DER KULINARIKER trifft: Maximilian Moser (Küchenchef im Gourmetrestaurant Aubergine)

Vor den Toren Münchens gelegen, hat sich das Vier Jahreszeiten in Starnberg nicht nur einen Namen als DEHOGA-klassifiziertes Vier Sterne Superior Hotel gemacht. Mit dem Gourmetrestaurant Aubergine unter der Leitung von Küchenchef Maximilian Moser, erwartet die Gäste auch ein exzellentes Michelin-Sterne-Restaurant...

Wo sind Ihre Wurzeln? Wodurch sind sie zu der hohen Kochkunst inspiriert worden?

Mit 16 Jahren habe ich meine Ausbildung als Koch im renommierten Münchner Haus Alois Dallmayr begonnen und erfolgreich absolviert. Bereits damals wusste ich, dass die Restaurantküche meine Welt ist. Durch meine Stationen in Österreich, wie im Dorint Seefeld oder im A-Rosa in Kitzbühl und in der Schweiz durfte ich andere gastronomische Konzepte entdecken. Aber auch meine Zeit im Aquarello hat mich sehr inspiriert.

Wann haben Sie den Stern für das Restaurant Aubergine erkocht?

Das Gourmetrestaurant Aubergine trägt den Michelin-Stern jetzt schon im sechsten Jahr – ursprünglich erkocht haben wir ihn damit 2014. Den Erfolg teile ich natürlich mit dem gesamten Team. Nur wenn jeder seine kreativen Ideen, seine handwerkliche Perfektion und ganze Leidenschaft einbringt, mündet das Zusammenspiel des Küchenteams in einem Geschmackserlebnis für den Gast.

Welche Philosophie steckt speziell hinter Ihrem Essen?

Wir kochen eine moderne, weltoffene Küche, bei der ein hervorragendes Produkt im Mittelpunkt steht – meist Fisch oder Fleisch – und kreativ begleitet wird. Uns ist es wichtig, unserer Kreativität keine Grenzen zu setzen – wir kochen das, worauf wir Lust haben. Denn nur so erzielen wir die besten Resultate und bieten unseren Gästen ein Erlebnis mit Wohlfühlfaktor.

Wie wichtig ist Ihnen Regionalität?

Regionalität und die Arbeit mit Partnern aus dem Umkreis ist mir sehr wichtig und deswegen verwenden wir gern regionale Produkte. Dies gilt jedoch nur, wenn sie auf dem Markt in hervorragender Qualität verfügbar sind. Sollten Produkte nicht regional lieferbar sein, nutzen wir auch Zutaten aus anderen Ländern – für uns steht das perfekte Geschmackserlebnis mit qualitativ hochwertigen Produkten für den Gast immer im Vordergrund.

Wohin geht Ihrer Meinung nach die hohe Kunst des Kochens?

Meiner Meinung nach wird auch in Zukunft das Produkt an sich im Fokus der Gerichte stehen. Nicht immer müssen viele Komponenten auf dem Teller liegen – Gerichte in hervorragender Qualität lassen sich auch zweifellos mit weniger Spielereien und weniger Produkten genauso umsetzen.

Saisonal abgestimmt: Teller aus der Aubergine... / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Saisonal abgestimmt: Teller aus der Aubergine... / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Sind bestimmte Trends erkennbar?

Für mich sind bestimmte Trends, die gerade "in Mode" sind, nicht besonders wichtig. Ich möchte immer so kochen, dass ich mit dem Endergebnis zufrieden bin und komplett dahinterstehen kann. Da spielt es keine übergeordnete Rolle, ob dieses Gericht oder die Zubereitung im Trend liegt oder nicht.

Ist schon alles ausprobiert worden? Wird die Küche einfacher, legerer, oder anspruchsvoller...?

Ich hoffe nicht, dass schon alles ausprobiert wurde – denn sonst steckten wir doch alle fest. Beispielsweise wechseln wir unser Menü alle vier bis sechs Wochen und bieten auf diese Weise immer eine Abwechslung an. Hier binden wir auch immer neue Erkenntnisse und Techniken ein. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Küche eher sozusagen "einfacher" werden wird – sprich produktbezogener. Das heißt jedoch absolut nicht, dass die Küche dann simpler und damit schlechter wird. Ganz im Gegenteil, wir besinnen uns auf das wirklich Wichtige.

Was war Ihre bisher ungewöhnlichste Speise?

Ungewöhnlich ist ein schwieriges Wort – für einen sind Schnecken schon ungewöhnlich, andere essen sie regelmäßig. Wir verwenden auch gerne Produkte, die nicht alltäglich sind – vielleicht sind diese für unsere Gäste ungewöhnlich. Allerdings haben wir auch gemerkt, dass es nicht immer sehr spannende oder exotische Zutaten braucht, um einen Gast zu begeistern. Auch ein altbekanntes Gericht, perfekt zubereitet und etwas moderner interpretiert, hinterlässt bei den Gästen oft einen bleibenden Eindruck. Und das ist es, was für uns zählt.

