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Savoy Yangon

In Sichtweite der Shwedagon Pagode bietet das unter deutscher Führung stehende Savoy Hotel authentischen Luxus im Stil der Kolonialzeit und stellt mit Florian Eberhardt einen der führenden Chefs der Metropole.

Die Lage könnte prächtiger kaum sein. Unweit des berühmtesten Heiligtums des tief buddhistischen Landes empfängt das Savoy mit seinen 24 luxuriösen Zimmern (45 qm) und sechs Suiten (85 qm) seine Gäste. Das Haus an der berühmten Dhammazedi Road gehört zu jenen Hotels, die vom Gast nicht erst erobert werden müssen, sondern deren Charme und Authentizität auf den ersten Blick gefangen nehmen und sich unmittelbar einstellen. Für den grossen Erfolg bei seinem internationalen Publikum scheinen eine Reihe von Gründen zu sprechen.

Das Savoy gehört zu den wenigen Hotels der Stadt, die sich dem Kolonialstil verpflichtet fühlen und dies durch die Ausstattung des Hauses mit erlesenen Antiquitäten noch untersteicht. So wurden nicht nur lokale Teakhölzer verbaut, die im Haus verteilten Antiquitäten weisen zudem darauf hin, dass Myanmar sich als Union verschiedener Ethnien begreift und neben den Birmesen auch Shan, Moon oder Kachin Reliquien im Haus ausgestellt sind. Kaum hat der Gast die Eingangspforten durchschritten, empfängt ihn Honey am Ende einer kleinen Galerie hinter dem pittoresken Rezeptionstresen. Gäbe es einen Wettstreit um das sympathischste Lächeln der Stadt, würden von hier aus alle anderen Mitsreiter auf die Pätze verwiesen. Überhaupt zeichnet sich das Savoy durch eine sehr intelligente Personalpolitik aus.

Ein Grund hierfür mag sein, sich konsequent der Ausbildung und der Förderung des jungen lokalen Personals zu widmen. Mit dem gebürtigen Kölner Patrick Peukert konnte ein General Manager gewonnen werden, der die Potenziale seiner Mannschaft im Visier hat und diese behutsam fördert. Infrastruktur im Sinne von touristischen Institutionen wie Hotelfachschulen sind in Myanmar erst im Aufbau begriffen und es obliegt letzlich jeden Hotel selbst, diese Belange erfolgreich in die Hand zu nehmen.

Mit Blick auf die Shwedagon Pagode

Mit Florian Eberhardt als Chef unterstützt ein Koch das Team, der gezielt auf das Angebot einer panasiatischen Küche fokussiert und hier in Yangon keinen Vergleich zu scheuen braucht. Da die birmesische Küche dem europäischen Gast zu meist noch unvertraut ist, nähert sich Eberhardt im Restaurant Kipling über Anleihen an tradierte asiatische Rezepte vor allem der thailändischen Küche seinen Gerichten. Westentlich milder und weniger scharf in der Textur, dafür aber deutlich aromatischer  bleibt ein jeder Gang geschmackvoll in Erinnerung. Als Einstieg seien die birmesischen Nationalgerichte Mohinga oder Kokosnudelsuppe vom Huhn empfohlen.

Teller Antipasti.
Teller Antipasti.

 

Ein Blick von der Terrasse des im ersten Stock liegenden Restaurants krönt jeden Abend mit der Sicht auf die beleuchtete Shwedagon Pagode. Hier im Kipling Restaurant wird auch das umfangreiche Frühstücksbuffet gereicht, das sich aus europäisch-kontinentalen sowie birmesischen Köstlichkeiten zusammensetzt und einen hervorragenden Start in den Tag bietet. Eine lokale Nudelsuppe ist grundsätzlich für den Start in den Tag zu empfehlen. Das Bistrot Restaurant im Erdgeschoss gleich entlang des wunderschönen Pools gelegen fokussiert auf europäische Speisen.

Yangon ist binnen der letzten Jahre zur Bootmtown geworden und das Savoy hat sich als bewährter vier Sterne plus Anker in Mitten der Luxushotellerie etabliert. Jüngst wurden die Bäder aller Suten und Deluxe Zimmer renoviert. Mit Umsicht und viel Gespür für die lokalen Bezüge des Ortes und seiner Menschen gehört es heute ohne Zweifel zu den Top Adressen der Stadt.

Für alle jene, die Myanmar entdecken mögen, ist das Savoy in der alten Hauptstadt Yangon ein optimaler Ausgangspunkt, sich per Schiff oder mit dem Flugzeug dieses wunderschöne Land zu erschliessen. Rudyard Kipling bereiste Burma im ausgehenden 19. Jahrhundert. Obwohl er sich nicht allzulange im Land aufhielt, fühlte er sich so wohl wie kaum an einem anderen Ort des britischen Weltreichs: "When I die, I will be a Burman." Bis heute hat dieses Land nichts an seiner Begeisterungsfähigkeit verloren.

Anreise:
Die komfortabelste Alternative bietet derzeit Thai Aiways mit dem A 380 ab Frankfurt 2 x täglich über Bangkok
Info:
www.savoy-myanmar.com
www.thaiair.de

Fotos: Savoy Yangon / Kay Maeritz

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Zuletzt bearbeitet am 02/12/2016

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