Witzigmann und Wohlfahrt - Auszeichnung Lebenswerk 2018

Das Verlagshaus Busche zeichnet im Rahmen der 20. Busche Gala mit Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt gleich zwei der größten Koch-Legenden unserer Zeit für deren besondere Lebensleistungen mit der Ehrenauszeichnung für das Lebenswerk aus.

Mit dieser Ehre würdigt die Schlemmer Atlas-Redaktion die herausragenden Lebensleistungen zweier Ausnahmeköche die nachhaltig prägend und richtungsweisend die Gastronomie beeinflusst und geformt haben.

Über den Preisträger Harald Wohlfahrt:

Ehre, wem Ehre gebührt. Harald Wohlfahrt ist unbestritten einer der besten Köche des Landes und darüber hinaus. Wollten wir all seine Auszeichnungen aufzählen, müssten wir hier noch ein paar Seiten dranhängen. Nur soviel: Seit 1992 verlieh der Guide Michelin ihm drei Sterne, im Schlemmer Atlas bekam er freilich schon seit 1986 die Höchstauszeichnung. Seitdem hat Harald Wohlfahrt ununterbrochen fünf Schlemmer Atlas Kochlöffel erhalten.

Seine Beständigkeit (37 Jahre Küchenchef in der Schwarzwaldstube) und Geradlinigkeit sind legendär. Die Gastronomie ist eine schnelllebige Branche. Höhen und Tiefen wechseln sich ab, Trends werden aufgesogen und wieder verworfen. Nicht so bei Harald Wohlfahrt: Er war der Fels in der Brandung. Er schaffte die Gradwanderung zwischen der klassischen Haute Cuisine und modernen Einflüssen. Immer perfekt, ohne langweilig zu werden. Höchstes Qualitätsbewusstsein, höchste Genauigkeit beim Anrichten (eine Pinzette war sein ständiger Begleiter), permanente Konzentration. Noch ein Superlativ stellt die Riege der aktuellen Schlemmer-Atlas-Spitzenköche dar, die bei ihm gelernt haben: Christian Bau, Thomas Bühner, Klaus Erfort, Kevin Fehling und Joachim Wissler. Seinen Stempel im Lebenslauf zu haben, ist praktisch schon eine Auszeichnung. Der Schlemmer Atlas Redaktion erklärte Harald Wohlfahrt, dass er es nie bereut habe, Koch zu werden: "Es ist ein sehr stressiger und zeitaufwendiger Beruf, aber auch ein sehr kreativer und genau das, was ich immer machen wollte."

Über den Preisträger Eckart Witzigmann:

Der gebürtige Österreicher Prof. Dr. h. c. Eckart Witzigmann hat die Welt wie kaum ein anderer Koch zuvor mit seinem kulinarischen Talent, seiner außergewöhnlichen Erfindungsgabe für neue Konzepte und seiner unerschöpflichen Energie geprägt. Mit seinem über die Jahrzehnte währenden Schaffen kann er heute auf eine außergewöhnliche Laufbahn in der Spitzengastronomie zurückblicken. Witzigmann hat sich auf der internationalen Bühne der Spitzengastronomie allerhöchste Anerkennung erarbeitet. Sein Kochstil war dabei immer klar, konsequent und kreativ. Der Name Witzigmann ist heute eine Marke und Institution, die für absolute Höchstleistungen und Qualität von Weltniveau steht.

Eckart Witzigmann war der erste deutschsprachige Drei-Sterne-Koch und Begründer der Münchner Restaurants Tantris (1971-1978) und Aubergine (1978-1993), die international große Beachtung fanden. Unzählige, heute selbst zu Spitzenköchen zählende Schüler, haben seine Schule durchlaufen. Christian Jürgens, Karlheinz Hauser, Roland Trettl und Dieter Koschina sind hier nur beispielhaft zu nennen.

Foto: Helge Kirchberger (E. Witzigmann)

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Zuletzt bearbeitet am 17/10/2017

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