Den Blick auf die Ostsee...

Nachhaltig, na klar. Das erwarten Gäste in der modernen Hotellerie. Und dann muss da noch Erlebnisgastronomie und das gewisse "Etwas" sein. Das ARBOREA Marina Resort an der Ostsee versucht diesen Anforderungen gerecht zu werden...

Und in großen Teilen kann man dies durchaus als erfüllt betrachten. Das im vergangenen Jahr eröffnete 124 Zimmer und Suiten Hotel an Deutschlands größtem privaten Yachthafen in Neustadt gelegen, nimmt hier in der Region schon so eine kleine Vorreiterrolle ein. Und das wird mehr als dankend von den Gästen angenommen. Gerade für Tages- und Wochenendgäste aus der norddeutschen Region ist das ARBOREA ein gutbesuchtes Ziel.

Als großes Plus bietet das Hotel den Gästen zunächst den unverbauten Blick auf den Yachthafen auf der einen Seite, auf die Ostsee und das angrenzende Naturschutzgebiet mit Salzwiesen auf der anderen. Und eben dieses mittlerweile 46 Hektar große Wiesenareal hat für die Region und die Flora und Fauna eine nicht unwichtige Bedeutung. Salztolerante Pflanzen mit eben darauf spezialisierten Insekten und bedrohte Wiesenvögel und Enten- und Gänsearten nutzen und bewohnen die Salzgrünlandflächen u.a. auch als Brut- und Rastgebiet. Seit 2004 sind die "Strandniederungen südliche Neustadt" unter Schutz gestellt, es erfolgt gerade durch Beweidung von Robustrindern eine Renaturierung und somit eine permanente Erhöhung der Biodiversität der Wiesen.

Direkt am Strand gelegen, erfolgt der Blick (rechts) auf die Salzwiesen...
Direkt am Strand gelegen, erfolgt der Blick (rechts) auf die Salzwiesen...

 

Steak Diplom

Diese Robustrinder sind also nicht im Rahmen des nachhaltigen Gesamtkonzepts des Hotels "anzusiedeln". Das im Restaurant verarbeitete Fleisch, so verrät uns Küchenchef Gaspar Goritzki, wird nicht lokal, aber aus deutschen Landen bezogen. Ein Fokus in der kulinarischen Linie des Hotels liegt durchaus genau eben dort: in der Fleischverarbeitung bzw. in der Zubereitung von Fleisch am Grill. Das Restaurant "The Grand Grand Grill" ist laut Auskunft das erste deutsche Restaurant mit einem Feuergrill der amerikanischen Marke Grillworks®.

Natürlich brutzeln Goritzki und Co. allabendlich verschiedenste Fleischgerichte auf dem Grill. Als besonderes Gimmick hat sich das Team im Hotel das Erlangen des sogenannten "Steak Diploms" ausgedacht. Kleinere Gruppen von vielleicht maximal acht Personen stehen dazu mit dem Küchenchef in der offenen Küche im Restaurant und bereiten verschiedene Speisen gemeinsam zu, die natürlich anschließend im Restaurant verspeist werden. Und eine Diplom-Urkunde gibt es noch entsprechend dazu!

Küchenchef Gaspar Goritzki.
Küchenchef Gaspar Goritzki.

 

Wiederverwertung

Natürlich ist die Kulinarik im Hotel ein Schwerpunkt, aber es ist bei weitem nicht der einzige. Denn schon beim Betreten des Hotels ist erkennbar, dass Teile der Ausstattung und des Interieurs aus "refurbished" Teilen der Region stammen. An alten Segelstangen hängen im Speiseraum Lampen, aus Teilen alter Flaschen wurden Gläser für Teelichter umfunktioniert. Und so zieht es sich durch das ganze Hotel: Dekoelemente aus Paddeln in den Zimmern, Kleiderbügel aus Hartpappe und Großspender für Seifen. Vieles belegt hier im Hotel, dass auf Nachhaltigkeit und sanften Tourismus gesetzt wird!

Auch die Freizeitaktivitäten sind im ARBOREA entsprechend ausgerichtet. Im Keller werden aus alten Büchern Schlüsselbretter gebastelt oder es werden Lampen aus Flaschen gebaut. Gleich daneben der Verleih der E-Bikes (15 Euro/Tag), oben am Empfang kann man sich batteriebetriebene Schwalben mieten.

Batteriebetriebene Schalben.
Batteriebetriebene Schalben.

 

Und wem das nicht reicht, der legt sich tagsüber einfach an den kleinen Hotelstrand – oder gesellt sich abends mit anderen Gästen am Lagerfeuer direkt am Wasser...

Weitere Informationen unter: https://www.arborea-resorts.com/

 

Impressionen:

Fotos: Michael Schabacker, ARBOREA Hotels und Resorts

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Zuletzt bearbeitet am 14/10/2019

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