Der große KULINARIKER Champagner-Test 2018

Alle Jahre wieder... steht der KULINARIKER Champagner-Test auf der Agenda. Wir präsentieren: Die Champagner-Wertung 2018!

Die Verkostungsergebnisse im Schnelldurchlauf:

"Prickelnde Empfehlung"

1.  Champagne Pommery Cuvée Louise Brut Nature 2004 (130 Euro)
2.  Champagne Agrapart & Fils Vénus Brut Nature Blanc de Blancs Grand Cru (137 Euro)
3.  Champagne André Roger Grand Cru Vieilles Vignes Brut (48 Euro)

4. Champagne De Saint Gall Grand Cru Brut Vintage 2012 (38 Euro)
5. Champagne Mouzon Leroux & Fils L´ascendant Solera Verzy Grand Cru (36 Euro)
6. Champagne Philippe Glavier Génésis Grand Cru Blanc de Blancs (36 Euro)
7. Champagne Eric Rodez Cuvée des Crayères Brut Grand Cru (36 Euro)
8. Champagne Deutz Brut Classic (35 Euro)
9. Champagne Guy Larmandier Brut Premier Cru (33 Euro)


"La vie en rose" (Rosé Champagne)

1.  Champagne Deutz Rosé Brut (49 Euro)
2.  Champagne De Saint Gall Brut Rosé Grand Cru (70 Euro)
3.  Champagne Pierre Paillard Les Terres Roses Bouzy Grand Cru Rosé (36 Euro) 

4. Champagne André Roger Grand Cru Vieilles Vignes Brut Rosé (52 Euro)
5. Champagne Eric Rodez Rosé Brut Grand Cru (39 Euro)
6. Champagne Pertois-Moriset Ros&Blanc Grand Cru (30 Euro)
7. Champagne André Heucq Héritage Rosé de Meunier (27 Euro)
8. Champagne de Castelnau Rosé Brut (30 Euro)
9. Alfred Gratien Brut Rosé (40 Euro)


"Perlender Paukenschlag"

1.  Champagne Agrapart & Fils Terroirs Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru (44 Euro) 
2.  Champagne Pommery Grand Cru Royal Brut 2006 (45 Euro)
3.  Champagne Deutz Blanc de Blancs 2011 (54 Euro)

4. Champagne Soutiran Grand Cru Perle Noir (32 Euro)
5. Champagne De Saint Gall Premier Cru Brut Blanc de Blancs (38 Euro)
6. Champagne André Roger Grand Cru Grande Réserve Brut (39 Euro)
7. Champagne Jacob Robert Brut Prestige (34 Euro)
8. Champagne Eric Collinet Temporis Extra Brut (30 Euro)
9. Champagne Fabrice Bertemès Tradition Premier Cru Trépail Brut (20 Euro)


"Perlen vor die Säue" (exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis)

1.  Champagne Soutiran Premier Cru Alexandre (23 Euro)
2.  Champagne André Heucq Héritage Blanc de Meunier (24 Euro)
3.  Champagne Jacob Robert Brut Réserve (26 Euro)

4. F. Cossy Champagne Cuvée Eclat Brut Premier Cru (27 Euro)
5. Champagne Pommery Brut Apanage (38 Euro)
6. Champagne Pierre Paillard Les Parcelles Bouzy Grand Cru (29 Euro)
7. Champagne Philippe Glavier La Grâce d'Alphaël Extra Brut Grand Cru (26 Euro)
8. Champagne Pertois-Moriset L´Assemblage Brut (23 Euro)
9. Champagne Fabrice Bertemès Grande Sélection Premier Cru Trépail Brut (22 Euro)

 

Legende:

= Platz 1. in der jeweiligen Kategorie
= Platz 2. in der jeweiligen Kategorie
= Platz 3. in der jeweiligen Kategorie

Die Bewertungen und Preise:

Champagner (weiß)

Champagne Philippe Glavier La Grâce d'Alphaël Extra Brut Grand Cru
Dosage 5 gr/l, Chardonnay. Dieser mehr als bezahlbare Champagner ist Mineralik und wilde Perlage pur im Glas. Gefühlt ein Extra Brut der sich mit Zitrus-, Honigaromen und einer ordentlichen Frische im Gepäck präsentiert. Ein Überraschungschampagner, der sich für viele Gelegenheiten anbietet: als Starter, zu Finger-Food oder auch zu kleinen Vorspeisen mit Fisch, hellem Fleisch. Gerne auch zu französischem Weich- oder Hartkäse. Ein langes Finish und der tolle Duft dieses Extra Brut machen den Champagner besonders. Und besonders ist auch der Preis: 25,89 bei KierdorfWein – ein Schnapp-Dich.

