24 Hours NewsNews

Auf Entdeckungsreise am Alqueva-See

Wer der alten Straße nach Luz folgt, steht heute vor dem Alqueva-See, dem größten künstlichen See Westeuropas. Wo vor 25 Jahren einst der Weg ins Dorf führte, breitet sich heute Wasser aus. Im portugiesischen Alentejo hat der aufgestaute Fluss Guadiana eine Landschaft neu gezeichnet und mit ihr das Leben der Menschen.

2027 feiert der Alqueva-See sein 25-jähriges Jubiläum: Am 8. Februar 2002 begann die Aufstauung. Reisende entdecken hier eine Landschaft mit einer ungewöhnlichen Geschichte: Sie fahren mit dem Boot durch Buchten, folgen im Kajak den Ufern und erfahren in Luz, wie ein ganzes Dorf umzog.

Alqueva vom Wasser aus entdecken

Mit dem Kajak einer Bucht folgen, auf einem Segelboot über den See gleiten oder bei einer Bootstour auf einer Insel an Land gehen: Der Alqueva-See bietet Urlaubern viele Möglichkeiten, auf dem Wasser unterwegs zu sein. Ab dem Wassersportzentrum von Monsaraz führen Ausflüge beispielsweise zur Ilha Dourada. Dort bleibt Zeit für einen Spaziergang, während unterwegs die Burgen von Monsaraz und Mourão am Horizont auftauchen. Wer selbst zum Paddel greift, erlebt die Ufer aus nächster Nähe und bestimmt den Rhythmus der Tour mit jedem Schlag.

Dabei lohnt es sich, die heutige Landschaft mit ihrer Vorgeschichte zusammenzudenken. Wo Boote fahren, verliefen einst Wege; aus Anhöhen wurden Inseln. Der Alqueva-Stausee erstreckt sich entlang des Guadiana über rund 83 Kilometer und erreicht bei Vollstau eine Fläche von etwa 250 Quadratkilometern. Eine Fahrt über den See macht die Dimensionen dieses Wandels erfahrbar und weckt die Neugier auf die Geschichten an seinen Ufern.

Foto: Visit Alentejo

Teilen: