Daniela Stubbe

Daniela Stubbe

Jedes Jahr im August kommt es zu einem ganz besonderen Ereignis, auf das die Weinwelt mit großer Neugierde blickt: die Vorstellung der "VDP.GROSSEN GEWÄCHSE" des vorherigen Jahres in Wiesbaden.

In Portugal gibt es nicht viele Weingüter, die auf Biodynamie setzen. Eines ist Quinta de Covela. Genau an der Grenze der Vinho Verde Region zur nächsten großen Weinbauregion Portugals, dem Douro, gelegen, kommen von hier einige herausragende Weine.

"Ich nehm´ einen Vinho Verde, dann kann ich ein Gläschen mehr trinken!", vermeldet der Herr im Leinenjacket auf der Grillparty. Und damit vermittelt er das, was hierzulande oftmals über den Wein aus der portugiesischen DOC-Region Vinho Verde gedacht wird: wenig Alkohol, jung, harmlos und spritzig, da meistens moussierend.

Ein Paso doble mit dem Mann, den Robert Parker schon vor langer Zeit als den "Macher des Pétrus Spaniens" bezeichnete - damit hätte an diesem Abend wirklich niemand gerechnet!

Giulio Ferrari hatte mit Sportautos nie etwas am Hut - aber umso mehr mit edlen Trauben und der Vision von einem "italienischen Champagner".

Denkt man hierzulande an Lambrusco, fallen einem gleich Schlagworte wie, "Discounter-Wein", "Investitionsvolumen zwei Euro" oder "Restsüße bis zum Abwinken" ein. Und zu guter Letzt "ich habe Kopf".

Denkt der Weinfreund an einen schönen österreichischen Tropfen im Glas, kommt ihm beispielsweise ein pfeffriger Grüner Veltliner, mineralischer Riesling oder saftiger Zweigelt in den Sinn.

Dass man für ein schönes vinophiles Geschmackserlebnis erst einmal den Weg in den Weinkeller oder ins Restaurant antritt, ist nichts Neues. Aber an einem Tresen aus Schnee mit einem Gläschen in der Hand findet man sich dann doch eher selten vor.

Es müssen nicht immer die restsüßen, üppigeren, alkoholreichen Tropfen sein, wenn man einen elsässischen Wein genießen will. Längst haben viele Winzer umgedacht und sich von dieser Art des Weinausbaus abgewandt.

Voller Elan und mit viel Offenheit blickt Haya Molcho auf ihre Anfänge in der Gastronomie zurück. "Ich habe es mit Learning by doing und Freude an der Herausforderung geschafft!", sagt die israelische Powerfrau und Wahl-Wienerin zur Eröffnung ihres vierten Restaurants "NENI" in Hamburgs Alten Hafenamt.

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