Champagne Eric Rodez Cuvée des Crayères Brut Grand Cru
Das Champagnerhaus ist bereits in der neunten Generation tätig, Beleg dafür, dass Sie vieles richtiggemacht haben. So auch den Cuvée des Crayères Brut Grand Cru. Kein Wunder, ist doch Besitzer Eric Rodez durch seine Zeit als Chef de Cave im Hause Krug mehr als erfahren. Pinot Noir und Chardonnay stehen hier in der Flasche bereit, um ausgewogen und mit der nötigen Portion Komplexität den Gaumen zu schmeicheln. Goldgelb erscheint der Champagner im Glas, weist eine fruchtige Mineralik auf, robust und dennoch ausgewogen. Essenspartner zu: Fisch oder als Starter. Passt auch zum Abschluss-Käse. Preis: 35,50.- Euro.

Champagne André Heucq Héritage Blanc de Meunier
Mit etwa 20.000 Flaschen kommt dieser Blanc de Meunier auf den Markt. Und wenn die Müllerrebe ins Spiel kommt, wird es ja schon fast philosophisch. Viele sagen: Meunier gehört zu 5-10% immer in einen guten Champagner. Andererseits wird aber auch gesagt: Meunier ist doch nur eine mutierte Pinot Noir. Nun ja, zwischen Geschmack und Glauben liegt wohl auch hier die Wahrheit. Der Héritage ist schon ein spezieller Tropfen: Inox Tank, 48 Monate auf der Hefe, malolaktische Fermentation. Goldgelb blitzt der Blanc de Meunier im Glas. Wahrlich kein Alleskönner, hier heißt es aufgepasst bei der Speisenwahl: gerne zu salzigen Speisen! Zugreif-Preis bei KierdorfWein: 23,70.- Euro.

Champagne Pommery Cuvée Louise Brut Nature 2004
Louise klingt wohl bei so ziemlich jedem Champagner-Liebhaber im Ohr nach. So ein wenig ist der Louise die kulinarische Sperrspitze Pommerys, keine Frage. Dieser wahrlich komplexe und dennoch elegante Chardonnay/Pinot Noir-Tropfen, ist eine Erinnerung und Hommage an Madame Pommery. Und die Erinnerung bleibt in regelmäßigen Abständen mit Veröffentlichung mehr als wach – fruchtbetonnt, mit der nur notwendigsten Zitrus-Note, leichter roter Beere und einem tollen Abgang, steht der Pommery als Top-Champagner in den Regalen. Hier passt edelste Speise, gerne feine Seezunge oder auch mal der ganze Hummer. Es ist natürlich auch ein Champagner für die richtig besonderen Anlässe im Leben. Besonders ist auch der Preis: etwa 130.- Euro.

Champagne Mouzon Leroux & Fils L´ascendant Solera Verzy Grand Cru
3 gr/l: Extra Brut. Lehm/Kalk-Böden sorgen für einen außergewöhnlichen Champagner aus Verzy, dem Ort mit den "verdrehten" Buchen. Westlich von Verzy ist Pinot Noir-Land, östlich herrscht die Chardonnay Traube. Das Ergebnis dieser beiden Trauben in der Flasche: Finesse trifft Harmonie; oder: Burgundersorte trifft Wildrebe. Kurz: mineralisch, fruchtig, frisch. Von Lachs bis zum Thuna, mildem Käse und feine Süßspeisen: ein toller Begleiter. Säure ist reduziert vernehmbar, langer Geschmack im Gaumen, präsente Mineralik. Pinot Noir ergänzt Chardonnay perfekt; ein rundes Produkt folgert daraus. Preis: 35,50.- Euro.

Champagne Jacob Robert Brut Réserve
Über Gisela Maria Gust kam der Brut Réserve ins Testfeld. Pinot Noir (75%) und 25% Chardonnay treffen sich hier in der Flasche. Im vergangenen Jahr überzeugte schon der Brut Tradition, dieses Jahr kommt mit dem Réserve ein Brut mit 9 gr/l in die Gläser. Damit liegt der Champagner im Brut-Mittelfeld. Aromen von Zitrus und Pfirsich sind erkennbar. Die feine Perlage tanzt wild im Glas, eine tolle Frische kommt mit dem ersten Schluck in den Mund. Keine ganz alltägliche Cuvée des familiengeführten Hauses aus Merrey-sur-Arce – der Anteil Chardonnay kommt dennoch präzise und elegant im Gaumen an, langanhaltend. Mit diesem Champagner liegt man gut mit: weißem Fleisch/Geflügel, Finger-Food und gerne auch als Dessert-Gänger. Preis: schmale 25,50.- Euro