Wie wichtig ist Ihnen das Bild, das Aussehen, eines Gerichts?

Das Auge isst immer mit. Daher ist für mich nicht nur die geschmackliche Komposition eine Herzensangelegenheit, sondern selbstverständlich auch die endgültige Form, in der das Gericht zu den Gästen auf den Tisch kommt. Das Erlebnis im Gourmetrestaurant Aubergine wird so noch weiter perfektioniert und auf das Menü abgestimmt. Es bereitet mir zudem selbst große Freude, die Arbeit eines spannenden Tages als perfektes Gericht an den Gast zu geben.

Wo lassen Sie sich inspirieren?

Mein Ziel ist es, mich von Monat zu Monat weiter zu entwickeln und in die Menüs neue Ideen einzubringen. Inspirieren lasse ich mich überall: Egal ob ich in der Natur beim Wandern bin oder in Barcelona auf dem Markt nach neuen Gewürzen Ausschau halte.

Haben Sie noch einen Traum von einem Gericht, das sie gerne umsetzen möchten?

Ich liebe es, "einfache" und heimische Produkte zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Gutes, selbstgebackenes Brot, Saibling aus heimischem Gewässer oder sogar Gemüse aus dem eigenen Garten – der Fantasie und der Kreativität sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Das ist es, was mir große Freude bereitet und meinen Tag mit Abwechslung füllt

Welche Küche oder welches Restaurant möchten Sie gern noch kennen lernen?

Das Eleven Madison Park in New York würde mich sehr interessieren – sowohl das Konzept des Restaurants als auch die Küche von Daniel Humm finde ich sehr beeindruckend. Wobei ich aber auch sagen muss, dass mich auch oft kleine, nicht besternte Restaurants sehr inspirieren und überraschen. Dort wird nämlich mit Liebe und Herz eine aromatische, ehrliche Küche praktiziert.

Im Gourmetrestaurant vom Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg verwöhnt Sternekoch Maximilian Moser mit exzellenten Gerichten / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Im Gourmetrestaurant vom Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg verwöhnt Sternekoch Maximilian Moser mit exzellenten Gerichten / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Hotel vier Jahreszeiten Starnberg mit Süddeutschlands größter Rumsammlung:

Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg befindet sich vor den Toren Münchens wie auch gleichzeitig in einer von Deutschlands schönsten Feriengebiete mit einem herrlichen Alpenpanorama. In dem Fünf-Seen-Land gelegen, bietet sich das luxuriöse und stilvoll eingerichtete Hotel mit seinen 122 Zimmern und Suiten, die mit hochwertigen Materialien ausgestattet sind, als idealer Ausgangspunkt für attraktive Ausflüge an.

Neben dem Starnberger See lockt auch der Ammersee, Pilsensee und Wörthersee zum Segeln, Surfen oder Baden. Nicht nur Wassersportfans, Wanderer und Spaziergänger kommen auf ihre Kosten, sondern auch kulturell interessierte Besucher können im Starnberger Umland viele Kostbarkeiten entdecken.

Unter dem Motto "Meet Culinary" macht das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg für Feinschmecker Spitzengastronomie erlebbar. Während im Gourmetrestaurant Aubergine kreative Kochkunst in neuer Dimension geboten wird, ist gleich nebenan das elegante Restaurant Oliv’s mit seinen ausgewählten Feinschmeckergerichten als eine beliebte Adresse weit über die Grenzen der Region bekannt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Hemingway Bar. Hier geraten Rumliebhaber ins Schwärmen, denn in dem gemütlichen Ambiente mit Kamin, Bibliothek und Kronleuchtern befindet sich Süddeutschlands größte Rumsammlung. Zu den 150 verschiedenen Sorten gehört auch der Havana Club Máximo Extra Añejo. Durch das meisterliche Herstellungsverfahren erhält er seine außergewöhnliche Intensität, Zartheit und Balance. In dieser einzigartigen, wertvollen Rumkreation, von denen jährlich nur 1000 Flaschen hergestellt werden, sind nur die edelsten und ältesten Rumsorten von Havana Club vereint.

Die Hemingway Bar verfügt über Süddeutschlands größte Rumsammlung / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber
Die Hemingway Bar verfügt über Süddeutschlands größte Rumsammlung / © Kulinariker.de, Foto: Carola Faber

 

Weitere Informationern unter: Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, www.vier-jahreszeiten-starnberg.de 

Fotos: Carola Faber

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Zuletzt bearbeitet am 27/08/2020

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Autor

Carola Faber

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