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Mit dem Van entlang der französischen Atlantikküste

Freiheit auf vier Rädern, spektakuläre Küstenlandschaften und einige der schönsten Surfspots Europas: Die französische Atlantikküste bietet ideale Voraussetzungen für einen Roadtrip mit Van oder Wohnmobil. Auf rund 1.200 Kilometern führt die Route von der Loire-Atlantique über die Vendée und die Gironde bis in die Landes. Unterwegs warten lange Sandstrände, legendäre Wellen, charmante Küstenorte und außergewöhnliche Naturerlebnisse – von versteckten Buchten über historische Fischerdörfer bis hin zu Europas höchster Wanderdüne.

Loire-Atlantique

Der Roadtrip beginnt in Saint-Brevin-les-Pins an der Mündung der Loire. Entlang der Côte de Jade führt die Strecke nach Pornic, einem charmanten Küstenort mit historischem Hafen, kleinen Gassen und typisch französischem Flair. Nach einem Spaziergang durch den Hafen ist ein Zwischenstopp auf einer Terrasse der perfekte Moment, um regionale Spezialitäten zu kosten, zu denen unter anderem der typische „Curé Nantais“ Käse gehört.

Vendéeen

Südlich der Loire-Atlantique prägen kilometerlange Sandstrände und ausgedehnte Dünenlandschaften das Bild. In Saint-Jean-de-Monts finden Surfer, Kitesurfer und Windsportler ideale Bedingungen. Hier gehen weitläufige Strände nahtlos in duftende Kiefernwälder über. Auch ein herrlicher Ort, um das Wohnmobil kurz abzustellen, sich das Fahrrad zu schnappen oder einen Spaziergang durch die Natur zu machen.

Ein besonderer Abstecher führt zur Passage du Gois, jener legendären Straße zur Insel Noirmoutier, die zweimal täglich von den Gezeiten überflutet wird und zu den außergewöhnlichsten Straßen Frankreichs zählt. Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, erlebt hier einen der spektakulärsten Roadtrip-Momente der Atlantikküste – vor der Überfahrt empfiehlt sich ein Blick auf den Gezeitenkalender.

Médoc

Im Médoc zeigt sich die Atlantikküste wild und ursprünglich. Die Küstenorte Vendays-Montalivet, Lacanau, Hourtin und Carcans sind seit Jahrzehnten feste Größen in der europäischen Surf-Szene. Gleichzeitig bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten für entspannte Naturerlebnisse: Fahrradtouren durch schattige Pinienwälder, Kajaktouren auf den großen Seen, wie den See von Hourtin-Carcans, der größte natürliche Süßwassersee Frankreichs, oder Spaziergänge entlang nahezu unberührter Strände. Die Route zwischen Ozean und Wald vermittelt dabei ein Gefühl von Weite und Freiheit, das Vanlife-Fans besonders schätzen.

Neben den berühmten Surfspots lohnt sich auch ein Abstecher entlang der Route des Châteaux du Médoc, die einige der renommiertesten Weingüter Frankreichs – darunter Margaux, Saint-Julien, Pauillac oder Saint-Estèphe – miteinander verbindet.

Landes

Die Landes bilden den krönenden Abschluss dieses Roadtrips. Hier verschmelzen endlose Atlantikstrände, duftende Pinienwälder und einige der berühmtesten Surfspots Europas zu einer Landschaft, die wie geschaffen für das Reisen im Van ist. In Biscarrosse treffen Atlantikstrände auf weitläufige Seenlandschaften, während Capbreton, Hossegor und Seignosse zu den bekanntesten Surf-Destinationen Europas zählen.

Rund um Biscarrosse verbinden sich Ozean, Seen und Pinienwälder zu einer außergewöhnlichen Landschaft. Beliebte Stopps sind der Lac Nord, die Strände von Maguide oder die Kanäle zwischen den Seen. Wer dem Küstenverlauf weiter folgt, entdeckt Orte wie Sanguinet, Parentis-en-Born oder den Lac de Léon und erlebt die Landes von ihrer ruhigen und naturnahen Seite.

Foto: Atlantikküste Frankreich / A. Lamoureux

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