Champagne Soutiran Premier Cru Alexandre
Dosage: 6,1 gr/l. Damit lassen wir – mit einem zugedrückten Auge – Extra Brut fast noch gelten. Das Haus gibt von sich aber schon Brut an, also bis maximal 15 gr/l Restzucker im Wein. Das Champagnerhaus hat gerade mal sechs Hektar Rebflächen, sorgt sich aber fürsorglich um die Weine: fünf bis sechs Jahre in der Flasche werden spendiert. Trauben: 40% Pinot Noir, 40% Chardonnay, 20% Pinot Meunier. Feinperlig ist der Soutiran, keine Frage. Aromenspiel zwischen Mandel, Zitrus und grünen Äpfeln. Sehr frischer Champagner zeigt sich im Glas. Guter Begleiter zu Meeresfrüchten und ein Starter-Kandidat zu Finger-Food. Zugreif-Preis: 22,90.- Euro.

Champagne Agrapart & Fils Vénus Brut Nature Blanc de Blancs Grand Cru
Im letzten Jahr war der Champagner schon Klassenbester. Kein Wunder, dass auch in diesem Jahr viel geboten wird. Auf dem Etikett steht Brut Nature – bedeutet: keine Dosage, also Richtung Brut integral oder Ultra brut. Und das merkt man! Was man vielleicht nicht merkt: Die Parzelle des Chardonnays wird lediglich mit einem Pferd bearbeitet. Was allerdings spürbar ist: Der Ausbau erfolgt in Barriques, fünf Jahre geht’s dann noch in das Hefelager. Dieser Blanc de Blancs ist schon etwas ganz Besonderes. Und sicher nicht für den tagtäglichen Einsatz gedacht. Mineralik steht im Vordergrund, was sich zeigt, ist eine differenzierte Frucht und ein angenehmes Säurespiel. Der Vénus 2010 ist ein Festtagschampagner wie er im Buche steht – gerne auch zu jedem anderen Ehrentag genossen! Preis: stolze 137.- Euro.

Champagne Soutiran Grand Cru Perle Noir
Das Weingut ist wahrlich kein Big-Player, besitzt gerade mal sechs Hektar Rebfläche. Aber klein heißt nicht unbedeutend oder gar schlecht. Ganz im Gegenteil. Wir reden hier von Grand Cru Lagen in Ambonnay. Und es ist wirklich ein schönes komplexes Produkt, nicht zuletzt durch den Einsatz von Fässern aus dem Burgund. Und fünf Jahre Flasche sprechen für sich. Wer also einen Champagner haben möchte, der rein Pinot Noir ist, liegt hier richtig. Grapefruit trifft auf eine schöne Reife, Frucht und Mineralik ergänzen sich toll. Ein Champagner, der nach Geflügel, schönem frz. Käse oder auch "leichtem" Fleisch schreit. Preis bei KierdorfWein: 31,90.- Euro.

Champagne Philippe Glavier Génésis Grand Cru Blanc de Blancs
Hier gibt’s den puren Chardonnay-Genuss! Der Génésis (Côte des Blancs) ist ein komplexes Kraftpaket, dass mit einer feinperligen und recht wilden Perlage die Gläser bereichert. Lediglich 4,5 Hektar Rebfläche hat das kleine Champagnerhaus (Cramant, Mensil Sur Oger, Oger und Avize). Die Böden sind vornehmlich kreidehaltig – also kein Wunder, dass Mineralik im Vordergrund steht. Frische Champagner resultieren so, optimale Wegbegleiter zu Meeresfrüchten, Fischspeisen (Lachs) oder auch weißem Fleisch. Für die Festtage: optimal für die Fischplatten-Freunde! Der Zugreif-Preis: 35,50.- Euro bei KierdorfWein.

Champagne Guy Larmandier Brut Premier Cru
Von Herbig Weinimport aus Geretsried kommt der nächste Neuling in das Testfeld geflossen. Ein Haus, das 1899 ins Leben gerufen wurde. Damals noch unter dem Namen Larmandier Pere & Fils. Erst 1977 wurde das Haus umbenannt in Guy Larmandier (damalige Besitzer: Guy und Colette Larmandier). Hier steht Chardonnay im Vordergrund, ein paar Prozent Pinot Meunier ergänzen diesen Champagner aus Vertus. Ein frisches Produkt mit ordentlicher Perlage. Hellgelb glänzt der Guy Larmandier im Glas, 12% Vol. mit Zitrus- und Apfel-Noten. Durch seinen Chardonnay-Charakter: gerne zu Fischspeisen, alles mit Meer oder auch helles Fleisch. Und alles, wo Austern oder Erdbeeren im Spiel sind! Preis: ca. 33.- Euro.

