Buongiorno in paradiso (Teil 1)

Es gibt sie - zuhauf. Dutzende Resorts auf den Malediven buhlen um die Gunst der Gäste aus aller Welt. Mit dem Baglioni Resort macht sich nun auch die gleichnamige kleine aber feine italienische Hotelgesellschaft auf, den Indischen Ozean mit mediterranem Flair zu erobern...

Als sich der italienische Unternehmer Roberto Polito 1974 mit der Gründung der Baglioni Hotels Group und dem ersten Domizil in der Toskana – dem Baglioni Resort Cala del Porto in Punta Ala – auf dem Hotelmarkt präsentierte, war kaum absehbar, dass sich aus diesem ersten Stehversuch ein "Projekt" mit nunmehr zehn Luxushotels entwickeln würde. Über Venedig (Hotel Luna), Rom (Hotel Regina) und Mailand (Hotel Carlton), folgte 1998 der Kauf dreier Hotels in Frankreich (Aix-en-Provence, Champillon Epernay, Saint Paul de Vence) und somit der Einstieg in den internationalen Hotelmarkt.

Jüngst: opening auf den Malediven

2004 folgte das Baglioni Hotel London, 2009 das Relais Santa Croce Hotel in Florenz. Zwei Jahre nach dem 40-jährigen Jubiläum der Gesellschaft, erfolgte die Grundsteinlegung des neusten Mitglieds von Baglioni auf der Insel Maagau mit dem Baglioni Resort Maldives. Gut 160 Kilometer von der Hauptinsel Male entfernt, darf das jüngst erfolgte "soft opening" des Hotels als äußerst erfolgreich angesehen werden. Nach einer gut dreijährigen Bauzeit präsentiert sich Baglioni im Dhaalu Atoll als kleiner paradiesischer Ort unter Palmen.

Maagau: Beach Villa Bereich aus der Vogelperspektive.
Maagau: Beach Villa Bereich aus der Vogelperspektive.

 

Weißer Sandstrand, diverse Sportmöglichkeiten und die ewige Sonne der Malediven prägen das Bild des Resorts. Kein Alleinstellungsmerkmal, eher das "übliche Bild", hier, tief im Süden der Malediven. Allerdings schafft Baglioni den Spagat, italienisches Flair in die Inselwelt im Indischen Ozean einzubringen. Unauffällig, dezent, aber immer präsent. Es ist das morgendliche Buongiorno der Mitarbeiter aus Bangladesch, Mauritius - aber auch aus Italien -, dass zunächst befremdlich daherkommt. Dhivehi - die offizielle Sprache der Malediven - ist hier kaum zu vernehmen. Und wenn doch, ist das Gemisch aus Sanskrit und Singhalesisch nur dann präsent, wenn maledivische Mitglieder des Personals auf den Wegen unterwegs sind und miteinander reden.

Bunter Mix und El Niño

Dennoch ist es so, dass sich überdurchschnittlich viele Europäer im bunten Mix des Personals befinden, wie uns auch General Manager Andrea Saderi im Gespräch versichert. Ein nicht zu vernachlässigendes Detail, dass sich zukünftig in punkto Gästezufriedenheit sicher bezahlt machen wird. Ob im Maagau Diving Centre mit der Repräsentanz der Litauerin Nicki, dem Sommelier und fast omnipräsenten Italiener Alessandro oder Yoga Instructor Tania aus der Ukraine: die europäische Fahne – oder im Falle Tanias die eines möglichen Beitrittskandidaten der EU – wird hier hochgehalten.

Mit dem Kanu, Kajak oder Katamaran lässt sich die Zeit im klaren Wasser bestens nutzen!
Mit dem Kanu, Kajak oder Katamaran lässt sich die Zeit im klaren Wasser bestens nutzen!

 

Denn nicht zuletzt die Freizeitaktivitäten sind ein wichtiges Kriterium und für viele Gäste mehr als ein "Plus" während eines Urlaubs auf den Malediven. Derer hat das Resort einige zu bieten. Und natürlich stehen diverse Wassersportarten ganz weit vorne auf der Angebotsliste. Bekannt sind die Malediven als Tauchdestination und als Eldorado für Schnorchler an den Haus- oder auch Atoll Riffen fernab der Resorts. Es sind die farbenfrohen Fische – und eigentlich auch die leuchtenden Korallen - die als Magnet auf alle Wassersportler wirken.

Das seit nunmehr über 20 Jahren ein steter Wandel auf den Malediven durch El Niño, der Strömung am äquatorialen Pazifik, die gerade 1997/98 stark ausgeprägt für eine Erhöhung der Wassertemperatur gesorgt hat, stattfand, ist auch durch die allen Orts abgestorbenen Korallen belegbar. Auch die Vielzahl der Fischarten und das quirlige Leben schon knapp unter der Meeresoberfläche täuschen nicht darüber hinweg, dass auch – und gerade – die Hausriffe der Resorts mächtig mit den Auswirkungen der Umweltveränderung zu kämpfen haben.

Haie in Griffweite

Doch für die meisten Urlauber – gerade für jene, die nicht schon vor dem Korallensterben in der Region waren – ist es dennoch ein einmaliges Abenteuer, und sei es nur mit dem Schnorchel, sich am Riff entlang die Fischwelt anzuschauen. Verschiedenste Barsche, Drücker- oder Doktorfische, aber auch kleine Haie wie der Ammenhai oder auch mal der eine oder andere Barrakuda, sind hier in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auch diesbezüglich kann das Bagnioli Resort punkten. Denn ohne Schwierigkeiten lässt sich das Haus Riff innerhalb einer Stunde gut umrunden – ein schönes Erlebnis.

Ein einmaliges Erlebnis: Tauchen und/oder Schnorcheln auf den Malediven.
Ein einmaliges Erlebnis: Tauchen und/oder Schnorcheln auf den Malediven.

 

Das Diving Centre ist auf Maagau bestens aufgestellt: Angebote für Schnorchler, Taucher, Touren zum Sonnenuntergang oder zu den Delfinen, Sunset- oder Honeymoon Cruises, bis zu Katamaran und Kanu oder Stand Up Paddle - das Angebot ist reichhaltig. Es sollte fast für jeden etwas dabei sein, um die Tage auf Maagau genussvoll in Erinnerung zu behalten.

Apropos genussvoll: im zweiten Teil unserer Maagau-Reise widmen wir uns einem weiteren wichtigen Aspekt auf der Insel: der Kulinarik!

Weitere Informationen unter: https://www.baglionihotels.com/branches/baglioni-resort-maldives/

 

Impressionen:

Fotos: Baglioni Resort Maldives

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Zuletzt bearbeitet am 27/08/2019

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