Die Ausstellung beleuchtet sowohl seine ländlichen Landschaften als auch seine städtischen Szenen aus Paris, Rouen und Le Havre. Es ist die erste umfassende Pissarro Retrospektive in den USA seit über 40 Jahren.
Kooperation mit dem Museum Barberini in Potsdam
Die Präsentation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Barberini, das Pissarro im Sommer 2025 in Potsdam zeigte. Die Leihgaben aus der Hasso-Plattner-Sammlung des Barberini bereichern die Ausstellung in Denver und ermöglichen einen transatlantischen Blick auf Pissarros Werk. Auch im begleitenden Katalog wird diese Kooperation sichtbar, indem Pissarros künstlerischer Werdegang und seine Rolle im Impressionismus aus europäischer wie amerikanischer Perspektive beleuchtet werden. Bereits in 2019/20 gab es mit einer großen Monet Retrospektive eine Kooperation zwischen dem Denver Art Museum und dem Museum Barberini.
Umfangreiche Sammlung und internationale Leihgaben
Die Schau vereint über 80 Gemälde aus fast 50 internationalen Museen und Privatsammlungen – darunter Leihgaben von renommierten Institutionen wie dem Van-Gogh-Museum Amsterdam, dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery in Washington und dem Metropolitan Museum of Art in New York. Darüber hinaus beteiligt sich das Denver Art Museum selbst mit sechs Werken aus seiner eigenen Sammlung.
Vier Jahrzehnte Schaffensweg im Fokus
Die Ausstellung zeichnet Pissarros Entwicklung nach — von seinen frühen Werken auf St. Thomas und in Venezuela über seine prägenden Jahre in Paris bis zu seinem späteren Leben in Éragny und seinen Darstellungen von Städten und Häfen im Norden Frankreichs. Ein Highlight ist unter anderem das Gemälde „Banks of the Oise at Pontoise“ (1867), das die Verbindung von ländlicher Landschaft mit den Zeichen der beginnenden Industrialisierung zeigt.
Foto: Pissaro, akg-images, De Agostini Picture Lib. / J. E. Bulloz

