Ikos Dassia am Ionischen Meer: wenn Kulinarik und Strand locken

Einst schwächelte die touristische Entwicklung Griechenlands. Doch die Zeiten der Krise sind vorbei. Heute zählt Griechenland wieder zu den erklärten Lieblingszielen der Deutschen. Allen voran die Inselwelt des Landes...

Die Tourismusbranche Griechenlands atmet deutlich auf. Noch vor wenigen Jahren zog es viele deutsche Touristen eher nach Portugal oder Spanien als in die Türkei oder eben auch nach Griechenland. Die tiefe Talsohle im Tourismussektor scheint das Land mit den unzähligen Inseln und der blau-weißen Flagge allerdings durchschritten zu haben. Die Zahlen von statista (https://de.statista.com) sprechen eine deutliche Sprache: Waren es 2015 noch 2,8 Mio. deutsche Touristen die nach Griechenland – Festland und Inseln zusammen – kamen, zog es bis Ende 2017 gut 900.000 mehr Besucher ins Land. Tendenz: steigend.

Und das merkt die Branche in Griechenland wirklich allen Ortes. Die Großstädte Thessaloniki oder Athen erfreuen sich großer Beliebtheit, sind gerade in den Sommermonaten fast überlaufen von (internationalen) Touristen. Die Flughäfen des Landes verzeichnen ebenfalls seit ein paar Jahren eine stete Zunahme der Fluggäste. Und auch dort gilt natürlich: Tendenz steigend. Zunehmender Besucherzuwachs gilt unumwunden auch für die Inseln Griechenlands. Diese waren schon von jeher die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Von den Flagships Mykonos, Santorini und Kreta bis hin zu Chios, Lesbos oder auch Korfu.

Korfu: Insel mit Geschichte im Ionischen Meer.
Korfu: Insel mit Geschichte im Ionischen Meer.

 

Die Zunahme verdanken gerade die Inseln zu einem hohen Prozentsatz der Kreuzfahrtbranche: kaum eine der (größeren) Inseln, die nicht in unmittelbarer Abhängigkeit zu den großen Schifffahrtslinien steht. Fluch und Segen zugleich: einerseits profitieren die lokalen Händler, Produzenten oder auch Künstler; für die Hotellerie fällt aber gerade in diesem Bereich meist eher wenig ab vom Touristik-Kuchen. Und so setzen die Hotels nicht ohne Grund auf andere Werte und bieten den Gästen vermehrt das, worauf es unumwunden den meisten Touristen ankommt: makellose Strände und eine abwechslungsreiche Kulinarik.

Ikos auf Korfu: weitläufiger Strand, viel Kulinarik AI

Seit Mai 2018 hat sich das Ikos Dassia 5-Sterne-Hotel gerade dieser Prämissen angenommen. Ein schier unendlich langer Strand von 600 Metern lockt die Gäste ans Meer. Mehr als 400 Zimmer, Suiten und Villen stehen bereit, damit die Gäste dem angenehmen Mittelmeer-Flair auch wohnlich begegnen können. Denn es ist der mediterrane Stil der hier gepflegt wird, allem voran die Gastfreundschaft – gerade im Rahmen der Kulinarik des Hotels.

Sonne satt und ein 600 Meter langer Sandstrand.
Sonne satt und ein 600 Meter langer Sandstrand.

 

Das allerdings gilt nicht nur für das Ikos Dassia, sondern ist auch Konzept in den anderen beiden Häusern der Gruppe – dem Ikos Olivia am Golf von Kassandra, dem Ikos Aria (Kos) und dem Ikos Oceania (Kassandra). Auch wenn diese beiden Hotels von der Anzahl der Betten her etwas kleiner sind, haben alle Hotels eben den Fokus in Richtung Kulinarik gemein: All-Inclusive-Konzept und eine durchweg abwechslungsreiche Gastronomie. Sechs à la carte Restaurants versorgen die Gäste im Ikos Dassia auf einem durchweg hohen Niveau. Hinzu kommt das sogenannte "Dine Out"; dieses Konzept bietet ein Außer-Haus-Erlebnis in ausgewählten gastronomischen Einrichtungen der Insel an. Somit ist auch der Rahmen des Resorts in kulinarischer Hinsicht etwas aufgebrochen. Eine schöne Idee für die Gäste, die jenseits des Hotels vielleicht ein wenig Abgeschiedenheit suchen.

Und natürlich ist es gerade die natürliche und lokalorientierte Küche, die Griechenland so besonders macht. Das "Ouzo" (Menüs des Michelin-Sternekochs Lefteris Lazarou, seit 2002 ununterbrochen Sternekoch), "Kerryra" (Chefkoch: Ettore Botrini - arbeitete schon unter Alain Ducasse im Louis XV Restaurant in Monaco) und das "Ergon Deli" bieten eine reichhaltige Auswahl an griechischen Speisen. Ebenfalls mediterran orientiert ist das "Flavors" (fantastische Aussicht auf das Meer). Doch auch die internationalen Klassiker kommen im Hotel alles andere als zu kurz. Im "Provence" werden französische Spezialitäten angeboten, im "Fresco" (Chefkoch: Anthony Jehanno - war als Sous Chef in den Ducasse Restaurants in Paris und London tätig; seit 2017 Michelin-Stern) lassen sich die Geschmäcker Italiens nachempfinden. Und ein besonderes Schmanckerl bietet sich mit dem "Anaya"...

