Kempinski: mit Tradition den Blick nach vorn

Messeausfälle, korrigierte Erwartungsprognosen für das Geschäftsjahr, Fachkräftemangel: die Tourismus- und Hospitality-Branche ächzt beachtlich. Allerdings hatte Martin R. Smura, Chief Executive Officer der Kempinski Hotels, jüngst im Berliner Adlon auch viel Positives zu berichten...

Mit dem Hotel Adlon Kempinski befindet sich an Berlins feinster Adresse `Unter den Linden` in direkter Nachbarschaft zum Brandenburger Tor, die absolute Ikone der ältesten europäischen Luxushotelgruppe. Denn eben genau dafür steht das Unternehmen mit Sitz in Genf: Luxus, verpackt mit der nötigen Portion Stil, Charakter und Individualität. Denn eines lässt sich schnell feststellen, besucht man das eine oder andere Haus des Unternehmens: kein Hotel gleicht dem anderen.

Neuer GM im Adlon

Und jüngst bekam das Berliner Adlon mit Michael Sorgenfrey auch einen neuen Chef. Auf Matthias Al-Amiry folgend, legt der 52-Jährige nunmehr bereits seinen dritten Stopp im Adlon ein. Nachdem er bereits von 1997 bis 1999 als Food & Beverage Operations Manager in Berlin anheuerte, kam er von 2002 bis 2005 als Hotel Manager an die Spree.

Seit nunmehr 23 Jahren steht das Adlon für die Marke Kempinski als flagship Pate für die Tradition und die illustre Geschichte der Hotelgruppe. Durch den Bankier Leopold Koppel 1897 gegründet, kann Kempinski aktuell 76 Fünf-Sterne-Hotels und Residenzen in 34 Ländern als Betreiber vorweisen. "Doch", so verriet CEO Martin R. Smura jüngst in Berlin, "wir expandieren weiter – und das in einer Vielzahl von Ländern."

Martin R. Smura, Chief Executive Officer der Kempinski Hotels, bei der Vorstellung neuer Projekte im Berliner Adlon.
Martin R. Smura, Chief Executive Officer der Kempinski Hotels, bei der Vorstellung neuer Projekte im Berliner Adlon.

 

Seit acht Monaten ist Smura als CEO verantwortlich für die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Marke. Nicht zuletzt dank der Vorarbeit seines Vorgängers Markus Semer, der nach nur drei Jahren im vergangenen Jahr seinen Stuhl für dem 50-Jährigen freigab, konnte Smura jüngst im Adlon über viele Neueröffnungen und Planungen neuer Hotels und Projekte berichten.

Expansion: 6000 weitere Zimmer

Zum ersten Mal konnte der CEO der Öffentlichkeit einen Promo-Trailer des vielleicht bedeutendsten Projekts für Kempinski in den nächsten Jahren präsentieren. "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in Zukunft im Rahmen unseres Joint Ventures mit der Beijing Tourism Group zwei außergewöhnliche und weltweit erste Hotelkonzepte im neuen Universal Beijing Resort betreiben werden - das Universal Studios Grand Hotel und das NUO Resort Hotel - Universal Beijing Resort. Während die beiden Hotels mit 1,200 Zimmern die erste Phase der Zusammenarbeit markieren, werden zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere 4,800 Zimmer dazu kommen”, berichtet Martin R. Smura.

Kempinskis großer Schritt: Betreiber des Universal Studios Grand Hotel und des NUO Resort Hotel im neuen Universal Beijing Resort.
Kempinskis großer Schritt: Betreiber des Universal Studios Grand Hotel und des NUO Resort Hotel im neuen Universal Beijing Resort.

 

Und diese Kooperation mit Universal kann sicher als riesiger Meilenstein in der Geschichte Kempinskis angesehen werden. Ein ungewöhnlicher Weg, den Kempinski da geht. Keine Frage. Denn "Kempinski steht nicht für eine klassische Resort-Politik. Wir sind ein Unternehmen im Luxussegment", weiß auch COO Europe Bernold Schröder zu berichten. "Aber hier geht es auch um unsere Expertise, um die Möglichkeit etwas Ungewöhnliches zu schaffen", so Schröder weiter.

Smura: "Wir sind im Plan"

Doch nicht nur diese Nachricht konnte im Rahmen der Vorstellung in Berlin präsentiert werden, es waren auch die ebenfalls anstehenden openings verschiedener internationaler Hotelprojekte. So erwartet die Gäste ab Mai 2020 das zweite Objekt in der thailändischen Metropole Bangkok. Im Langsuan-Viertel gelegen, werden Zimmer mit einer Größe ab 66 Quadratmetern angeboten. Auch interessant: im Restaurant "Flow" wird mit einer pflanzenbasierten Küche mit 100 Prozent zertifizierten biologischen Produkten aus der Region gearbeitet!

Das 7Pines Kempinski Ibiza: Eröffnung im Mai 2020.
Das 7Pines Kempinski Ibiza: Eröffnung im Mai 2020.

 

Ebenfalls im Mai 2020 öffnet das 7Pines Kempinski Ibiza seine Tore. In Zusammenarbeit mit der "12.18. Investment Group" sollen in naher Zukunft 20 weitere Hotels entwickelt und eröffnet werden. Darunter ein Hotel in New York und ein Resorthotel in Porto Cervo auf Sardinien. Im dritten Quartal 2020 eröffnet in Georgien das Kempinski Hotel Tbilisi. Ebenfalls noch in diesem Jahr folgt eine Eröffnung in Israel. Mit dem 32-stöckigen "The David" bringt Kempinski 250 Zimmer, darunter 56 Suiten, auf den lokalen Hotelmarkt.

Imposant und luxuriös wird sicherlich auch das Kempinski in China (Residences Guangzhou) sein, welches ebenfalls noch in diesem Jahr eröffnen wird. Über 23 Stockwerke erstrecken sich die 261 Zimmer und Suiten, welche sich nahe den Kulturstätten Huang Hua Gang Park und dem Guangzhou Martyr Memorial Park befinden. Im kommenden Jahr folgen u.a. noch das 7Pines Kempinski Manhattan, das Kempinski Hotel Almaty in Kasachstan, das "Brazzaville" im Kongo und in China das "Jinan".

Schloss Roxburghe, unweit von Edinburgh.
Schloss Roxburghe, unweit von Edinburgh.

 

Das Schlosshotel Fleesensee (Mecklenburgische Seenplatte) und das Schloss Roxburghe unweit von Edinburgh, ergänzen das Portfolio der Gruppe. "Insgesamt liegen wir mit den Hoteleröffnungen voll im Plan – allein in den nächsten 18 Monaten werden wir 15 Hotels mit 3,888 Zimmern eröffnen,” erklärt CEO Smura abschließend.

Weitere Informationen unter: https://www.kempinski.com/

Fotos: Kempinski, Universal Studios

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Zuletzt bearbeitet am 06/03/2020

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