Champagne Pommery Brut Apanage
Weiter geht’s mit einem Tropfen eines großen Champagner-Haus: Pommerys Apanage. Ein Restzucker von mehr als 9 gr/l, lediglich 3,4 gr/l Säure. Der Apanage ist ein frischer Champagner, der mit einer schönen Perlage und hellgelben, teilweise grünen, Reflexen im Glas steht. Ein eleganter Champagner, Butter-Noten, weich, ein wenig rote Beere kommt durch. Der Apanage vereint die drei großen Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Ein wenig wirkt trockene Aprikose und Haselnuss nach, bietet sich an um für vielerlei Gerichte eingesetzt zu werden. Vom Starter zum Menü oder auch bis hin zum Dessert: Alleskönner! Preis: ca. 38.- Euro.

Champagne De Saint Gall Premier Cru Brut Blanc de Blancs
Einer unserer Top-Platzierten aus dem vergangenen Jahr. Auch in diesem Jahr ist der Blanc de Blancs wieder im Rennen. Der "Orpale-Bruder" kommt mit stolzen 12,5% Vol. in die Gläser. Feine Perlage und eine unverkennbare Chardonnay-Akzentuierung. Hier bietet De Saint Gall weiße Frucht und weiße Blüte im Gleichschritt. Ungewöhnlich langer Abgang, elegante Säure und goldgelbes Kleid machen diesen Champagner zu einem kleinen Alleskönner. Chardonnay-Liebhaber gehen hier sicher sofort an die Gläser, der Blanc de Blancs ist ein richtiger Klassiker für die schönen Genuss Momente mit diversen Fischspeisen oder auch einem Meeresfrüchte-Salat. Rassig ist der Champagner im Glas, fast schon überschwänglich die Nase: sehr präsent! Preis: ca. 38.- Euro.

Champagne Jacob Robert Brut Prestige
So ein wenig ist der Brut Prestige das Vorzeige-Produkt des Hauses. Das belegt nicht nur der Preis, auch das Flaschen-Kleid kommt sehr edel daher, perfekt für den Feiertagstisch! Bei dem Champagner handelt es sich um einen 100%igen Chardonnay, der elegant und frisch im Gaumen erscheint. Die Mineralik, gepaart mit Pfirsich-, Marzipan, Mandel und leichen Zitrus-Aromen, steht im Vordergrund. Ein langer Abgang mach Lust auf mehr. Ein perfekter Begleiter für Schalentiere/Meeresfrüchte oder auch als der Edel-Starter zum kleinen Finger-Food. Der Prestige ist ein klassischer Chardonnay, der zeigt, was er kann: kraftvolle Frucht, Ausdruckskraft, Volumen. Übrigens: der Champagner hat in der Vergangenheit diverse Auszeichnungen erhalten (Guide Hachette, Coup de Coeur etc.). Preis: 34.- Euro

Champagne André Roger Grand Cru Grande Réserve Brut
Von Ardau Weinimport aus Troisdorf kommt dieser Champagner zu uns. Hellgelb erscheint der Champagner im Glas, cremig mit langanhaltender Frische. Eine feine Perlage tanzt im Glas, fruchtige Präsenz. Bis zu 18 Monate ist der fertige Champagner auf der Hefe, zeigt dadurch gelbe und weiße Frucht im Gaumen. 80% Pinot Noir und 20% Chardonnay, Restzucker 14 gr/l kommen aus dem Vallée de la Marne. Der Chardonnay ist trotz seines geringen Anteils gut spürbar, Resultat ist eine feine Würze und tolle Frische. Vorstellbar zu leichten Fischgerichten, Geflügel und Dessert mit roter Frucht! Preis: 39.- Euro.

Champagne Pertois-Moriset L´Assemblage Brut
Der Brut von Pertois-Moriset kommt mit der klassischen Verteilung zweier Rebsorten daher: 50% Chardonnay, 50% Pinot Noir. 12% Vol. und 5 gr/l Dosage stehen zu Buche. Der Pertois-Moriset ist ein kleiner Klassiker: vorzügliche Frische ohne aufdringlich zu sein, leichte Zitrus- und Orangenoten, überzeugt mit einer stürmischen Perlage. Ein Champagner, der gerne als Starter genommen wird. Passend für leichte Fischspeisen, Muscheln oder auch feine Salate und Finger-Food. Bei KierdorfWein für schmale 22,50.- Euro beziehbar. Ein Tropfen für alle Gelegenheiten – und für jeden Geldbeutel.

