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30 Jahre Eleganz und Kraft von den Hügeln in Treiso

Auf Bricco di Treiso ist der Nebbiolo die Königs-Rebe, neben historischen Dolcetto-, Pinot Noir-, Chardonnay- und Sauvignon Blanc-Reihen. Hier entstehen die Paradeweine des Sortiments, darunter der Barbaresco Pio, der PiodiLei Chardonnay, der die Struktur und Langlebigkeit dieses Areals in Weiß interpretiert, und natürlich der Barbaresco Il Bricco.

Dieser Barbaresco entstand auf Wunsch von Pio Boffa, um kleinen Gebieten mit besonderem Charakter mehr Aufmerksamkeit zu schenken und diese aufzuwerten, wie einige Nebbiolo-Parzellen, gelegen in den obersten Reihen dieses Hügels auf etwa 400 Metern Höhe, die dessen echte und authentische Essenz enthüllen und wo noch sehr alte Rebstöcke stehen. Hier verleihen das kühle und belüftete Mikroklima, die Kalk-Mergel-Böden, die sehr steilen und zerklüfteten Hänge, die ausgeprägte Bodenerosion und die naturgegeben sehr geringen Erträge dem Barbaresco einen extravaganten und komplexen Ausdruck mit kräftigen Tanninen und einer ganz speziellen Fruchtkonzentration.

Der weiche und würzige Il Bricco 2020 ist das Ergebnis eines besonders glücklichen Jahrgangs, „würdig seines 30-jährigen Jubiläums“, erklärt stolz lächelnd Federica Boffa Pio, die das Weingut in fünfter Generation leitet. „Wir wollten ihn mit einem schlichten, dennoch speziellen Etikett schmücken, indem wir das Jahr der ersten Ernte und das aktuelle Jahr in das Medaillon einfügten, das charakteristisch für ihn ist“. 

Cesare Benvenuto Pio, Cousin von Federica, der gemeinsam mit ihr den Betrieb leitet, blickt auf die Ernte 2020 zurück: „Die Nebbiolo-Trauben hatten einen recht langen Sommer mit nie extremen Temperaturen. Die Trauben von Bricco di Treiso wurden in den ersten Oktobertagen auf dem Höhepunkt ihrer Reife geerntet und ergaben einen vollmundigen Barbaresco mit großer Tiefe“.

„Die Eleganz dieses Nebbiolo kommt bereits voll zum Ausdruck. Die Tannine sind rund, aber mit beachtlicher Struktur und vielen Nuancen. Dieser 30. Jahrgang hat ein großes Alterungspotenzial“ so die Winzerin.

Foto: Pio Cesare

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