Wunderbare Kulinarik im Anaya…
Wunderbare Kulinarik im Anaya…

 

Hier gibt es eine wirklich ganz hervorragende Auswahl an asiatischen Speisen, die von Anayas Sterneköchen kunstvoll und sehr schmackhaft auf die Teller gebracht werden. Hauptverantwortlicher Küchenchef des Restaurants ist Katsuhiko Hanamure (Katsu). Seine beeindruckende Vita führt von den ersten Stehversuchen in einer Bäckerei bis hin zu einer Zusammenarbeit mit dem berühmten Küchenchef Nobuyuki Matsuhisa, der die Restaurantketten "Matsuhisa" und "Nobu" leitete. In verschiedenen Restaurants der Ketten sammelte Katsu weitere Erfahrungen, so zum Beispiel auch in dem berühmten "Nobu" im Badrutt’s Palace in St. Moritz. Keine Frage, das Anaya ist eine absolute Empfehlung!

Obschon in Kaseda / Japan geboren, orientiert sich die Kulinarik im Anaya sozusagen etwas "fusionistischer". Nicht streng japanisch, eher mit den Geschmäckern aus dem gesamt-asiatischen Raum Thailand, China und Indien. Als weiteres Plus: der Blick vom Balkon ist allein schon fast die Reise wert, freie Sicht auf einen Teil des Ionischen Meers. Aber auch im Restaurant fühlt man sich alles andere als unwohl. Klassisch eleganter Chic, so könnte die Überschrift für dieses Restaurant lauten. Übrigens: Reservierung ist hier – im Gegensatz zu dem einen oder anderen Restaurant des Hotels – zwingend notwendig. Und hinzukommt, dass hier auch eine Kleiderordnung herrscht, die Flipflops u. ä. nicht gestattet; aber das dürfte in diesem Segment und eben bei der Hochwertigkeit der Speisen selbstverständlich sein.

Wunderbar pikante Salate ergänzen die Menüs...
Wunderbar pikante Salate ergänzen die Menüs...

 

Die Karte des Anaya ist äußerst vielfältig, fast fällt es schwer da eine Empfehlung zu geben… denn hier ist fast alles köstlich. Als Starter bot sich uns der "duck salad" an. Eine feine Schärfe von Chili (mit Ingwer), Koriander gemischt mit ein paar "cashew nuts". Außergewöhnlich auch der "shredded beef salad". Hier wird ein Rindfleischscheibensalat mit grüner Minze und einem pikanten Thai Dressing gereicht.

Bei den Hauptgerichten ist die Auswahl mehr als genügend. Und unbestritten ist es auch, dass pikante Speisen durchaus dominant auf der Karte vertreten sind. So gibt es rotes Thai Curry mit Rinderfleisch oder wahlweise mit Huhn. Zum regulieren der Schärfe gibt’s Jasminreis. Oder aber auch marinierter Lachs mit Miso und schwarzem Sesam. Selbstverständlich ist auch für die Vegetarier gesorgt: Kung Pao Tofu mit Gemüse und Cashew Kernen bietet sich da zum Beispiel an. Mit 34 Euro ist der marinierte Lachs schon der teuerste Vertreter auf der Liste der Hauptspeisen. Die Starter bewegen sich alle zwischen 15 und 20 Euro. Natürlich kann da im Endeffekt noch einiges auf die Rechnung kommen, denn Getränke und Dessert kommen ja noch hinzu. Allerdings fallen die Weine im Schnitt moderat aus: zwischen 30 und 40 Euro pro Flasche sind mehr als zu vertreten. Aber versprochen: geschmacklich ist hier jeder Euro klug investiert!

Und nach dem Essen geht es dann nochmal kurz in den Pool!
Und nach dem Essen geht es dann nochmal kurz in den Pool!

 

Korfu Insel – Flora und Fauna

Aber wen es trotz des reichhaltigen Angebots an Kulinarik und Sport nicht im Hotel hält, den erwartet mit Korfu eine Insel, die durch ihr Mikroklima beste Voraussetzungen für Flora und Fauna bietet. Korfu ist ein Paradies der Wildblumen, auf der Insel haben sich mittlerweile mehr als 30 verschiedenen Orchideenarten angesiedelt. Im Feucht- und Lagunengebiet im Südwesten der Insel hat sich ein wahres Vogelparadies entwickelt. 150 verschiedene Vogelarten gibt es dort zu beobachten. Und wer sich mit dem Wagen über die Insel bewegt, wird feststellen, dass eine Unmenge an Olivenbäumen die Straßen säumen und auf großangelegten Feldern wachsen. Über vier Millionen Olivenbäume sollen es sein, zumeist auf den 65 Prozent der Insel gepflanzt, die landwirtschaftlich genutzt werden. Und fast klassischerweise sind die ergänzenden Produkte der Insel Honig, Wein und natürlich Öl. Korfu ist ein kleiner vielfältiger Alleskönner: tolle Hotellerie mit einer herausragenden Kulinarik und dem klassischen mediterranen Flair des Mittelmeeres...

Weitere Informationen unter: https://ikosresorts.com

 

Impressionen:

Fotos: Ikos Resorts, Ikos Dassia, Michael Schabacker

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Zuletzt bearbeitet am 22/05/2019

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