Der Einfluss von COVID-19 auf den Safaritourismus

Seit mehr als drei Jahrzehnten nutzt Wilderness Safaris sein Ökotourismus-Geschäft, um aus Afrikas unvergleichlicher Wildnis und Tierwelteinen nachhaltigen wirtschaftlichen Wert für ländliche Gemeinden zu schaffen. Ein großer Teil der Menschen, die in der Nähe der afrikanischen Schutzgebiete leben, ist auf Einkommen aus dem Safaritourismus angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

In den meisten dieser Regionen gibt es für diese Gemeinden kaum oder gar keine alternativen wirtschaftlichen Möglichkeiten. Jedes Gehalt, das Wilderness Safaris auszahlt, unterstützt neben dem Arbeitnehmer durchschnittlich sieben Familienangehörige. Die globale Krise stellt den Ökosafarianbieter jetzt vor eine große Herausforderung.

Erfolgreiche Unterstützung durch den Tourismus

In vielen Regionen in Afrika hat die Nachfrage nach Safaritourismus es den lokalen Gemeinden ermöglicht, die Wildtiere auf ihrem Land durch die Entwicklung von Gemeinschaftskonzessionen zu monetarisieren, in dem sie Einnahmen durch die Verpachtung von Land und Tourismusrechten an Betreiber erhalten. Dies führt nicht nur zu mehr Land für die Erhaltung, sondern sichert diesen Menschen auch langfristig ein nachhaltiges Einkommen. Durch die Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Organisationen Wilderness Wildlife Trust und Children in the Wilderness sowie durch die Unterstützung großzügiger Gäste und anderer Spender kann Wilderness Safaris zudem Stipendienprogramme, Umwelterziehungund die Entwicklung kleiner Unternehmen und grundlegender Infrastruktur fördern. Das nachhaltige Safaritourismusmodell hat tausende Menschen zu begeisterten Unterstützern des Naturschutzes gemacht.

Okavango Delta Botswana.
Okavango Delta Botswana.

 

Auswirkungen der Corona-Krise

"Die internationale Reisewarnung hat Wilderness Safaris – wie alle in der Tourismusbranche – gezwungen, die Gehälter zu senken, um das Überleben des Unternehmenszu sichern. Viele Kleinunternehmer in der touristischen Wertschöpfungskette haben ihr Einkommen vollständig verloren. Kein Besucher bedeutet kein Einkommen. Auch unsere Geschäfts- und gemeinnützigen Partner können derzeit die Naturschutz- und Gemeindearbeit nicht wie im üblichen Umfang fortsetzen", sagt Dr Neil Midlane, Wilderness Safaris Group Sustainability Manager.

Aufgrund der momentanen Situation hat auch die Jagd auf Nashorn, Elfenbein und Buschfleisch zugenommen, um es auf Märkten zu verkaufen. Die Initiativen von Wilderness Safaris zur Bekämpfung von Wilderei und zur Überwachung von Wildtieren sind von entscheidender Bedeutung. Auch die Pirschfahrten, die mehrere Stunden am Tag in den abgelegenen Regionen unternommen werden, erhöhen das Risiko für Wilderer, entdeckt zu werden, erheblich. Da derzeit keine Gäste in den Camps sind, bleiben die Fahrten aus. Das verlorene Tourismuseinkommen hat gleichzeitig bereits Hunderte von Familien an einen Punkt gebracht, an dem sie nicht mehr wissen, wie sie sich und ihre Kinder ernähren sollen. Diese Verzweiflung kann Menschen dazu zwingen, wildlebende Tiere für Fleisch und Geld zu jagen. Wilderness Safaris stellt diesen Familien nun Lebensmittelpakete zur Verfügung, um ihre Grundbedürfnisse zu decken und ihnen dabei zu helfen, die Krise zu überstehen.

Wilderness Safaris möchte in jedem Fall sicherstellen, dass Bevölkerung und Wildtiere trotz der aktuellen Herausforderungen weiterhin von seinem Geschäft profitieren. Der Ökosafarianbieter bittet derzeit um Unterstützung in Form von Spenden.

Infos unter: www.wilderness-safaris.com 

Fotos: Dana Allen

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Zuletzt bearbeitet am 30/06/2020

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