Magische Orte: Klangschale, Hotel Palace Luzern

Der Blick aus dem Zimmer schweift weit über den Vierwaldstätter See, auf den 2132 Meter hohen Hausberg Pilatus mit seiner markanten Physiognomie und über die mittelalterlichen Türme der Luzerner Altstadt.

Die fast unwirkliche Ruhe und das wunderbare Panorama haben etwas Magisches. Sie wirken entschleunigend – und führen weit weg vom Alltag zum Selbst. Ein Narr oder unbelehrbarer Workaholic, wer hier das Smartphone nicht abschaltet.

Geerdet im Ruhemodus ist die luxuriöse Wellness-Oase des Palace Luzern das Ziel. Es wartet eine weltweit einzigartige Behandlung in der Riesen-Klangschale aus massiver Bronze. Bei einem Durchmesser von 1,76 Metern bringt sie satte 1,2 Tonnen Leergewicht auf die Waage. Wahlweise steht man in der an eine große runde Badewanne erinnernde Bronze-Schüssel oder schwebt in einer Hängematte darüber.

Vibrationen aus 1000 Frequenzen

Um die Schwingungen in 1000 Frequenzen besonders intensiv zu spüren, stelle man sich direkt hinein – der Körper inhaliert die wohltuenden Impulse und beginnt sanft zu vibrieren. Mit dem Abstand der Füße zueinander lässt sich die Intensität individuell bestimmen. Nicht jeder hält den Schwingungen Stand, verrät die Spa-Managerin Magdalena Halbgewachs. Es kommt durchaus sehr auf die eigene Konstitution und Empfindsamkeit an. Für besonders Zartbesaitete gibt es ja die Hängematte über der gigantischen Klangschale.

Die Hängematte – wiewohl sanfter in der Wirkung – ermöglicht pure Entspannung und reines Loslassen für Körper, Seele und Geist. Der Körper versinkt gleichsam in einen selbst und man nimmt den eigenen Körper fast nicht mehr war. Der Körper geht in Resonanz mit den Schwingungen, die just dort wirken, wo sie am meisten benötigt werden. Dadurch lösen sich Blockaden und Verspannungen.

Hören und Fühlen werden stimuliert

Mehrmals schlägt Magdalena Halbgewachs die Klangschale an, die mehrere Minuten nachhallt. Weil der menschliche Körper aus viel Wasser besteht, wird die Vibration gut ins Körperinnere geleitet. Stimuliert werden vor allem die Sinne Hören und Fühlen, die sich beide in der Entwicklung des Menschen am frühesten ausprägen. Das Ohr ist das einzige Sinnesorgan, das bereits vor der Geburt vollständig entwickelt und bereits sieben Tage nach der Zeugung als kleiner Punkt wahrnehmbar ist. Aber der 18. Schwangerschaftswoche beginnt der Embryo zu hören. Ab der achten Schwangerschaftswoche wiederum reagiert der Fötus auf Berührungen an der Lippe.

Ursprünglich stammt die Klangmassage aus der vedischen Heilkunst, die vor 5000 Jahren entstanden ist und in Tibet, Nepal und Indien ihre Wurzeln hat. Dort sind die ursprünglichen Prinzipien der heilenden Wirkung von Klängen in bis heute allgegenwärtig. Geht es nach Palace-Direktor Raymond Hunziker, ist das Erlebnis in der in 15-jähriger Entwicklungsarbeit entstandenen Riesenklangschale weder als Therapie gedacht, noch hat es etwas mit Esoterik zu tun. Vielmehr soll es "vor allem Freude bereiten und für Entspannung sorgen". Besser könnte man es nicht ausdrücken.

Weitere Informationen finden Sie unter www.palace-luzern.ch

Foto: Victoria-Jungfrau-Collection

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Zuletzt bearbeitet am 19/08/2016

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