Schon der Name QUI31 spielt mit beiden Sprachen: „qui“ bedeutet auf Italienisch „hier“, auf Französisch „wer“, die 31 ist die Hausnummer in der Suarezstraße. Hinter dem Konzept steht Inhaber Alessandro Francioso, Sohn eines italienischen Gastronomen und ehemaliger Restaurantleiter der „Bar Brass“. Dazu kommt Küchenchef Robin Nissen, der zuvor unter anderem im Berliner Sternerestaurant Cordo am Herd stand. Neu im Team ist Sommelier Bartosz Bernat, der unter anderem in Kopenhagen Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie gesammelt und bereits zwei Neueröffnungen in Berlin begleitet hat.
Ausgefallene Kombinationen gemeinsam entdeckt
Die Speisekarte wechselt alle paar Wochen und gliedert sich in Gemüse, Fisch, Fleisch und Dessert mit jeweils drei bis fünf Gerichten. In den ersten drei Kategorien findet sich dabei ein Pastagang, eine Hommage an Alessandros italienische Wurzeln. Robin Nissen mag Gerichte, die man im ersten Moment zu kennen glaubt und die dann doch etwas ganz anderes erzählen.
Ein kleiner Auszug aus der aktuellen Karte: bunte Heirloom-Tomaten mit salzigem Burrata-Eis und Walnuss-Brittle, Beef Tatar mit „Funky Holly“, einer Hollandaise, und Creme von der Umeboshi-Salzpflaume, Linguine mit Kalbsbries-Kebab und Schafskäse sowie Calamarata mit Muschel-Safran-Velouté und in Salzzitronen cevichierter Schwertmuschel. Die Teller kommen in die Mitte des Tisches, die Reihenfolge bestimmt die Küche. So lassen sich viele Kombinationen entdecken und möglichst viel von der Küche probieren.
Auch zum Abschluss bleibt Raum für einen spielerischen Twist wie zum Beispiel die Quitte aus dem Garten von Alessandros Mutter mit karamellisiertem weißem Schokoladeneis und Macadamiaganache, oder ein Formaggio misto mit Käse von Maître Philippe & Filles aus Wilmersdorf.
Foto: pctrbrln