Champagne Agrapart & Fils Terroirs Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru
Wir reden von Klassikern? Hier ist einer! Der Terroirs von Champagne Agrapart & Fils liefert mit 5gr/l Restzucker und 12% Vol ab. Die Cuvée ist ein Resultat aus Chardonnays der Grands Crus Avize, Oger, Cramant und Oiry an der Côte des Blancs. Seit 1894 liefert das durch Arthur Agrapart gegründete Champagnerhaus Produkte höchster Güte ab. Bereits im letzten Jahr gehörte Agrapart zu unseren Top-Champagnern im Test. Ein toller Tropfen, der die schönen Momente des Lebens noch weiter verschönert: 48 Monate auf der Feinhefe und die Grundweine aus Eichenholzfässern resultieren Frische, reduzierte Säure und ein glänzendes Gelb im Glas. Weiße Frucht meets gelbe Frucht – stete Perlage. Schön zu: edlem Fisch, leichte Fleischspeisen oder auch durchgängig zu Sushi-(Menüs)! Preis: 43,90.- Euro bei KirerdorfWein.

Champagne Pommery Grand Cru Royal Brut 2006
Vranken Pommery zeigt mit dem 2006er eine schöne Komplexität und tolle Mineralik. Pinot Noir und Chardonnay aus den Grand Cru-Gebieten von Montagne de Reims sind hier in der Flasche, haben sich 48 Monate ausgeruht, bevor sie auf den Markt kamen. Das renommierte Champagnerhaus von 1836 ist ein richtiger Big-Player im Reigen der Champagnerhäuser. Keine Frage, sie gehören zu den ganz Großen der Branche. Der Grand Cru Royal ist frisch, hat eine ordentliche und dennoch feine Perlage. Ein Champagner, dem man den Chardonnay anmerkt: straff, mineralisch und trotzdem elegant. Ein Begleiter für die Fischtage, gerne auch Meeresfrüchte. Preis: ca. 45.- Euro.

Champagne Fabrice Bertemès Tradition Premier Cru Trépail Brut
Auch dieser Champagner kommt klassisch daher: Chardonnay und Pinor Noir wurden hier in die Flasche gebracht. Der Champagner hat eine fast schon gewaltige Frische. Warum? Nun, zum einen gab die Flasche beim Öffnen den lautesten Knall ab und zum anderen ist die Frische ein Resultat der nicht-malolaktischen Gärung. Wir reden hier bei dem Premier Cru Trépail Brut von einem Champagner der hervorragend als Empfangsgetränk zu Finger-Food oder auch leichten Fischspeisen passt. Die mindestens 25 Jahre alten Rebstöcke – also eigentlich fast noch jung – stehen nördlich von Ambonnay, eben in Trépail. Gerade mal einen Steinwurf von Reims entfernt (ca. 30 Kilometer), ist der Boden Ton-Kreidehaltig. Resultat. Straffe Säure, Mineralik präsent, trotz Pinot Noir starker Chardonnay Geschmack. Schnäppchenpreis bei KierdorfWein: 19,40.- Euro.

F. Cossy Champagne Cuvée Eclat Brut Premier Cru
Ein Neuling im Testfeld: das 1764 gegründete Champagnerhaus liegt in Jouy Les Reims in Montagne de Reims und wird geleitet durch Geneviève und Sophie Cossy. Und Mutter und Tochter haben sich Nachhaltigkeit ganz oben auf die Agenda geschrieben, vorbildlich. Kein großer Name, aber ein Champagner, der eine tolle Frische abliefert, gerne als "Einstiegs-Champagner" den Tag versüßen darf. Der Champagner hat eine feine Perlage, goldgelb mit feinen grünen Reflexen im Glas. Eine gleichmäßige Aufteilung der klassischen Trauben Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier ist hier erfolgt. Relativ hohe Dosage, daher Brut – zwei Jahre auf der Hefe in der Flasche. Herbig Weinimport Preis: ca. 27.- Euro

Champagne André Roger Grand Cru Vieilles Vignes Brut
Des Rosés weißer Bruder: aus Tarclette und Varmery in der Grand-Cru-Lage Aÿ kommen die Trauben. Wie bei dem Rosé: die Reben sind etwa 45 Jahre alt. Fruchtig und mit Zitrus-Aromen kommt dieser Champagner daher. Grapefruit, Toast und reife Äpfel sind zu vernehmen. 100% Pinot Noir, ein kongenialer Begleiter zu leichten Fischgerichten, frischem Salat (gerne mit Meeresfrucht) oder auch hellem Fleisch. Restzucker liegt bei stolzen 11,2 gr/l, ist aber wenig auffällig: natürlich Brut. Fassreife lag hier bei mindesten 36 Monaten, Säure liegt bei 6,2 gr/l. Preisempfehlung von Ardau: ca. 48.- Euro.

