflüssen. Die Geschichten hinter besonderen Spirituosen sind vielfältig und manchmal überraschend. Auf dem BOTTLE MARKET am 11. und 12. Dezember in der MESSE BREMEN können Besuchende diese Geschichten entdecken und die Menschen kennenlernen, die dahinterstehen.

Whisky mit norddeutscher Handschrift

Die Geschichte von Hinrichsen’s Farm ist eng mit Föhr verbunden und führte zwischenzeitlich in die USA. Ur-Uropa Robert Hinrichsen arbeitete in Jacksonville als Barkeeper, Uropa Harry Hinrichsen gründete in der Bronx ein Deli. 1959 kehrte Robert Hinrichsen aus New York auf die Insel zurück, um den Hof seiner Großeltern weiterzuführen. Diese Geschichte lebt bis heute weiter: Vom Anbau des Getreides über das Mälzen bis zur Destillation liegen die einzelnen Schritte in eigener Hand. So steckt in jeder Abfüllung ein Stück Föhr und die Geschichte eines Hofes, der Landwirtschaft und Whiskyherstellung miteinander verbindet.

Schottische Klassiker und ungewöhnliche Reifung

Wer tiefer in die schottische Whiskywelt eintauchen möchte, wird bei den WhiskyDudes fündig. Die unabhängigen Abfüller setzen überwiegend auf natürliche Fassstärke und verzichten hierbei auf künstliche Farbstoffe und Kühlfiltration. In ihrem Tasting “Eine Tour durch vier schottische Regionen” stellen sie unterschiedliche Whisky-Stile vor: Single Grain, Blended Malt, Speyside Single Malt und Islay Single Malt. Mit dabei ist unter anderem ein 13 Jahre gereifter Dailuaine in Fassstärke.

Foto: Oliver Saul

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