Masseto: ein Weinberg, ein Keller, zwei Wein-Ikonen

Premierenzeit im Hause Masseto. Nach monatelanger Lagerung im Reifekeller betreten jetzt endlich zwei der bei Weinsammlern aus der ganzen Welt begehrtesten Weine die internationale Bühne. Als erster der Masseto, gefolgt von seinem Zweitwein Massetino, der jungen Interpretation, mit ganz eigenem Charme.

Die beiden Weine sind Zöglinge von zwei Jahrgängen, die sich ergänzen: auf das sonnenreiche und trockene Jahr 2017 folgte 2018, das die im Vorjahr hart auf die Probe gestellten Wasserspeicher üppig wieder auffüllte. Trotz des so unterschiedlichen Klimaverlaufs beeindrucken beide Weine mit frappanter Ausgewogenheit, die sie der Essenz des Weingutes Masseto verdanken: der einzigartigen Beschaffenheit des Bodens. Sie zeichnet sich aus durch eine Schicht mit blauem Pliozän-Lehm, die aus dem Meer wieder aufgetaucht ist. Diese reguliert meisterhaft den Wasserbedarf der Pflanzen, absorbiert Überschüsse und hält die Wurzeln auch in Dürreperioden frisch und feucht. Solche besonderen Eigenschaften, kombiniert mit der mediterranen Sonne und de Meeresbrise, schaffen die idealen Bedingungen für eine langsame Reifung der Trauben.

Aus derselben Wiege stammend, beginnen sich die Wege der beiden Weine im Keller zu trennen. Dieser ist ein architektonisches Meisterwerk, das mit klaren und tiefen Einschnitten in den blauen Lehm gegraben wurde, um ideale Bedingungen für die Vinifikation und Lagerung der Weine zu schaffen und die Umweltbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.

Die für den Masseto bestimmten Weine müssen eine äußerst strenge Selektion bestehen . Die Cuvée, die nicht für den Spitzenwein des Hauses verwendet wird, wird zu Massetino.

"Masseto 2017 ist sicherlich ein Kind seines Jahrgangs und lässt die Reife und Konzentration eines besonders sonnigen und trockenen Jahrgangs erkennen. Im Glas öffnet er sich zu einem Kaleidoskop von Eindrücken: von dunklen Beeren, Gewürz- und Lakritznoten in der Nase hin zu einer dichten und samtigen, den Gaumen umhüllenden Tanninstruktur. Er hat eine lebendige Säure und ein gestrecktes Finale, das fast nicht enden will. Obwohl der 2017er das Resultat eines der heißesten Jahrgänge ist, hat er den Charakter eines typischen Masseto", kommentiert Gutsdirektor Axel Heinz.

Massetino 2018 ist ein Zweitwein mit einem harmonischen und ausgewogenen Profil. "Der Wein präsentiert sich mit dunkel rubinroter Farbe und violetten Reflexen. In der Nase ist er sehr ausdrucksstark, dominiert von lebhafter und reifer Kirschfrucht mit würzigen und balsamischen Nuancen und einem Hauch von getoasteter Eiche. Am Gaumen ist er elegant mit einem brillanten und puren Frucht-Appeal, unterlegt von einer kompakten und seidigen Textur raffinierter Tannine", fährt Axel Heinz fort. Mit der Ernte 2018 bläst der Massetino die zweite Geburtstagskerze aus und wird - ab diesem Jahr dem Weg seines großen Bruders folgend - auf allen Märkten über die Place de Bordeaux vertrieben (ausgenommen Italien, USA und Kanada).

Foto: Masseto

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