Champagne Eric Collinet Temporis Extra Brut
Aus Bragelogne an der Aube kommt dieser "spezielle" Champagner. Es ist wohl ein Kleinod, dieser ungewöhnliche Ort Bragelogne-Beauvoir. Seit 2011 setzen Eric und seine Frau Marine auf biologische (zertifizierte) Anbauweise. Lediglich zwei Hektar nennen sie ihr Eigen – das Produkt ist eine Cuvée aus 98 % Pinot Noir und ein Chardonnay. Sehr ungewöhnlich, aber ein mehr als interessantes Experiment. Und wer sich diesen Champagner (Dosage 4,3 gr/l, 12% Vol.) für die Festtage besorgt, darf diesen gerne zu weißem Fleisch, Muscheln oder leichten Reisgerichten genießen. Birne, Pflaume und reife Noten treffen auf seidigen Genuss. Schöne stete Perlage. Und wer sich einen Trüffel dazu auf den Tisch stellt, liegt damit sicher auch nicht falsch: frisches Baguette und Trüffelbutter: passt! Zugreif-Preis: 29,63.- Euro.

Champagne De Saint Gall Grand Cru Brut Vintage 2012
Aus Saarbrücken von der Champagne De Saint Gall GmbH kam dieser Tropfen in den Test. Bekannt ist das Haus sicher durch seinen Orpale, einem Blanc de Blancs ganz besonderer Kategorie. Doch auch sein (ganz) kleiner Bruder tritt in dessen Fußstapfen. Der Brut Vintage 2012 überzeugt durch seine feine Cremigkeit und die ebenso feinen Perlen im Glas. Goldgelb glänzt der De Saint Gall im Glas, ein schöner Partner für den Starter, auch gerne in Richtung Finger-Food und leichte Fischspeisen. Ein Champagner, der gerne auch "zwischendurch" gereicht werden darf! Preis liegt bei ca. 38.- Euro.

Champagne Deutz Blanc de Blancs 2011
Die besten Chardonnays hat sich Deutz für diesen Blanc de Blancs ausgesucht (Côte des Blancs: Avize, Mesnil sur Oger, Chouilly). Ein edles Produkt, dass durch Noten von weißen Blüten und gelben Früchten überzeugt. Eine feine Mineralik trifft hier auf eine fast noch feinere Perlage, weißen Pfirsich und feine Zitrusnoten. Von anhaltender Ausdauer ist der Abgang, glänzt goldgelb im Glas. Die Komplexität und Aromendichte des 2011er ist bezeichnend für Deutz, schon der 2009er war ein Gedicht. Dieser Jahrgang reiht sich in den Reigen der Top-Blanc de Blancs ein! Ein Alleskönner: Fisch, Meeresfrucht. Gerne auch ganze Menüs! Preis: ca. 54.- Euro.

Champagne Deutz Brut Classic
Der Klassiker von Deutz. Obschon Teil der Firmengruppe Roederer (seit 1993), verfolgt Deutz seine eigene Linie im Champagnermachen. Mit dem Classic gibt es Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir aus der Flasche. Das Champagner Haus von 1838 ist seit Jahren eine feste Größe auf vielen Kulinarikfestivals und Veranstaltungen. Der Classic ist ein ausbalanciertes Tröpfchen mit schönen Aromen von frischen Äpfeln, Birne, Marzipan und weißer Frucht. Der Klassiker des Hauses ist gut zu Fisch und Geflügel zu genießen. Eine schöne seidige Textur wird begleitet durch eine feine Perlage. Preis: ca. 35.- Euro.

Champagne Fabrice Bertemès Grande Sélection Premier Cru Trépail Brut
Bereits in vierter Generation erfolgt hier der Weinbau bei Champagne Fabrice Bertemès. Nicht soooo lange, aber durchaus ein kleines Qualitätskriterium. Viel Chardonnay kommt hier in die Flasche, Pinot Noir rundet das Produkt ab. Eine überraschend schöne Länge hat der Champagner, frisch, vanillig mit Apfelaromen kommt er daher. Der Champagner ist ein guter Begleiter als Starter – oder auch als Champagner für "zwischendurch". Und bezahlbar ist er allemal - KierdorfWein-Preis: 21,71.- Euro.

Champagne Pierre Paillard Les Parcelles Bouzy Grand Cru
2,7 gr/l: staubtrocken, sozusagen. Extra Brut mit 70% Pinot Noir und 30% Chardonnay. Einige mögen sagen: verkehrte (Reben)Welt. Andere bevorzugen das "etwas" weniger an Chardonnay. Der Les Parcelles ist ein Produkt von Benoit Paillard und seinen Söhnen Antoine und Quentin aus eigenen Trauben mit einer hervorragenden Qualität – eben ganz Bouzy. Hier stehen wir durch den Pinot Noir in Kombination mit Chardonnay vor der Qual der Wahl: Fischspeisen gehen immer, aber auch Weichkäse kann zu diesem Paillard gereicht werden. Schöne Reflexe im Glas, gelbgrünlich fast, eine sanfte Perlage bietet dieser junge und frische Champagner. Preis: schmale 28,50.- Euro. 

