Mit Zu Gast in der Bretagne laden Autorin Verena Mayer und Fotograf Andrea di Lorenzo dazu ein, diese Region von ihrer authentischsten Seite zu erleben. Wie im Callwey Verlag seit 140 Jahren üblich, werden alle Ausgaben mit besonderer Sorgfalt und Nachhaltigkeit produziert: diese gebunden mit Surbalin und Liquid-Transparent-Folie sowie Lesebändchen.
Alle vier Départements haben bis zu 1000 Kilometer Küste
Rau, wild und voller kulinarischer Leidenschaft – das ist die „Breizh“, wie die Bretagne auch genannt wird. Dort trifft das Salz des Atlantiks auf die Wärme bretonischer Gastfreundschaft. Die Leserschaft erhält tiefen Einblick in die vier Départements Ille-et-Vilaine, Côtes D’Amor, Finistère und Morbihan.
Zu allen Vieren gibt es „Geheimtipps & Wissenswertes“, die auch ein Auge auf Architektur, Kunst oder ausgefallene Hotels lenken – wie etwa das „Eco Hotel La Gré des Landes“ in La Gacilly, das Gründungs-Zuhause des Naturkosmetik-Pioniers Yves Rocher oder das „Hotel de La Mer“ am herrlichen Plounéour-Brignogan Strand.
Viele Beispiele wie die Bistro-Küche von Jean-Baptiste Philau in Örtchen Bruz bei Rennes oder „Legris Austernbar“ am Archipel de Lilia in Plouguerneau zeigen, dass es sich lohnt, vom Wege der Hauptattraktionen abzukommen und besondere gastronomische Schätze zu entdecken. Das gilt auch für das „Rolland“ in Plourhan, wo Pierre und Emmanuel Bonnefant in einer alten Mühle kleine, feine Speisen mit eigenen Ingredienzien servieren.
Die Gäste positiv schocken
In jedes der Départements mit ihren Spezialitäten könnte man sich verlieben, wie schon vor Zeiten die Römer und französischen Könige. Alle haben eine spannende Küste und Küche. Sind geprägt von besonderen, wilden, romantischen und geheimnisvollen Landschaften, von Traditionen, der Lust am ausgiebigen Speisen und deren Zubereitung.
Restaurants, Bistros und Crêperien öffnen ihre Türen und teilen ihre besten Rezepte sowie gänzlich individuelle Tipps. In der Bretagne scheinen die himmlischen Zutaten gefühlt direkt frisch vom Himmel zu fallen oder werden an die Küste gespült.
Es wird von den vorgestellten Protagonisten mit Passion angepflanzt, geerntet und für die Gäste auf das Feinste zubereitet. In Saint-Rivoal sind es Penas Galego und Joseph Drigé, die ihre Gäste in der „Auberge du Menez“ positiv schocken wollen. Beispiel: Miesmuscheln mit Holunderöl, Birnenessig und eingelegten Fichtenspitzen – voilà!
Die Vielfalt der Bretonischen Küche
Von handgedrehten Galettes über fangfrische Langustinen bis hin zu modern interpretiertem Poulet au Cidre: Dieses hochwertige Buch vereint die Vielfalt der bretonischen Küche mit Geschichten über ihre Menschen, Orte und Rituale. Die Algenküche, die eine Zukunftsküche ist, obwohl es sie schon seit ewigen Zeiten gibt. Die Gerichte sind mit Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet, zu den einfachsten Gerichten gehört Tempura-Jakobsmuscheln und Salicorne (Queller)-Tzatziki.
Zu den schwierigsten mit drei Symbolen: Hummersoufflé mit Vin-Jaune-Schaum und jungem Sauerampfer. Gelegentlich werden Zutaten vorgeschlagen, die nicht sofort überall erhältlich sind wie Algenbutter, Gochugaru oder Mizuna.
Die schillernden Austern auf dem Cover möchte man gleich greifen und schlürfen. In das Buch wird man unverzüglich hineingesogen von den strahlenden Landschafts- und Speisenfotos! Die atmosphärischen Fotografien und lebendige Texte machen es zum ultimativen Genuss-Reiseführer für Frankreichliebhaber und alle, die es noch werden wollen. Der Serviceteil ist ausführlich, die beiden Autoren geben viele konkrete Reiseanregungen.
Die Rezepttitel sind sowohl in französischer Sprache wie auch auf Deutsch, das ausführliche Register ausschließlich auf Deutsch.
Das Buch erschien ist außerdem in einer englischsprachigen Ausgabe erschienen.
Informationen:
Foto: Cover

