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Perfekt für Golf: Florida‘s Paradise Coast

Die Wintermonate von Januar bis März bieten die besten Spielbedingungen des Jahres. Die Golfplätze befinden sich in ihrem optimalen Zustand: Die Fairways sind dicht bewachsen und die Grüns perfekt präpariert. Tageshöchstwerte zwischen 20 und 24 Grad, geringe Luftfeuchtigkeit und durchschnittlich nur fünf Regentage pro Monat sorgen für verlässliche Spielbedingungen – anders als es in den schwülen Sommermonaten mit häufigen Gewittern und hoher Luftfeuchtigkeit ist.

Über 90 Plätze im Naturparadies

Mit über 90 Golfplätzen verfügt die Paradise Coast über eine der höchsten Dichten an Golfanlagen pro Kopf in den USA. Nicht umsonst trägt Naples den inoffiziellen Titel „Golf Capital of the World“. Die 1.620 Löcher verteilen sich auf einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern – entworfen von renommierten Designern wie Greg Norman, Tom Fazio, Jack Nicklaus und Arnold Palmer.

Das Besondere: Viele Plätze grenzen direkt an Naturschutzgebiete oder liegen eingebettet in die subtropische Wildnis. So spielen Golfer am Eagle Lakes Golf Club mit Blick auf Weißkopfseeadler und möglicherweise auch in Gesellschaft von Alligatoren. Auf wasserreichen Plätzen gilt generell die lokale „Reptile Rule“: Liegt der Ball in gefährlicher Nähe eines Alligators, ist ein straffreier Drop erlaubt.

Von Nachtgolf zu Profi-Turnieren

Ein besonderes Highlight ist The Links of Naples – der einzige Platz der Region, der Nachtgolf anbietet. Dieser öffentliche 18-Loch-Executive-Platz (Par 61, 4.005 Yards) verfügt über eine Stadionbeleuchtung, die das Spielen nach Sonnenuntergang ermöglicht. Von November bis April kann von Mittwoch bis Samstag bis 23:00 Uhr gespielt werden. Durch die Beleuchtung und die kürzere Platzlänge eignet sich das Angebot besonders für Familienausflüge oder für Spieler, die einen entspannten Abend auf dem Platz schätzen.

Auf einem anderen Niveau bewegt sich der Tiburón Golf Club. Die beiden von Greg Norman entworfenen 18-Loch-Plätze – der Gold Course und der Black Course – sind Austragungsorte von drei prestigeträchtigen Profi-Turnieren jährlich: die PGA TOUR Champions Chubb Classic, die LPGA CME Group Tour Championship als Saisonfinale der Damen-Tour sowie der Grant Thornton Invitational, bei dem LPGA- und PGA TOUR-Profis erstmals gemeinsam antreten. Für Golfer bedeutet das: Auf denselben Fairways spielen, auf denen wenige Wochen später die Weltspitze um Titel kämpft. Im März, wenn die PGA Tour für mehrere Wochen nach Florida kommt, steigt die Aufmerksamkeit für den Golfsport in der gesamten Region zusätzlich.

Foto: Naples, Marco Island, Everglades CVB

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