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RESTAURANT SCHÖNEMANN IM SOFITEL FRANKFURT OPERA LÄDT ZUM CHEF’S TABLE

Der Pass ist der Ort, an dem Gerichte ihren letzten Schliff erhalten und Teller angerichtet werden. Von ihrem festen Sitzplatz aus verfolgen die Gäste den gesamten Abend über, wie das Küchenteam zusammenarbeitet, wie die einzelnen Kreationen entstehen und mit welcher Präzision jeder Teller vollendet wird. Statt eines klassischen Dinners erwartet sie eine persönliche Begegnung mit den Menschen hinter den Gerichten, mit Raum für Gespräche und Einblicke, die sonst dem Küchenteam vorbehalten sind.

Was am Pass auf den Teller kommt

Ein festes Menü gibt es dabei nicht: Für jeden Termin entwickelt Executive Chef Miguel Wagner neue Gerichte, sodass sich der Platz am Pass auch ein zweites oder drittes Mal lohnt. Wie das aussehen kann, zeigte die Premiere des Konzepts im September, als das Schönemann anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Hauses erstmals Gäste in seine Küche bat. So gab es zum Beispiel eine Pastinakencreme mit grünem Tomatenchutney und Vanillekürbis, kombiniert mit einer rein pflanzlichen Variante der Schweineschwarte. Beim Bao Bun mit Short Rib und Rotkraut trafen Streetfood-Anklänge auf heimische Zutaten, bevor gebratener Steinbutt mit Topinambur, Coppa und schwarzem Knoblauch folgte. Den süßen Schlusspunkt setzte ein Frankfurter Kranztörtchen, eine Verbeugung vor der Stadt.

Verantwortlich für die Küche ist Miguel Wagner. Der gebürtige Hesse ist seit 2022 Küchenchef des Sofitel Frankfurt Opera und war zuvor in den Sofitel-Häusern in München und Hamburg tätig. Im Restaurant Schönemann, benannt nach Goethes erster Liebe Lili Schönemann, verbindet er französische Raffinesse mit Frankfurter Bodenständigkeit.

Foto: Accor / Sofitel Frankfurt Opera

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