 

Champagner (rosé)

Champagne André Roger Grand Cru Vieilles Vignes Brut Rosé
Die Rebstöcke dieses Rosé sind schon ein paar Tage auf der Welt: bis zu 45 Jahre alt. Im Glas zeigt sich ein dezentes und zartes Rosa, der Champagner überzeugt durch seine Frische. Rote Frucht herrscht hier vor, ein wenig Erdbeere, Kirsche und Himbeere zeigen sich. Eine stete und feine Perlage zeigt sich in unseren Gläsern. Der Abgang ist recht lang, dieser Champagner von Roger ist ein 100%iger Pinot Noir. Das lieben viele Genießer – und auch der Rosé des Hauses dürfte sich damit viele Freunde machen. Recht viel Restzucker ist hier zu verzeichnen, was allerdings kaum auffällt. Zum Empfang darf dieser Champagner gerne gereicht werden. Passt perfekt zu Früchten oder leichten Desserts. Ardau empfiehlt: Preis von ca. 52.- Euro.

Champagne Pertois-Moriset Ros&Blanc Grand Cru
Zwölf Hektar mit Chardonnay (Côte de Blancs) und 6,5 Hektar Chardonnay und Pinot Noir (Coteaux Sézannais) besitzt Champagne Pertois Moriset. Eine schöne glatte Mineralität trifft auf ein reduziertes Säureniveau. Sehr ausgewogen, bleibt lange im Gaumen, sehr feinperlig. Dosage: 3 gr/l, 12% Vol. Bei diesem Champagner setzte das Haus 92% Chardonnay und 8% Pinot Noir ein, die Rebstöcke sind um die 30 Jahre alt. Das Resultat ist ein fruchtig-mineralischer Alleskönner mit Pfirsich- und roten Aromen. Passt zu Meeresfrüchten bis hin zu verschiedenen Weich- oder auch Hartkäsen. Goldmedaille (90/100): Gilbert & Gaillard 2015. Preis: schmale 29,90.- Euro.

Champagne De Saint Gall Brut Rosé Grand Cru
Der Rosé von De Saint Gall war im vergangenen Jahr zum ersten Mal im Testfeld und rangierte sich gleich in den Top-5 ein. Auch in diesem Jahr hat der Rosé eine schöne Rosa/Lachs-Tönung im Glas. Ein frisches Produkt, dass gerade zur Winterzeit und zu den Festtagen schön zu Geflügel passen dürfte. Aber klar: das ist ein Ganzjahreschampagner. Rosé geht immer – auch und gerade im Sommer. Der De Saint Gall ist ein Tropfen der eine schöne rote Frucht im Mund bietet, feinperliger Abgang der anhält, Aromen von Kirsche und Himbeer zeigen sich. Kraftvolle und elegante Nase, dank der Pinot Noir aus den Grand Crus. Und klar: zum Dessert geht ein Rosé auch immer! Preis ca. 70.- Euro.

Champagne Pierre Paillard Les Terres Roses Bouzy Grand Cru Rosé
Die Paillards sind eine alte Champagnerfamilie, bereits 1768 starteten sie ihr Business. Ansässig in dem Dorf Bouzy, besitzen sie elf Hektar Rebfläche. 65% sind mit Pinot Noir bepflanzt, 35% mit Chardonnay. Vier Prozent sind hier als Rotwein zugesetzt, sorgen dafür, dass der Rosé irgendwo zwischen (schwarzer) Beere und Kirsche, zwischen Biskuit und feiner Mineralik rangiert. Ein Rosé für "alle Fälle". Kräftig – und doch elegant. 12,5% Vol. kommen hier aus der Flasche, 70% Chardonnay und 26% Pinot Noir und Dosage 1,8gr/l machen diesen Champagner als Partner zu: leichten Süßspeisen, Gebäck, Früchten oder auch zu süßem Käse. Preis: 35,50.- Euro.

