Shangri-La: Luxus in Bangkok

Beeindruckend thronen die beiden Gebäudeflügel des Shangri-La an den Ufern des Chao Phraya Flusses in Bangkok. Im Jahre 1986 bzw. 1991 erbaut und 2008 grundlegend renoviert, gehört das Hotel mit seiner über 310 Meter langen Wasserfront am Fluss der Könige zu den schönsten und größten Luxushotels der Metropole...

Gebaut vom japanischen Architekten Kanko Kikaku Sekkisha und ausgestattet durch Leese Robertson Freeman (Shangri-La Flügel mit 673 Zimmern) und Graham Design (Krungthep-Flügel mit 129 Zimmern) verbindet die Anlage ostasiatische Einflüsse mit den Ansprüchen westlicher Touristen. Alle Zimmer sind mit Sicht auf den Fluss konzipiert und der moderne, kleinere Krungthep-Flügel biet gar Zimmer mit Balkonen, was sicherlich für Raucher nicht uninteressant erscheint. Das Serviceangebot des Hotels wurde im Bereich Food & Beverages nach HACCP im Jahr 2006 und die eigenen Ansprüche gemäß einem nachhaltigen Wirtschaften bereits im Jahr 2000 nach ISO 14001 erfolgreich zertifiziert. Damit war das Shangri-La Bangkok der Innovationsführer im ganzen Land.

Salathip Thai Restaurant

Inmitten der umfangreichen Grünanlagen mit der Poollandschaft am Flussufer befindet sich mit dem Salathip eines der renommiertesten Thai Restaurants der Stadt und sicherlich ein Attraktor nicht nur für Gäste dieses Hotels. Die Küche ist differenziert nach den einzelnen Regionen Thailands und gibt einen atemberaubenden Einblick in die kulinarischen Dispositionen der einzelnen Provinzen.

Das Salathip Restaurant.
Das Salathip Restaurant.

 

Der Grund für diese Vielfalt liegt in der Zusammensetzung der thailändischen Gesellschaft, deren Vorfahren aus anderen Ländern Asiens und Südostasiens nach Siam übersiedelten, vornehmlich von der malaysischen Halbinsel. Der Name des Landes von ursprünglich Siam zu Thailand erfolgte in der 1930er Jahren. Zitronengras, getrocknete Shrimps, Tamarinde oder frischer Koriander entstammen Indonesien und Malaysia und wurden rasch in Thailand adaptiert. Andere Einflüsse, wie die Wok Gerichte, sind mit den Vorfahren aus dem südlichen China verbunden. Eine extra Portionen Knoblauch, Koriander und Chili hinzugegeben und schon ist ein Gericht der chinesischen Küche konvertiert. Getrocknete Pilze, Austernsauce, eingelegtes Gemüse oder Soja sind ebenfalls den Einflüssen Chinas zu danken.

Dass die Vielfalt und Zubereitung des Essens schon frühzeitig ein besonderer Fokus der Thaikultur war gehört, geht aus einer in der alten Hauptstadt Sukhothai gefunden Inschrift eines Königs im 13. Jahrhundert hervor: "Es gibt viel Fisch in unseren Gewässern und herrlichen Reis in den Feldern". Andere Einflüsse der Thai Küche sind seinem westlichen Nachbarn, Myanmar, zuzuordnen.

Khaw Soi (Nudel Curry) ist heute in Chiang Mai sehr beliebt, stammt aber aus Birma. An den Namen der heutigen Thai Curries kann oft deren Herkunft abgeleitet werden. Gang Mussaman ist zum Beispiel dem Einfluss der Moslems im Land zu danken und wird meist mit Lamm und Kartoffeln zubereitet. Zimt, Kardamon und Nelken verweisen zudem auf den Einfluss des mittleren Ostens. Die Thaiküche ist im Land derart populär, dass selbst Mitglieder des Königshauses sich dem Thema widmen. Prinzessin Sibhana Sonakul hat seinerzeit ein Kochbuch geschrieben, das ins Englische übersetzt wurde: "Everyday Siamese Dishes", und die Bilder im Buch stammten vom König.

Entspannungspunkt: Swimming Pool bei Nacht.
Entspannungspunkt: Swimming Pool bei Nacht.

 

Neben einer wunderbaren Anlage und hervorragenden Küche ist das Shangri La Bangkok sicher auch für den MICE Markt eine sehr gute Hospitality Alternative. Mit dem La Grand Ballroom steht ein 1360 Quadratmeter großer Raum für Konferenzen, Empfänge oder andere festliche Anlässe zur Verfügung, ergänzt durch weitere 18 moderne Tagungsräume mit Gartenzugang.

Anreise: Das beste Preisleistungsverhältnis in der BC bietet aktuell Thai Airways. www.thaiair.de 
Info: www.shangri-la.com/bangkok 

 

Impressionen:

Fotos: Shangri-La

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Zuletzt bearbeitet am 25/05/2018

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