Carola Faber

Carola Faber

Joan Roca ist ganz entspannt. In nur wenigen Minuten soll das Menü kredenzt werden - und dennoch führt er mit einer einladend-charmanten Geste seine Gäste hinter die Kulissen und gibt Einblicke in das rege Treiben seiner Küche.

"Die Hauptsache ist der Geschmack!" - Tobias Eisele setzt bei seinen Menükompositionen im Gourmetrestaurant "Das Maximilians" im Romantik Hotel "Das Freiberg" einen ganz klaren Fokus.

Immer enger wird das fruchtbare Tal der Ortenau. Links und rechts schmiegen sich neben den Schienen die Wiesen und Wälder an die Hänge.

Schon seit Jahrzehnten ist die kleine Schwarzwaldgemeinde Baiersbronn durch die höchste Sternedichte Europas berühmt. Acht Michelin-Sterne bei 15.000 Einwohnern, das ist in der Dichte weltweit einzigartig und lässt daraus schließen, dass in Baiersbronn ein besonderer Sinn für Genuss in höchster Perfektion vorhanden sein muss.

"Jetzt geht es los. Der Gast mag keine Krustentiere und keine Innereien, möchte aber das komplette zwölfgängige Degustationsmenü", berichtet eine aufgeregte Servicekraft nur wenige Minuten vor dem ersten Gang.

Es ähnelt einem Konzertbesuch: formvollendet wird der Gast in das Aqua, der heiligen Futterhalle des Ritz Carlton in Wolfsburg, geleitet.

Kurz nachdem sein Restaurant Axt in Mannheim mit dem ersten Stern gekürt wurde, qualifizierte sich der Koch beim Paul Bocuse d’Or Europe in Stockholm mit der bisher höchsten Bewertung für einen deutschen Koch für das Finale der Weltmeisterschaft der Köche in Lyon im Januar 2015.

Das legendäre Restaurant "Pierre Gagnaire" in der Pariser Rue Balzac ist die Keimzelle. Daneben betreibt Starkoch Pierre Gagnaire das "Gaya rive gauche" in Paris, das "Sketch" in London, das "Pierre" in Hong Kong, das "Pierre Gagnaire – Tokyo" sowie weitere Feinschmecker-Paradiese in Dubai, Séoul, Moskau, Berlin, Courchevel und Las Vegas.

Es ist immer wieder erstaunlich bis erschütternd, wie unbekannt im Ausland deutsche Küchen sind. Stellt man Köchen oder Hoteliers die Auflockerungsfrage nach Spitzenköchen hierzulande, folgen, begleitet meist von Schulterzucken oder fortgeschrittener Ahnungslosigkeit im Gesichtsausdruck, eine Handvoll Namen. Zumeist darunter: Sven Elverfeld. In seinem "Künstlerkochstudio" trifft ihn DER KULINARIKER zum Gespräch.

Als Siebenjähriger ging der gebürtige Innsbrucker seine erste Skitour, zwei Jahre später den ersten Weitwanderweg - eine viertägige Tour durch das Karwendelgebirge.

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