Die verrücktesten Ausstellungen in Idaho

Am 13. Mai 2018 findet der jährliche Internationale Museumstag statt. Dieser Tag dreht sich rund um die Bedeutung und Vielfalt von Museen...

In Idaho gibt es über 100 Museen, von denen jedes seine eigene Geschichte hat. Hier die vier verrücktesten Museen des Bundesstaates:

Museum of Clean

Das Museum of Clean hat sich auf das Thema Sauberkeit fokussiert. Im November 2011 eröffnete das Museum in Pocatello seine Pforten. Gründer Don Aslett möchte Besucher des Museums mit seinem Putzwahn infizieren und durch praktische Beispiele von Sauberkeitsritualen zum Putzen und Aufräumen animieren. Auf 75.000 Quadratmeter können über 5.000 Objekte zum Thema Sauberkeit bestaunt werden – von sauberen Betten bis hin zu sauberen Zähnen sowie sauberer Kunst ist hier alles dabei. Saubere Luft, sauberes Wasser, saubere Gesundheit, Politik und Witze sind nur einige Schlagwörter. Einige Requisiten sind mehr als 2000 Jahre alt. Besonders beeindruckend ist die Staubsaugersammlung – allen voran der Staubsauger mit Pferdeantrieb.

Oasis Bordello Museum

Das Gebäude des Oasis Bordello Museums in Wallace beherbergte bis 1988 ein Bordell. Nachdem die Bewohner des Hauses aufgrund einer bevorstehenden Razzia die Stadt verlassen mussten, kaufte ein ortsansässiger Geschäftsmann 1993 das Gebäude und eröffnete das Museum. Da die Dienstmädchen, Kunden und Dirnen aus Eile all ihre persönlichen Gegenstände zurück ließen, können die Besucher bei einer Führung an einer Zeitreise durch das Leben der ehemaligen Bewohner teilnehmen.

Idaho Potato Museum

Eine überdimensionale Ofenkartoffel vor dem Gebäude, welche gerne als Fotomotiv genutzt wird, lässt schon zu Beginn erahnen, von welchem Thema das Museum handelt: Die Kartoffel. Idaho wird nicht umsonst der Kartoffelstaat genannt, denn ein Viertel aller US-Kartoffeln werden hier angebaut. Das Idaho Potato Museum befindet sich in einem alten, umgebauten Bahnhof in Blackfoot. Dort erfahren die Besucher alles Wissenswerte rund um die Knolle wie den Anbau- und Ernteprozess sowie Fakten zum Thema Ernährung. Antike Ackerfahrzeuge, Fotos aus der damaligen Zeit, Infofilme sowie der weltgrößte Kartoffelchip – inklusive Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde – veranschaulichen die Geschichte. Am Ende des Museums können Nachtschattengewächsfreunde Snacks rund um die Kartoffel probieren.

Experimental Breeder Reactor 1 Atomic Museum

Am 20. Dezember 1951 wurde in den Wänden des Experimental Breeder Reactor 1 (EBR-1) durch die Spaltung von Atomen erstmals nutzbare Elektrizität erzeugt und revolutionierte dadurch jahrzehntelang die Energieerzeugung. Mit einem winzigen Reaktorkern, der einen Durchmesser von nur acht Zoll hatte, versorgte EBR-1 vier Glühbirnen. 1963 wurde der Reaktor geschlossen und ist heute ein nationales historisches Wahrzeichen. Das Museum in Butte County beherbergt vier Kernreaktoren, einen Reaktorkontrollraum und weitere Ausstellungsgegenstände, die zur Geburt der Atomenergie beitrugen. Bei einer kostenlosen Führung erfahren Atomenergieinteressierte anschaulich wie aus der Spaltung von Atomen Strom erzeugt wird. Anschließend empfiehlt sich ein Besuch der Stadt Arco, welche die erste mit Atomenergie betriebene Stadt war sowie des Restaurants Pickle's Place, welches – passend zum Thema – Atomic Burger und frittierte Gurken anbietet.

Foto: Idaho Tourism

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