Die Architektur orientiert sich an den prägenden Landschaftsformen der Region: Wüste, Lagune, Meer und den Bergen der Sierra de la Laguna am Horizont. Das Resort entfaltet sich als fließende Abfolge von Räumen, die vom Ankunftsbereich über die bestehende Lagune bis hin zur Küste führen. Mit jedem Schritt eröffnet sich eine neue Perspektive auf die unterschiedlichen Ökosysteme der Umgebung. So entsteht ein Ort, der Ruhe, architektonische Klarheit und eine tiefe Verbindung zur Landschaft vereint.
Von der Landschaft geleitet
Der Ausgangspunkt des Entwurfs war der Übergang zwischen Wüste und Meer. Die Lagune bildet dabei den natürlichen Orientierungspunkt, während der Horizont stets präsent bleibt. Sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch in jeder einzelnen Casita rahmen großzügige Fenster die Ausblicke auf Meer und Himmel ein und lassen Innen- und Außenraum miteinander verschmelzen. So entsteht eine durchgehende Verbindung zur sich ständig wandelnden Landschaft der Baja California, vom klaren Morgenlicht der Wüste bis zu den goldenen Farben des Sonnenuntergangs.
Auch die bewusst intime Größe des Resorts mit nur 18 Casitas trägt zur besonderen Atmosphäre bei. Einige Unterkünfte schweben leicht über dem Boden, andere liegen unmittelbar am Wasser. Inspiriert vom Konzept des aislamiento, das sowohl geografische Abgeschiedenheit als auch innere Ruhe beschreibt, wird Amanvari zu einem Ort der Entschleunigung und Reflexion.
Das Herzstück des Resorts bildet die Casa Grande, in der sich die Wege von Wüste und Meer vereinen. Großzügige, offen gestaltete Bereiche, hohe Decken und weitläufige Öffnungen lassen Licht und Meeresbrise ungehindert durch das Gebäude strömen. Die erhöhten Terrassen scheinen über der üppigen Vegetation und dem Wasser zu schweben und öffnen den Blick auf die Sea of Cortés. Diese architektonische Sprache setzt sich auch in den Restaurants fort, deren individuelle Konzepte stets den Bezug zur Natur bewahren.
Foto: Aman

