Wenn ein Wolkentief dem nächsten folgt und man die "fifty Shades of Grey" nicht mehr länger ertragen kann, spätestens dann sollte man in den Flieger steigen.  

Im Queen Elizabeth Nationalpark nehmen der Deutsche Ludwig Siefert und sein Team vom "Uganda Carnivore Program" Touristen mit auf Spurensuche nach Löwen, Leoparden und Hyänen.

Etwa 15 Euro kostet das Taxi von Narva die 14 Kilometer hinaus nach Narva-Jõesuu, das vielleicht unbekannteste Kur- und Seebad am gesamten Mare Baltikum. Dabei ist das die gerade 2600 Einwohner zählende Gemeinde nicht nur mit einem herrlichen, acht Kilometer langen, breiten Sandstrand gesegnet.

Nun ist es nicht so, dass in Narva die Bürgersteige um zwanzig Uhr hochgeklappt werden. Tatsächlich hat sich hier in der 60.000-Einwohner-Grenzstadt eine kleine, gut organisierte lokale Kulturszene gebildet, die dafür sorgt, dass Narva in jeder Beziehung attraktiv.

"Achtung Minen" teilt eine verwitterte schwarze Schablonenschrift auf weißem den Besuchern des Blaue Berge-Museums mit...

Wer die Schnellstraße von Tallinn nach Narva befährt, trifft eine halbe Autostunde vor dem Ziel auf eine regelmäßig aus der Landschaft aufsteigende Hügelkette: die Vaivara Sinimäed, die Blauen Berge der Gemeinde Vaivara. Sie erstreckt sich über gerade einmal drei Kilometer zwischen Vaivara und der Küstenstadt Sillamae im Bezirk Ida-Viru und besteht genau genommen aus nur drei heute wieder stark bewaldeten Hügeln, über denen sich regelmäßig ein strahlend blauer Himmel mit Schäfchenwolken auftut: daher ihr Name.

Seit 1991 ist Vihula privatisiert, in britisch-dänischem Besitz und seit der Totalrenovierung 2008 bis 2012 die Topadresse für Wellness & Spa. Von den 75 Zimmern und Suiten in den einstigen Stallungen und Gutsgebäuden ist alles perfekt erreichbar.

Gerade 70 Menschen leben im Dörfchen Sagadi, Kilometer von Palmse entfernt. Berühmt ist der Ort dennoch: Denn das Gut Sagadi, deutsch Saggad, datiert bis auf 1444 zurück.

Die Nationalparkgründung 1971 war ein Glücksfall für das bereits im 13. Jh. verbürgte Gut Palmse, das bis 1510 dem Nonnenkloster St. Michaeli in Tallinn gehörte.

Welches Glück, dass auch die Sowjetunion – wenngleich spät – Natur- und Denkmalschutz ernst nahm. So konnte Estland mit der zweiten Unabhängigkeit nicht nur den 1971 gegründeten und damit ersten und ältesten Nationalpark der Sowjetunion, den Lahemaa-Nationalpark, übernehmen.

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