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Petén – Trenddestination 2027

Weniger Trubel, mehr Zeit für Entdeckungen: Wer 2027 abseits der bekannten Reiserouten unterwegs sein möchte, findet in Petén zahlreiche Möglichkeiten. Guatemalas nördlichste Region verbindet üppigen Regenwald, atemberaubende Seen und jahrtausendealtes Maya-Erbe. Sechs unterschiedliche Reiseerlebnisse zeigen, warum es sich lohnt, die Region über Tikal hinaus zu erkunden.

Festivalreisen: Eine Inselstadt in voller Blüte

Festivals werden zunehmend selbst zum Reiseanlass. Flores, die kleine Inselstadt im Petén-Itzá-See, begeistert bereits mit ihren pastellfarbenen Fassaden, schmalen Gassen und der Uferpromenade. Im Oktober 2026 feierte hier das Festival de las Flores Premiere und verwandelte die Insel in ein Blütenmeer. Florale Installationen schmückten Fassaden, Fahrräder und Boote, begleitet von Kunst, Musik, Kulinarik und lokalem Handwerk. Das bereits in Antigua Guatemala etablierte Festival fand damit erstmals in einer weiteren Region des Landes statt. Zugleich ist Flores ein idealer Ausgangspunkt, um Petén zu erkunden.

Set-Jetting: Auf den Spuren von Star Wars und „Survivor“

Film- und Serienkulissen werden für Reisende zunehmend interessant. In Petén befinden sich gleich zwei bekannte Drehorte. Tikal war im Originalfilm „Star Wars: Eine neue Hoffnung“, der 1977 erschien, als Schauplatz der Basis der Rebellenallianz auf dem Mond Yavin 4 zu sehen. 2027 feiert der Film sein 50-jähriges Jubiläum.

Auch Yaxhá hat Film- und Fernsehgeschichte geschrieben. Die zwischen zwei Lagunen gelegene archäologische Stätte diente als Drehort der Fernsehserie „Survivor“ und wird deutlich seltener besucht als Tikal. Besonders eindrucksvoll ist der Sonnenuntergang von Tempel 216, wenn der Blick über die grünen Baumkronen bis zum Wasser reicht.

Abenteuerreisen: Fünf Tage durch den Dschungel nach El Mirador

Tief im Regenwald liegt mit El Mirador eines der eindrucksvollsten Ziele für Abenteuerreisende. Die präklassische Maya-Metropole erlebte ihre Blütezeit Jahrhunderte vor Tikal und zählt zu den frühesten bedeutenden Zentren der Maya-Welt. Ihr Wahrzeichen ist La Danta, gemessen am Volumen eine der größten Pyramiden der Welt. Schon die Anreise ist Teil des Erlebnisses: El Mirador lässt sich nur auf einer etwa fünftägigen Dschungelwanderung für Hin- und Rückweg oder per Helikopter erreichen. Wer den Weg auf sich nimmt, entdeckt eine weitgehend vom Wald umgebene archäologische Stätte.

Foto: INGUAT

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