Auberge de L`Ile Barbe - ein Zauberort für Feinschmecker

Die Auberge de l`Ile Barbe gehört zu den besonderen gastronomischen Zauberorten. Mitten auf einer kleinen Insel in der Saone bei Lyon gelegen, wirkt das Gebäudeensemble aus dem 17. Jahrhundert wie eine besondere Oase...

"Die Wiederbelebung der großen Küche, die mit Mahlzeiten unserer Väter die Rückkehr zu den Wurzeln der Vergangenheit verspricht. Unter dem Morgennebel wachsen die ersten Pilze. Rebhühner und Fasane geben uns ihre Aromen. Säfte verwandeln sich in Sauce und Weincreme. Großartige Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel zieren die Tische...", mit poetischen Worten beschreibt Chefkoch Jean-Christophe Ansanay-Alex einige philosophische Ansätze seiner herausragenden Kochkunst in einem Haus, das seit 1967 seine Eltern als Taverne betrieben. Geboren in Lyon in einer Familie, die aus der Gastronomie stammt, verbrachte der Gourmetkoch seine Kindheit in der Küche, in einer Welt voller Aromen.

Er entdeckte schon früh die Gastronomie von Lyon, kostete vielfältigste Speisen und entdeckte wertvolle Familienrezepte. Der Entschluss, die Leidenschaft für die Kochkunst zum Beruf zu machen, stand schnell fest. Mit dem Besuch der Hotelfachschule von Thonon-les-Bains wurden endgültig die Weichen gestellt und Jean-Christophe Ansanay-Alex begann seinen unaufhaltsamen Werdegang als Gourmetkoch. Mehrere Jahre arbeitete er später als persönlicher Chefkoch für Christina Onassis.

1991 übernahm er die Küchenregie in dem kleinen grünen Paradies Ile Barbe. Zwei Jahre später erhielt er seinen ersten Michelin-Stern. Die fantasievollen, modernen Kreationen sind von zahlreichen Details der Weltküchen, die er auf seinen vielen Reisen kennen lernte, geprägt.

Jean-Christophe Ansanay-Alex und Gaëlle Poirson.
Jean-Christophe Ansanay-Alex und Gaëlle Poirson.

 

Heute können die Gäste das Ambiente mit großem Flair und einen äußerst aufmerksamen Service genießen. Die Auberge de l`Ile Barbe ist ein Haus, bei dem jedes Detail stimmt. Schon die Begrüßung durch einen Portier, der höflich zum Eingang führt und dabei ein wenig die Historie des Hauses erläutert, spricht für sich. Die Tische in dem modern gehaltenen Ambiente, in dem Kunst- und Designobjekte dominieren, sind mit hellem Leder überzogen.

Nach einer sehr feinperligen Champagner Cuvée Selection Marguerite Guyot werden als Gruß aus der Küche Kräuter im knusprigen Tempurateig sowie Lollis aus Tomate, Polenta und Black Pudding gereicht. Zur geschmeidigen, kalten Creme mit Königskrabbe und Avocado sowie Aromen von Pampelmuse und Rose wird ein vollmundiger Chardonnay 2014 von Robert Denogent gereicht. Hervorragend gelingt die Schichtung von Jakobsmuscheln und Spinat in Buttertrüffeljus unter Blätterteig, der mit Blattgold garniert ist. Ebenso fein, wie kreativ die Entenleber in der Cappuccino-Tasse mit Pilzsuppe.

Die knusprige Ente mit karamellisierten Rüben wird durch einen weichen 2014 Stéphane Ogier Village ergänzt. Die Aromen im Syrah, wie Waldbeeren, Zimt und Bitterschokolade verschmelzen mit der Sauce, in der mehr als zwölf verschiedene Gewürze verarbeitet sind, zu einer harmonischen Einheit.

Das süße Finale beweist noch einmal die hohe Kunst von Jean-Christophe Ansanay-Alex in der Zubereitung von Desserts: heißes Soufflé aus Banane, Rum, Limette mit Passionsfrucht-Eis.

Fazit: Höchste Kochkunst, ein ausgezeichneter Service und das geschmackvolle Ambiente lassen mehr Sterne vermuten.

Weitere Informationen: Auberge de l`Ile Barbe, www.aubergedelile.com

 

Impressionen:

 

Fotos: Carola Faber

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Zuletzt bearbeitet am 02/09/2017

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Autor

Carola Faber

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