Champagne Deutz Rosé Brut
Zwei Jahre ist es nun schon her, dass dieser Rosé bei uns in einem Test war. Zuletzt ergatterte der Deutz dabei einen Platz auf dem Treppchen. Auch jetzt kommt das farbige Prachtwerk aus der Champagne im farblichen Bereich zwischen Grapefruit und Lachstönen in die Gläser und kann überzeugen. Reinsortig aus Pinot Noir gekeltert, ist der Deutz Rosé Brut ein Resultat aus den besten Lagen: Grand Cru und 1er! Und wer denkt, Rosé bedeutet automatisch Aperitif, der sei eines Besseren belehrt: die feine Perlage, das angenehme Säurespiel und die fruchtigen Noten (rote Beere, Grapefruit, Kirsche, ein wenig Granatapfel) führen diesen Champagner auch in Richtung Dessert! Ein runder Champagner für den Smart-Wines-Preis von ca. 49.- Euro.

Champagne Eric Rodez Rosé Brut Grand Cru
Pinot Noir und Chardonnay formen diesen Rosé. Dosage liegt bei etwa 5 gr/l – und das merkt man. Fruchtig, elegant, dezent. Trotzdem ausdrucksstark. Man merkt, das Eric Rodez einiges an Erfahrung mitbringt und seine Weine richtig im Griff hat. Der Rosé ist kompakt, ohne schwer zu wirken. Fruchtige Aromen bündeln sich im Mund, schöner langer Abgang. Ein Champagner der zur Begrüßung geeignet ist. Oder aber auch für die tollen Schokoladenmomente oder auch Frucht-Desserts. Ausbalanciert, hat dieser Champagner die Säure im Griff und ist spannend. Farblich: dezent und klar. Preis: 38,90.- Euro.

Champagne André Heucq Héritage Rosé de Meunier
Mal wieder: Prädikat "besonders". 100% Pinot Meunier – Rosé. Tonreiche Böden und biodynamische Anbauweise, nicht das einfachste "Pflaster". Aber der Rosé de Meunier ist ein hervorragendes Produkt mit Potential. Und irgendwie auch ein Alleskönner: süß, Fisch und weißes Fleisch dürften gehen. Aber die strikten Regularien der Pairing-Fetischisten sind ja ohnehin schon lange Geschichte. Dennoch: Rosé ist immer ein Partner für Früchte und dezente Süßspeisen. Und gerade für diesen Preis: all-day-wine! Wohlfühl-Preis bei KierdorfWein: 26,91.- Euro.

Champagne de Castelnau Rosé Brut
Dieser Rosé hat sich eine ungewöhnliche Kombination ausgesucht: 35 Prozent Chardonnay, 14 Prozent Pinot Noir und 51 Prozent Pinot Meunier. Ein Champagner der den Namen Brut verdient. 4,6 g/l Restzucker und ebenso 4,6 g/l Säure. Farblich zwischen Grapfruit und Lachs. Noten von Kirschen und reifen feinen Früchten sind vernehmbar. Ein leichter und zarter Tropfen für viele Gelegenheiten. 12,5 Prozent Alkohol erscheinen passend als Starter mit Trüffel oder auch als Champagner zum Dessert. Preislich ca. bei 30 Euro.

Alfred Gratien Brut Rosé
Alfred Gratien Brut Rosé: helles Rosé im Glas, sehr feine Perlage, eine schöne dezente Frucht im Gaumen. Die besten Crus kommen hier in die Flaschen (Côte des Blancs für den Chardonnay, Montagne de Reims für den Pinot Noir und das Marne-Tal für den Pinot Meunier). Aromen von Him- und Erdbeere bei 12,5% Vol. mixen sich zu einem klassischen Rosé. Zum Dessert – aber auch als Aperitif – sicher die richtige Wahl. Sekt-Primus Henkell & Co. Hat das Haus 2000 übernommen. Der Qualität hat das in keinster Weise einen Abbruch getan. Ein bezahlbarer Champagner, der durch eine hohe Qualität besticht. Preis: ca. 40 Euro.

 

Die Regeln:

1. Alle Champagner sollten aktuell ohne größere Probleme im Fachhandel oder einem Onlineshop zu beziehen sein.
2. Es wird "Blind" verkostet. Alle Flaschen sind einheitlich gekühlt, werden in einem Nebenraum in die entsprechenden Gläser gefüllt und landeten dann bei den Testern.
3. Grundlage ist das Fünf-Punkte-Schema (0: stark fehlerhaft; 5: grandios), bei dem die Kriterien Geruch, Geschmack und Harmonie zu bewerten sind.
4. Jeder Champagner wird einzeln verkostet, einzeln bewertet und die Bewertungsbögen vor der nächsten Runden eingesammelt. Sonderpunkte konnten bei besonders geschätzten Kandidaten vergeben werden.
5. Es gilt, in vier Disziplinen ("Prickelnde Empfehlung", "La vie en rose (Rosé Champagne)", "Perlender Paukenschlag", "Perlen vor die Säue" (exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis) die besten Champagner herauszufinden.

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Zuletzt bearbeitet am 12/12/2018

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