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Tucson: Sonoran Dog Trail, Restaurants und Kulinarikevents

Die Wurzeln von Tucsons Gastronomie reichen über 4.000 Jahre zurück. Indigene Völker kultivierten heimische Feldfrüchte wie Tepary-Bohnen, Chilis, Kürbisse und Mais. Dieses Erbe prägt die Stadt bis heute: Das heimische Volk der Tohono O’odham bewahrt seine traditionelle Esskultur, auf Bauernmärkten werden historische Sorten angeboten, und die Gastronomieszene interpretiert die Schätze der Sonora-Wüste neu. 2015 würdigte die UNESCO Tucsons einzigartige landwirtschaftliche Tradition und die kulturelle Vielfalt mit der Auszeichnung als erste Creative City of Gastronomy in den Vereinigten Staaten.

Neueröffnung Ursa

Im Herbst 2025 eröffnete mit dem Ursa ein innovatives Restaurant, das die vier großen Wüsten der Region – Sonora, Mojave, Great Basin und Chihuahua – kulinarisch zelebriert. Küchenchef Aaron Lopez setzt auf handverlesene Wüstenzutaten, dürreresistente Feldfrüchte und nachhaltige Sammelmethoden. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Sammlern, der Ramona Farm der Akimel O’odham und indigenen Gemeinschaften entstehen Gerichte, die Tradition, Innovation und Respekt vor der Natur vereinen. Das Restaurant legt außerdem Wert auf Zero Waste: Sämtliche verwendeten Zutaten werden verwertet.

BATA: Ausschließlich lokale Zutaten

Im Restaurant BATA stammen sämtliche Zutaten aus einem Umkreis von allerhöchstens 650 km. Dieser Radius schließt den Golf von Kalifornien in Mexiko ein. Hierher bezieht das Restaurant täglich frischen Fisch und Meeresfrüchte. Die gemüsebetonte Küche orientiert sich an dem, was lokale Farmen gerade ernten. Über einem Eichenholzfeuer entstehen regelmäßig variierende Gerichte. Hier wird ganz bewusst auf Planbarkeit zugunsten von Saisonalität und lokaler Herkunft verzichtet.

Brandneu: Sonoran Dog Trail

Der zu Beginn des Monats ins Leben gerufene Sonoran Dog Trail ist ein selbstgeführter kulinarischer Rundgang zum regionalen Sonoran Hot Dog, der eine Auswahl an Hot-Dog-Ständen und Restaurants quer durch Tucson verbindet. Der Sonoran Hot Dog symbolisiert Tucsons Identität als Grenzregion nahe dem mexikanischen Bundesstaat Sonora: ein in Bacon gewickeltes Würstchen in einem mexikanischen Bolillo-Brötchen, garniert mit Pintobohnen, Zwiebeln, Tomaten, Senf, Mayonnaise und Jalapeño-Sauce. „Dieser Trail bietet die Möglichkeit, Tucsons einzigartige kulinarische Identität auf unterhaltsame und schmackhafte Weise zu entdecken und gleichzeitig verschiedene Stadtteile zu erkunden“, erklärt Cindy Aguilar, Vice President of Communications von Visit Tucson. Der Trail umfasst allseits beliebte Klassiker wie BK Tacos und das preisgekrönte El Guero Canelo, aber auch Geheimtipps wie El Sinaloense und Percheron. Verfügbar ist der Trail als Web-App.

Foto: Florian Trykowski

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