The Fontenay: Darauf hat Hamburg gewartet!

Beste Lage inmitten eines Parks an der Hamburger Außenalster, skulpturale Architektur dreier ineinandergreifender Kreise sowie geschicktes Lichtarchitektur durch Transparenz und Spiegelungen machen "The Fontenay" nach der Hamburger Elbphilharmonie zu einem weiteren Anziehungspunkt.

Um es gleich zu sagen: Man fühlt sich in dem Gebäude ohne jegliche Ecken und Kanten sofort wohl. Rundungen und Windungen, deren architektonische Energie und Ästhetik seinerzeit schon der brasilianische Architekt Oscar Niemeyer zu inszenieren wusste, finden hier eine hochmodernes come back. Sie schaffen Ruhe und interessante Lichtströme. Es entstehen Nischen, Kurven, überraschende räumliche Impressionen und Möglichkeiten, die durch geschickte Farbgebung des Interieurs und der gesamten Ausstattung noch unterstützt werden. Helles Beige, grüne Onyx Wände, warmes Weiß, türkis und royal-blaue Akzente greifen die umgebende Naturfarben auf. Als "Rezeptionskonzept" kein Tresen, sondern man setzt sich mit dem ankommenden Gast gemeinsam an einen Tisch in der transparenten Lobby.

Geld gut angelegt

Mit etwa zwei Jahren Verspätung aufgrund diverser technischer Herausforderungen und einem Wasserschaden zu allem Überfluss im Herbst 2017 konnte Milliardär Klaus-Michael Kühne gemeinsam mit seiner Gattin und dem geschäftsführenden Manager Thies Sponholz nun endlich sein Hamburger Luxushotel eröffnen. Deutliche Freude war dem Initiator, Investor und Eigentümer anzumerken, schließlich hat die von ihm seit langem unterstützte Fußballmannschaft des Hamburger SV in den letzten zwei Jahren eher gegenteilige Gefühle ausgelöst.

Alles fließt im "The Fontenay", auch der Blick. Durch das imposante 27 Meter hohe, geschlossene und begrünte Atrium bewirkt Tageslicht und spannende Perspektiven von jedem Standpunkt aus. Die Lichtskulptur trägt 140 LEDs an gewundenen Stahlästen. Das 25-Meter-Sofa im Atrium, kreisrunde Lampen und halbrunde, handgetupfte Teppiche: Alles aufwändige Sonderanfertigungen – wie auch die satinierten und geschuppten Fensterscheiben, Wandverkleidungen aus Makassar-Ebenholz oder der Pool.

Lobby des Hotels.
Lobby des Hotels.

 

Die Bibliothek ist einladend und anregend bestückt, ein harmonisch gestalteter Rückzugsort, nicht nur für Hamburger Schmuddelwettertage. Der Buchbestand ist in Zusammenarbeit mit Hamburgs ältestem Buchladen "Felix Jud & Co" entwickelt worden und macht neugierig. Für die behaglichen Suiten hat man eine bewegliche, rotierende Stange für das Fernsehgerät entwickelt, die das Schauen von allen zentralen Punkten aus ermöglichen. Die Alster-Suite für schlappe 7500 Euro pro Nacht ist beliebig erweiterbar, helle, sanfte Raumfluchten mit Alsterblick und Wohnzimmerambiente.

An Bord an Land

Extravagant und erstmalig einmalig an Land: Die "EUROPA 2 Suite" im zweiten Stock hat den Look des 5-Sterne-plus-Luxusschiffs von Hapag-Lloyd Cruises: Helle Erdtöne, warme Hölzer, Designermöbel auf 72 m, separates Wohn- und Schlafzimmer, der Esstisch ist für vier Personen, der Kleiderschrank begehbar, ein fünf Quadratmeter großer Balkon. Nur die Meeresbrise fehlt.

Das 1.000-Quadratmeter-Spa ist in der sechsten Etage mit einem 20 Meter Innen- und Infinity-Außenpool, der mit dem Alster-See eine gemeinsame Wasserlinie zu haben scheint. Auch Sauna, Dampfbad, Eisbrunnen und Erlebnisduschen fehlen nicht. Die einfachste Anwendung beginnt bei 135 € und ist eine Eintrittskarte für den Spa-Bereich. Es besteht eine Partnerschaft mit der Luxus-Produktlinie "La Mer".

Vogelperspektive: das Fontenay - Hamburgs neues Vorzeigehotel.
Vogelperspektive: das Fontenay - Hamburgs neues Vorzeigehotel.

 

Für kulinarisch bewusste Gäste in der siebenten Etage das Gourmet-Restaurant "Lakeside" – Chef ist der erst 31-jährige Cornelius Speinle. Der Schweizer führt ein 14-Personen-Küchenteam, sein Focus liegt auf internationalen Einflüssen, kombiniert mit ausnahmsloser Produktqualität. Eine aufwändige Küche, für die der junge Koch berufliche Neugier und innovative Technik einsetzen will.

Zu einem großen Ganzen wird seine Arbeit mit der von der 32-jährigen Chef-Sommelière Stefanie Hehn. Ihre Weinkarte weist eine beeindruckende Jahrgangstiefe auf: "Ein Madeira aus den 1920ern oder ein Chateaux Margaux von 1986 kann auch schon mal glasweise serviert werden". Für den saisonal inspirierten Afternoon-Tea zeichnet Chefpâtissier Marco d’Andrea verantwortlich.

Als es in der Elbe noch Störe gab

Im Erdgeschoss das Gartenrestaurant "Parkview" hat große Fensterfronten zur Alsterseite, Drinnen und Draußen verschwimmen. Die Atmosphäre ist leger bis unkompliziert, das "Parkview" ist auch der Ort für das À-la-Carte-Frühstück. Etwas Besonderes unter all dem Besonderen: Die Fontenay Hanseatenschnitte: Schwarzbrot mit frisch angemachtem Beef Tartar und Kaviar. "Eine Rückbesinnung auf die Zeit, als es noch Störe in der Elbe gab", so Küchenchef Stefan Wilke.

Die Bar des Fontenay.
Die Bar des Fontenay.

 

Offenbar ist es gelungen, mit dem Standort des ehemaligen Interconti-Hotels und der Umgebung eine perfekte Balance zwischen Natur und Urbanität zu schaffen. Ein weiteres architektonisches Kunstwerk und Bereicherung für die Hansestadt.Die "Fontenay-Bar" mit Bar Manager Sebastian Schneider und einem sechs Meter langen Tresen in der sechsten Etage und 320 Grad Panorama-Rundumblick hat Potential, zum neuen Hot Spot nicht nur der Hamburger zu werden.

Weitere Informationen:

City Resort "The Fontenay"Fontenay 10 – 20354 Hamburg130 luxuriöse Zimmer und SuitenMitglied von "The Leading Hotels of the World".Preise: 355 € bis 7500 €

Gourmet-Restaurant "Lakeside"40 Plätze, Private Dining Room für 10 Personen; Mi – Sa, 12-1330 Uhr; Di – Sa, 18.30 bis 21 Uhr3 bis 8 Gänge, bis 165 € pro Person

Gartenrestaurant "Parkview": Mo – Fr Mittagsmenü in zwei oder drei Gängen, 27 € / 34 €.

"Fontenay Bar": 12 Uhr mittags bis 2 Uhr nachts / 70 Plätze

Tagungen und Events: Vier Veranstaltungsräume mit 48m² - 220m² und Tageslicht.

Web: www.thefontenay.de

Fotos: The Fontenay

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Zuletzt bearbeitet am 22/03/2018

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Autor

Uta Petersen

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