Royal Monceau Raffles – Eine Oase der Genüsse

Paris schrieb den 1. August 1928. In der teuren und beschaulichen Avenue Hoche, unweit des noblen Parks Monceau, öffnete ein Hotel, das bis zum heutigen Tag die Stars und Sternchen dieser Welt zu Recht in seinen Bann zieht...

Seit der ersten Stunde zählt das Royal Monceau zu den schönsten und hochwertigsten Luxushotelalternativen in der französischen Hauptstadt. Unweit des neuen Hotels wohnte seinerzeit der Abenteurer und Waffenhändler Basil Zaharoff und Albert und Léontine Arman de Caillabet und organisierten im Royal Monceau ihren literarischen Salon. Intellektuelle und Künstler haben seit dem das Haus fest in ihr Herz geschlossen. Zu Beginn der 3. Republik gaben sich Josephine Baker, Maurice Chevalier und Ernest Hemingway hier die Klinke in die Hand.

Dadaisten und Surrealisten feierten Hochkonjunktur im Zeitalter der Überfülle, der Kreativität und der Freiheit. Maurice Ravel komponierte seinen Boléro und Gabrielle Chanel revolutionierte die Damenmode. Nach dem Krieg haben sich General Eisenhower und Feldmarschall Montgomery für den Weiterbetrieb des berühmten Hauses eingesetzt und Ho Chi Minh weilte im Royal Monceau gleich für sieben Wochen am Stück während der Konferenz von Fontainebleau die Geschicke seines Landes neu ordnete. Walt Disney, Joseph Kessel, der Maharadscha von Indore und Kaschmir, König Farouk von Ägypten oder der Aga Khan haben sich gleich mehrfach im Gästebuch verewigt. In ihre Fußstapfen sollten später Michael Jackson, Madonna, Robert de Niro oder Sofia Coppola treten, bevor das Haus in Sichtweit des Triumphbogens in seinen Dornröschenschlaf viel und erst nach der Milleniumswende Pläne reiften, das Royal Monceau zu seiner früheren Opulenz zurückzuführen. Mit Raffles war rasch ein geeigneter Betreiber gefunden, der seinerseits nach einem Hotel an der Seine suchte.

Raffles: auch mal ungewöhnlich...
Raffles: auch mal ungewöhnlich...

 

Wachgeküsst durch Philippe Starck

Bis heute gehört das Ausstattungs- und Einrichtungskonzept des französischen Innenarchitekten zu Philippe Starck zu dessen Meisterstücken. Der Materialeinsatz pro Zimmer und Suite gehört ohne Zweifel zu den höchsten pro Hotelzimmer weltweit. Sessel und Sofas sind mit kostbarem Leder bezogen, Leinenbettwäsche von Garnier Thiebaut oder umfangreiche Spiegelflächen in den Bädern oder Ankleiden suchen selbst in Paris ihres gleichen und zeichnen dieses offizielle Palasthotel vor allen anderen Pariser Luxusherbergen aus. Die Möbel wirken neoklassizistisch, die Pflegeserie in Bädern und Spa stellt Clarins; der Pool hat mit seinen 23 Metern annährend semiolympische Dimensionen.

Einen ganz besonderen Schwerpunkt legt das Raffles auf seine Nähe zur Kunstszene. In einer eigenen kleinen Boutique im Erdgeschoss werden Unikate und hotelbezogene Preziosen angeboten, ein für die Kunstszene in Paris verantwortlicher Concierge stellt Ausstellungen und Optionen für Künstlertreffen zusammen, das Royal Monceau enthält zudem einen eignen recht großen Kinosaal, der zu Previews oder Premieren lädt.

Nobu Matsuhisa erstes Restaurant in Frankreich

Es war ein Paukenschlag in strahlendem C- Dur als Nobu Matsuhisa und Raffles das erste Restaurant des japanischen Kochgroßmeisters in Frankreich im März 2016 verkündeten. An sieben Orten weltweit hat Matsuhisa sich niedergelassen und Paris ist einer davon. Head Chef Hideki Endo zeichnet für die zeitgenössische Version japanischer Kochkünste verantwortlich. Dieser erlernte die hohe japanische Schule des Kochens innerhalb der Familie von seinem Vater, bevor er sich neun Jahre in Sapporo niederließ und als Sushi Master in den Spitzenadressen der Stadt – Momotaro, Kaiseki und dem Hotel Sumire – wirkte; drei Jahre Hong Kong sollten folgen.

Nobu Matsuhisa & Hideki Endo.
Nobu Matsuhisa & Hideki Endo.

 

"Ich habe immer die Stadt des Lichts wegen ihrer Energie geliebt und bin sehr froh, meine Rezepte den Parisern zu präsentieren", verrät Matsuhisa. Bis zu 100 Gäste können mit "Omakase" ein innovatives Mehrgangmenue genießen, das auch Noten der peruanischen Küche Lateinamerikas mit aufnimmt. Paris ist um eine Attraktion reicher, Reservierung sei empfohlen.

Weitere Informationen: www.raffles.com/paris/

 

Impressionen:

 

Fotos: Le Royal Monceau / Raffles, Romeo Balancourt, Michel Trehet, Philippe Garcia

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Zuletzt bearbeitet am 09/09/2017

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