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Ruska, Wald und Nordlicht

Wenn sich ab September die Wälder im Norden Finnlands in ein Farbenmeer aus Rot, Orange und Gelb verwandeln, beginnt in Finnland die Zeit, die die Menschen dort „Ruska“ nennen. Der Begriff steht für die herbstliche Laubfärbung – ein Naturschauspiel, das sich in wenigen Wochen von Nordfinnland aus über das ganze Land ausbreitet und Reisende aus aller Welt anzieht. Wer in dieser Jahreszeit nach Finnland kommt, erlebt eine seltene Kombination aus farbenprächtiger Natur, essbaren Schätzen direkt aus dem Wald und den ersten Nordlichtern der Saison.

Ruska: Wenn sich die Wälder verfärben

Der finnische Herbst beginnt in Lappland und wandert von dort langsam gen Süden. Birken, Ebereschen und Moore leuchten in warmen Rot-, Orange- und Gelbtönen, während die Luft klar und frisch wird. Es ist eine ruhige, fast meditative Jahreszeit. Sie ist ideal für ausgedehnte Wanderungen durch Nationalparks und Wälder, ob allein oder mit einem lokalen Guide. Wer möchte, findet für seine oder ihre individuelle Kondition die passende Route: von leichten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Mehrtagestouren.

Nordlichter über Finnland

Kaum ist die Sonne untergegangen, beginnt in Finnland die zweite große Attraktion des Herbstes: die Aurora-Saison. Sie startet bereits Ende August und dauert bis in den April hinein. Besonders in Lappland, fernab künstlicher Lichtquellen, stehen die Chancen an klaren Abenden gut, das grün-violette Farbspiel am Himmel zu beobachten. Wer dann Herbstlaub und die Nordlichter miteinander verbinden möchte, findet in dieser Jahreszeit ein einmaliges Zeitfenster, das es so in keiner anderen Saison gibt.

Foto: Visit Finland / Nanguniemi, Pertti Turunen

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